{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193183,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193183,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3183","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Durch die Abschaffung von Inlandfl\u00fcgen die Auswirkungen der Luftfahrt auf das Klima mindern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Gesetzgebung dahingehend zu \u00e4ndern, dass Linienfl\u00fcge zwischen schweizerischen Flugh\u00e4fen k\u00fcnftig untersagt werden.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss den Statistiken des Flughafens Genf f\u00fcr das Jahr 2017 stand Z\u00fcrich an siebter Stelle der Flugh\u00e4fen, die von Genf aus angeflogen werden, und die Zahl der Passagiere auf Fl\u00fcgen von Genf nach Z\u00fcrich hat um 21 Prozent zugenommen. 2018 sind mehr als 622 000 Personen auf dem Luftweg zwischen diesen beiden St\u00e4dten gereist (Linien- und Charterfl\u00fcge). Ein Flug zwischen Genf und Z\u00fcrich verursacht aber rund 150-mal mehr CO2-Emissionen als eine Zugreise auf dieser Strecke; kommt dazu, dass eine Zugfahrt zwischen diesen St\u00e4dten nur rund drei Stunden dauert. Mit Erfolg werden auch Fl\u00fcge zwischen Lugano und Z\u00fcrich angeboten, 2018 sind etwas mehr als 88 000 Passagiere zwischen diesen St\u00e4dten - die mit der Eisenbahn nur zweieinhalb Stunden auseinanderliegen - gereist. Will man die Reisezeiten vergleichen, m\u00fcssen das Check-in und die Wartezeiten am Flughafen einberechnet werden. Die Abschaffung von Inlandlinienfl\u00fcgen w\u00fcrde dem Zug in einem Land mit qualitativ hochstehenden Verkehrsverbindungen Aufwind verleihen, und die bedeutenden Investitionen in diesen Service public w\u00fcrden zum Tragen kommen. Heute ist die Luftfahrt f\u00fcr 18 Prozent des Beitrags der Schweiz zur Klimaerw\u00e4rmung verantwortlich; werden keine Massnahmen ergriffen, wird laut dem Bundesamt f\u00fcr Umwelt die Luftfahrt im Jahr 2030 die Hauptquelle f\u00fcr die Erw\u00e4rmung sein. Sollen die im Pariser Klimaabkommen formulierten Ziele erreicht werden, ist es deshalb unabdingbar, die von der Luftfahrt verursachten Emissionen zu verringern. Zudem stellt das andauernde Wachstum, das die Luftfahrt in den vergangenen Jahren erlebt hat, eine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit dar, insbesondere aufgrund des L\u00e4rms und der Luftverschmutzung. Tags\u00fcber sind bereits 65 000 Menschen exzessivem Flugl\u00e4rm ausgesetzt, und der Bund sagt voraus, dass die Grenzwerte f\u00fcr Luftschadstoffe, die in Zusammenhang mit dem Wachstum des Flughafens Genf stehen, bis 2030 \u00fcberschritten werden. Die Abschaffung von Inlandfl\u00fcgen wirkt sich mehrfach wohltuend aus: Sie hat nur geringe Auswirkungen auf die Reisenden, ist aber dank ihrer klimasch\u00fctzenden Wirkung von Vorteil f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Sie erh\u00f6ht die Attraktivit\u00e4t von Bahnreisen und bietet Fluggesellschaften Anreize, f\u00fcr ihre Angebote mit den SBB zu kooperieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Zurzeit werden die Linienfl\u00fcge Lugano-Z\u00fcrich und Genf-Z\u00fcrich regelm\u00e4ssig angeboten. Mit Blick auf die touristische und wirtschaftliche Entwicklung haben das Tessin und die Romandie ein Interesse an diesen Luftverkehrsverbindungen zum Drehkreuz Z\u00fcrich. </p><p>Die Passagiere, die ab Genf oder Lugano eine Flugreise buchen, fliegen oft aufgrund fehlender Direktverbindungen via Z\u00fcrich an ihre Wunschdestination. So steigen \u00fcber 85 Prozent aller Inlandpassagiere in Z\u00fcrich auf einen Anschlussflug um. Die restlichen Passagiere absolvieren reine Inlandfl\u00fcge.</p><p>Bei einem Verbot von innerschweizerischen Linienfl\u00fcgen w\u00fcrden Transitpassagiere aller Wahrscheinlichkeit nach nicht auf den Zug ausweichen, sondern eher einen Flug \u00fcber einen anderen Umsteigeflughafen buchen - beispielsweise via London, Paris, Frankfurt, Amsterdam oder Istanbul. Passagiere aus dem Tessin w\u00fcrden vermehrt ab Mailand verreisen. Zudem ist nicht auszuschliessen, dass bei einem Verbot der Verbindung Lugano-Z\u00fcrich andere Airlines Fl\u00fcge ab Lugano \u00fcber ein anderes Drehkreuz als Z\u00fcrich anbieten w\u00fcrden. Der Bundesrat erwartet somit bei einem Verbot von Inlandfl\u00fcgen keine massgebliche Einsparung an CO2 und auch keine Reduktion der Schadstoff- und L\u00e4rmbelastung. Im Gegenteil k\u00f6nnten Umsteigefl\u00fcge \u00fcber weiter entfernte Drehkreuze sogar zu einer Zunahme des CO2-Ausstosses f\u00fchren. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1557878400000)\/","SubmittedBy":"Mazzone Lisa","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1616112000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|48|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512381583)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553040000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Verkehr|Umwelt|Gesundheit"}}