{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193218,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193218,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3218","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Unterst\u00fctzung der Forschung im Bereich der nachhaltigen Finanzen. Worauf wartet die Schweiz noch?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Ich bitte den Bundesrat, die folgenden Fragen zu beantworten:</p><p>1. Teilt der Bundesrat die Einsch\u00e4tzung, dass die Forschung im Bereich nachhaltiger Finanzen eine Chance f\u00fcr den Wissenschaftsstandort Schweiz ist?</p><p>2. Beabsichtigt der Bundesrat, im Rahmen der anstehenden BFI-Botschaft 2021-2024 diese Thematik und die Mittel, die daf\u00fcr einzusetzen sind, zu behandeln?</p><p>3. Ist im Besonderen angedacht, in diesem interdisziplin\u00e4ren Bereich zwischen Umweltwissenschaften, Sozial- und Geisteswissenschaften sowie Rechtswissenschaft - alles Bereiche, in denen unsere Universit\u00e4ten und ETH bereits aktiv sind - zus\u00e4tzliche Forschungskapazit\u00e4ten zu schaffen (Lehrst\u00fchle, Doktorandenstellen)?</p>","ReasonText":"<p>Die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken haben systemische Wirkungen, die es zu messen und zu bewerten gilt: F\u00fcr den Staat sind diese Wirkungen gleichbedeutend mit einer gr\u00f6sseren Volatilit\u00e4t der Preise und stellen daher eine Bedrohung dar f\u00fcr die Umsetzung und die Vorhersehbarkeit der staatlichen Geldpolitik. Die Privatwirtschaft ihrerseits erhebt h\u00f6here Risikopr\u00e4mien, um diese Unsicherheiten auszugleichen. Diese Forderungen treiben die Investitionskosten in die H\u00f6he und schw\u00e4chen die Wirtschaftsleistung und gef\u00e4hrden Arbeitspl\u00e4tze.</p><p>Der Zusammenhang zwischen Umweltrisiken und Finanzrisiken ist ein Forschungsbereich, der sich stark entwickelt. Im Februar 2018 haben sich 18 besonders renommierte Universit\u00e4ten (darunter Oxford und Z\u00fcrich) zusammengefunden, um die Global Research Alliance for Sustainable Finance and Investment zu gr\u00fcnden und damit aufzuzeigen, welche Rolle die Grundlagenforschung bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzen spielt.</p><p>Die Schweiz mit ihrem sehr starken Finanzplatz und mit universit\u00e4ren Hochschulen, die zu den besten der Welt geh\u00f6ren, ist dazu pr\u00e4destiniert, zu einem Kompetenzzentrum von Weltrang zu werden im Bereich der Forschung zu nachhaltigen Finanzen. Dieser Forschungszweig steht noch ganz am Anfang, und es muss noch sehr viel getan werden. F\u00fcr die Schweiz ist das eine riesige Chance, und der Zeitpunkt ist g\u00fcnstig. Unser Land hat jetzt die M\u00f6glichkeit, sich in diesem Bereich als f\u00fchrendes Kompetenzzentrum zu positionieren. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es ein entschiedenes Engagement vonseiten der Politik, sich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Forschung im Bereich der nachhaltigen Finanzen einzusetzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Bund und Kantone sorgen gemeinsam f\u00fcr einen qualitativ hochstehenden Hochschulraum. Mit Ausnahme der beiden Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen haben alle \u00f6ffentlichen Hochschulen eine kantonale Tr\u00e4gerschaft. Sie verf\u00fcgen zudem \u00fcber ein hohes Mass an Autonomie. Auch der ETH-Bereich regelt seine Belange im Rahmen des ETH-Gesetzes selbstst\u00e4ndig. Es f\u00e4llt deshalb prinzipiell nicht in die Kompetenz des Bundes, spezifische akademische Lehr- und Forschungsbereiche vorzugeben.</p><p>1. Mit dem Begriff \"nachhaltige Finanzen\" wird die Integration von Umwelt-, Sozial- und Gouvernanzkriterien in Finanzierungs- und Investitionsentscheide umschrieben. Wie im Rahmen der Interpellation Chevalley 17.3120, \"Was tut die Schweiz f\u00fcr nachhaltige Finanzen?\", n\u00e4her ausgef\u00fchrt, beteiligt sich die Schweiz aktiv an den Arbeiten der zust\u00e4ndigen internationalen Finanzorganisationen. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Bereitstellung von Wissensgrundlagen (Bereitstellung von international vergleichbaren Definitionen, Methoden und Indikatoren). In der Schweiz haben die Hochschulen solche Fragestellungen im Themenbereich \"Nachhaltige Finanzen\" \u00fcber Lehre, Forschung und Wissenstransfer aufgegriffen und leisten damit eine wichtige Grundlage f\u00fcr weitere Entwicklungen im Finanz- und Bankensektor.</p><p>2./3. Im Themenbereich \"Nachhaltige Finanzen\" sind Schweizer Hochschulen auf nationaler wie auch internationaler Ebene bestens vernetzt. Der Verband Swiss Sustainable Finance (SSF) f\u00f6rdert die Thematik \"Nachhaltige Finanzen\" am Schweizer Finanzplatz unter anderem durch Informationsvermittlung, Ausbildung sowie durch Kooperationen mit Hochschulen und Business-Schulen (u. a. f\u00fcr die Integration von Nachhaltigkeit in Finanzausbildungen). Folgende Hochschulinstitutionen sind Netzwerkpartner des SSF: die Universit\u00e4t Z\u00fcrich mit dem Zentrum f\u00fcr Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit und den beiden Zentren Center for Responsibility in Finance und Center for Sustainable Finance and Private Wealth; die ETH Z\u00fcrich \u00fcber die Stabsstelle ETH Sustainability; die Universit\u00e4t Genf mit dem Geneva Finance Research Institute; die Fachhochschule Westschweiz \u00fcber die Haute \u00e9cole de gestion de Gen\u00e8ve und die Z\u00fcrcher Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften \u00fcber die Abteilung \"Banking, Finance, Insurance\".</p><p>Auch auf internationalem Niveau beteiligt sich die Schweiz an Initiativen, so etwa die Universit\u00e4t Z\u00fcrich an diversen internationalen Initiativen zu Nachhaltigkeitsthemen oder spezifisch auch an der vom Interpellanten genannten Initiative \"Global Research Alliance for Sustainable Finance and Investment\". Dabei handelt es sich um ein im Jahr 2017 gegr\u00fcndetes internationales Hochschulnetzwerk (<a href=\"http://www.sustainablefinancealliance.com\">www.sustainablefinancealliance.com</a>). Ziel des Netzwerkes ist es, j\u00e4hrliche Konferenzen zu nachhaltigen Geldanlagen und Investitionen zu organisieren, Kooperationen zwischen Forschenden zu f\u00f6rdern und Nachwuchsforschende in diesem Bereich zu unterst\u00fctzen.</p><p>Die Thematik \"Nachhaltige Finanzen\" hat unbestrittenermassen eine wichtige Bedeutung. Aufgrund der bereits vorhandenen Aktivit\u00e4ten und Instrumente zur Unterst\u00fctzung von Bottom-up-Initiativen gibt es aus Sicht des Bundesrates jedoch keinen zus\u00e4tzlichen Handlungsbedarf.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1559088000000)\/","SubmittedBy":"Reynard Mathias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1616112000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|36|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512827933)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553126400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Wissenschaft und Forschung|Umwelt"}}