{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193308,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193308,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3308","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Tendenz zu immer mehr ausl\u00e4ndischen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten umkehren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, wirksamere Massnahmen als die bisher getroffenen oder beschlossenen vorzuschlagen, um die Zahl der Schweizer \u00c4rztinnen und \u00c4rzte zu erh\u00f6hen.</p>","ReasonText":"<p>Die Zahl der in der Schweiz ausgebildeten \u00c4rztinnen und \u00c4rzte wird mit einer Reihe von Massnahmen begrenzt, was viele begabte Leute davon abh\u00e4lt, diesen Beruf zu w\u00e4hlen. Gleichzeitig explodiert die Zahl der Medizinabschl\u00fcsse im Ausland (zum Teil auch von Schweizer Staatsangeh\u00f6rigen, die sich zum Auswandern gezwungen sehen ...). Im Jahr 2017 hatten mehr als 34 Prozent der praktizierenden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte eine ausl\u00e4ndische Staatsangeh\u00f6rigkeit - es sei denn, es handelt sich um Schweizerinnen und Schweizer, die im Schweizer System durchgefallen sind und nach der Ausbildung im Ausland, insbesondere in Osteuropa, in ihre Heimat zur\u00fcckkehren.</p><p>Der Bundesrat hat in seiner Antwort auf meine Frage 19.5046 die Problemlage anerkannt. Die in der Antwort aufgef\u00fchrten Elemente sind aber ungeeignet, um dieses Problem, das dr\u00e4ngend wird, zu l\u00f6sen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Wie der Bundesrat in seiner Antwort auf die Frage Addor 19.5046, \"Tendenz zu immer mehr ausl\u00e4ndischen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten umkehren\", ausgef\u00fchrt hat, ist er sich bewusst, dass der Anteil der praktizierenden \u00c4rztinnen und \u00c4rzte mit ausl\u00e4ndischem Diplom in der Schweiz sehr hoch ist. Die wirksamste Massnahme zur Erh\u00f6hung der Anzahl \u00c4rztinnen und \u00c4rzte mit Schweizer Diplom f\u00fchrt \u00fcber die Erh\u00f6hung der Studienplatzkapazit\u00e4ten in der Schweiz. Diesen Weg haben der Bundesrat, die Kantone und die Universit\u00e4ten gemeinsam mit bereits nachweislichem Erfolg beschritten.</p><p>Um die Anzahl der Master-Diplome in Humanmedizin zu erh\u00f6hen, haben Bundesrat und Parlament 2016 das Sonderprogramm \"Erh\u00f6hung der Anzahl Abschl\u00fcsse in Humanmedizin\" lanciert. Die Projekte des Sonderprogramms wurden von der Schweizerischen Hochschulkonferenz koordiniert und genehmigt und werden \u00fcber einen Zusatzkredit von 100 Millionen Franken \u00fcber projektgebundene Beitr\u00e4ge nach dem Hochschulf\u00f6rderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) finanziert. Die Universit\u00e4ten haben ihre Ausbildungskapazit\u00e4ten bereits vor der Lancierung dieses Sonderprogramms wesentlich erh\u00f6ht. Ein Teil des Sonderprogramms dient dazu, diese von den kantonalen Universit\u00e4ten bereits eingeleiteten Erh\u00f6hungen abzugelten, die sich zwischen 2017 und 2020 in den Abschlusszahlen niederschlagen werden. Mit dem anderen Teil des Sonderprogramms wird die Schaffung zus\u00e4tzlicher Studienplatzkapazit\u00e4ten unterst\u00fctzt. Diese zus\u00e4tzliche Erh\u00f6hung erfolgt durch einen Ausbau an den bestehenden Standorten sowie durch Kooperationen neugeschaffene Studieng\u00e4nge zum Beispiel an der ETH Z\u00fcrich, der Universit\u00e4t Freiburg und an der Universit\u00e0 della Svizzera Italiana (USI).</p><p>All diese Massnahmen zusammen sollen dazu f\u00fchren, dass sich die Anzahl der j\u00e4hrlichen Master-Diplome in Humanmedizin von knapp 900 im Jahr 2016 bis 2025 auf mindestens 1300 erh\u00f6ht. Diese Erh\u00f6hung wird sowohl den Zugang zum Medizinstudium in der Schweiz erleichtern als auch die Abh\u00e4ngigkeit der Schweiz von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten mit ausl\u00e4ndischem Diplom verringern.</p><p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Erh\u00f6hung der Anzahl Ausbildungsabschl\u00fcsse in Humanmedizin alleine nicht ausreicht, um die Abh\u00e4ngigkeit von im Ausland ausgebildeten \u00c4rztinnen und \u00c4rzten g\u00e4nzlich zu beseitigen. Wie das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) und das Eidgen\u00f6ssische Departement des Innern (EDI) in ihrem gemeinsamen Bericht \"Gesamtsicht Aus- und Weiterbildung Medizin im System der Gesundheitsversorgung\" im Jahr 2016 festgehalten haben, bedarf es dazu weiterer Optimierungen der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen. Zu nennen sind beispielsweise ein m\u00f6glichst bedarfsgerechter Fachkr\u00e4ftemix, die Erh\u00f6hung der Berufsverweildauer von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, die Erh\u00f6hung der Attraktivit\u00e4t der Arbeitsbedingungen in der Grundversorgung oder die weitere St\u00e4rkung der Interprofessionalit\u00e4t.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1559088000000)\/","SubmittedBy":"Addor Jean-Luc","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1615334400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2811|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512442020)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553212800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Migration|Gesundheit"}}