{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193161,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193161,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3161","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verzicht auf die Verwendung von Plastikfolien beim Versand von Zeitschriften und Druckerzeugnissen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Erachtet der Bundesrat die Plastikfolien-Verpackung von Zeitschriften und anderen Druckerzeugnissen als n\u00f6tig und sinnvoll?</p><p>2. Erkennt er in den Plastikfolien, mit denen Zeitschriften und andere Druckerzeugnisse verschickt werden, eine Belastung der Umwelt?</p><p>3. Besteht seitens des Bundes Bereitschaft, nach L\u00f6sungen zu suchen, Plastikfolien als Verpackungsmaterial zu ersetzen durch umweltfreundliches Material oder durch entsprechende Vorgehensweisen beim Versand?</p><p>4. Kann in Zusammenarbeit mit der Post und Verlagen, welche Zeitschriften und Druckerzeugnisse in Plastikverpackungen versenden, nach alternativen L\u00f6sungen gesucht werden, welche keine so hohe Umweltbelastung nach sich ziehen?</p>","ReasonText":"<p>Sehr viele Druckerzeugnisse werden per Post zugestellt. Einige davon sind in Plastikfolien verpackt. Nach Sch\u00e4tzungen entsteht so pro Jahr in der Schweiz eine Plastikfolien-Abfallmenge von 300 Tonnen. Es ist wichtig, alle Gewohnheiten, Produktions- und Vorgehensweisen auf ihre Umweltvertr\u00e4glichkeit zu \u00fcberpr\u00fcfen. Diese Versandart f\u00fchrt zu einer hohen Belastung der Umwelt. Im Altpapier finden sich viele noch in Plastikfolie verpackte Zeitschriften, was zu Problemen bei der umweltgerechten Papierentsorgung und beim Recycling f\u00fchrt. Eine Substituierung dieses Verpackungsmaterials oder andere Versandarten dr\u00e4ngen sich daher auf. In Zusammenarbeit mit den Verlagen, welche ihre Produkte in Plastikfolien versenden, und mit der Post sollten andere L\u00f6sungen gefunden werden, die unsere Umwelt nicht oder weniger belasten. Dazu braucht es nicht zwingend Gesetzes\u00e4nderungen, auch freiwilliges \u00c4ndern gewohnter Praktiken kann zum Erfolg f\u00fchren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat erachtet den vollst\u00e4ndigen Verzicht auf Verpackungen von Zeitschriften als \u00f6kologisch sinnvoll - wie dies bei vielen durch Vertr\u00e4gerinnen und Vertr\u00e4ger zugestellten Tageszeitungen oder Werbeschriften angewendet wird. Bei Druckerzeugnissen, die durch die Post versendet werden, wird jedoch aus technischen Gr\u00fcnden von der Post eine Verpackung wie Papiercouverts oder Kunststoffumh\u00fcllungen gefordert. Die Verpackung sch\u00fctzt die Sendung in der maschinellen Sortierung und vor Witterungseinfl\u00fcssen auf der Zustellung. Die Post verarbeitet auch offene Sendungen, verrechnet jedoch die zus\u00e4tzlichen Aufw\u00e4nde via Preiszuschl\u00e4ge. Die Wahl des Materials liegt im Rahmen der Handels- und Gewerbefreiheit in der Kompetenz des Produzenten. Transparente Umh\u00fcllungen aus Kunststoff bieten sich aus Gr\u00fcnden des Schutzes vor Feuchtigkeit und der Erkennbarkeit des Inhalts sowie aus Kostengr\u00fcnden an.</p><p>2. Jede Verpackung belastet die Umwelt, ungeachtet des verwendeten Materials. Eine \u00d6kobilanzstudie der Eidgen\u00f6ssischen Materialpr\u00fcfungs- und Forschungsanstalt hat gezeigt, dass Kunststofffolien je nach Herstellung entgegen der allgemeinen Wahrnehmung \u00f6kologisch besser abschneiden als Couverts aus Papier, da der Aufwand an Energie geringer ist als bei der Papierproduktion. Deswegen hat auch Papier einen Umweltimpact im fossilen Bereich.</p><p>3./4. Der Bundesrat geht davon aus, dass bei gewissen Zeitschriftenzustellungen vermehrt auf die Verpackung in Kunststofffolien verzichtet und die Zeitschrift mittels direkten Adressaufdrucks versendet werden kann. Die Branche soll jedoch freiwillig im Sinne einer effektiven Abfallvermeidung die Verpackungen von Zeitschriften auf das Notwendigste reduzieren. Gr\u00f6ssere Anstrengungen sind aus Sicht des Bundesrates hingegen in der aktuellen Situation nicht n\u00f6tig. F\u00fcr rechtliche Regelungen von Zeitschriftenverpackungen besteht daher kein Handlungsbedarf.</p><p>Zudem ist festzuhalten, dass bei integraler Betrachtung der Druckerzeugnisse und der Verpackung die \u00f6kologische Belastung haupts\u00e4chlich durch die Zeitschriften selbst verursacht wird. Die digital verf\u00fcgbaren Kommunikationsprodukte k\u00f6nnten k\u00fcnftig die \u00d6kobilanz verbessern. Es gilt jedoch abzuwarten, ob diese neuen Kommunikationsprodukte im Verh\u00e4ltnis zu den traditionellen Druckerzeugnissen und deren Verpackung tats\u00e4chlich besser abschneiden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1558483200000)\/","SubmittedBy":"Eymann Christoph","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1561075200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512756483)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553040000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Umwelt"}}