{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193359,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193359,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3359","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Klima. Bis wann k\u00f6nnen wir mit einer wirksamen Kommunikationskampagne rechnen, damit alle am gleichen Strick ziehen?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>K\u00f6nnte der Bundesrat eine Kommunikationskampagne ausarbeiten und koordinieren, mit der die gesamte Bev\u00f6lkerung angesprochen wird und die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger beim Energiesparen gef\u00f6rdert werden? 50 Prozent der CO2-Emissionen stammen aus den Haushalten. Wir k\u00f6nnten viele unserer energieintensiven Gewohnheiten \u00e4ndern, ohne dass der Komfort darunter leiden w\u00fcrde, und dies erst noch zu geringen Kosten oder sogar kostenlos.</p><p>Mit einer solchen Kampagne k\u00f6nnte im Kampf f\u00fcr das Klima ein Konsens gefunden werden. Einerseits haben die Unternehmen und Wohneigent\u00fcmerinnen und -eigent\u00fcmer in der Schweiz f\u00fcr Sanierungen bereits sehr grosse Anstrengungen unternommen und viel Geld in die Hand genommen. Jede weitere Anstrengung w\u00fcrde nochmals gr\u00f6ssere Kosten bedeuten. Andererseits m\u00fcssen wir mehr f\u00fcr unseren Planeten unternehmen. Es geht \u00fcberdies darum, die eher n\u00fcchterne und faktenbasierte Kommunikation der Beh\u00f6rden besser auf die Kommunikation der Zivilgesellschaft, vor allem der Jugend, abzustimmen, die spontaner daherkommt und st\u00e4rker die Emotionen anspricht. Wenn jede B\u00fcrgerin und jeder B\u00fcrger ein Bewusstsein entwickelt, k\u00f6nnen wir unseren CO2-Ausstoss rasch reduzieren und die Kosten und Anstrengungen auf viele Schultern verteilen. Eine nationale Kommunikationskampagne k\u00f6nnte die Instrumente des CO2-Gesetzes erg\u00e4nzen und f\u00fcr andere L\u00e4nder eine Inspiration sein.</p>","ReasonText":"<p>Crest hat im k\u00fcrzlich erschienenen White Paper Nummer 4 (Januar 2018), das im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms 71 finanziert wurde, f\u00fcnf Empfehlungen abgegeben:</p><p>- Kein globaler Ansatz: Um geh\u00f6rt zu werden, braucht es eine Kommunikation, die auf die verschiedenen Konsumententypen ausgerichtet ist. Denn unsere Entscheidungen werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Zum Beispiel: Was halten meine Freunde vom Energiesparen? Bin ich altruistisch und bereit, etwas f\u00fcr den Planeten zu tun? Ist mir bewusst, dass eine Waschmaschine, auch wenn sie nur halb voll ist, 100 Liter Wasser verbraucht?</p><p>- Konkrete Informationen: Mit einer App, die \u00fcber den Stromverbrauch Auskunft gibt, sieht die Nutzerin oder der Nutzer, zu was f\u00fcr einem Ergebnis die Bem\u00fchungen gef\u00fchrt haben.</p><p>- Nudging: Mit Nudging k\u00f6nnen positive Entscheide herbeigef\u00fchrt werden, ohne einen gr\u00f6sseren Aufwand des Individuums vorauszusetzen: Entscheid f\u00fcr gr\u00fcnen Strom, Vereinfachung der Wahl dank Labels, Bezugnahme auf Normen (z. B. der Hinweis, dass 75 Prozent der Hotelg\u00e4ste ihre Handt\u00fccher mehrmals verwenden).</p><p>- Mittelspersonen einbinden: Sportvereine k\u00f6nnen sich beispielsweise f\u00fcr die Nutzung des Velos einsetzen.</p><p>- Verdichtet wohnen: Das f\u00fchrt zu einer deutlichen Reduktion des Verkehrs und des Energieverbrauchs beim Heizen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Energie Schweiz, das im Jahr 2001 als Nachfolge des 1991 ins Leben gerufenen Programms Energie 2000 lanciert wurde, hat zum Ziel, die Energieeffizienz und den Anteil der erneuerbaren Energien zu steigern. Wichtige Eckpfeiler sind Sensibilisierungs-, Informations- und Beratungsarbeit sowie Aktivit\u00e4ten in der Aus- und Weiterbildung. Der Bundesrat hat am 14. Dezember 2018 den strategischen Auftrag f\u00fcr eine weitere Dekade von 2021 bis 2030 mit einem j\u00e4hrlichen Budget von 44 Millionen Franken gutgeheissen. Die privaten Haushalte sind als bedeutendste Energieverbraucher die wichtigste Zielgruppe in den Bereichen Geb\u00e4ude, Mobilit\u00e4t und erneuerbare Energien. F\u00fcr die Umsetzung wurde - basierend auf einer Akteursanalyse - ein detailliertes Wirkungsmodell entwickelt, das neben dem direkten auch den indirekten Einfluss von Mittlern wie Freunden, Vereinen und Nachbarn auf Konsum- und Investitionsentscheide beachtet.</p><p>Um eine breite Bev\u00f6lkerung f\u00fcr ein energieeffizientes Verhalten zu sensibilisieren, wurde im Jahr 2016 die Energy Challenge lanciert, welche aus Mitteln von Energie Schweiz, aber mehrheitlich durch Dritte finanziert wird. Die Bev\u00f6lkerung wird darin spielerisch an das Thema Energie und die eigenen Handlungsm\u00f6glichkeiten herangef\u00fchrt. Dazu nutzt die Energy Challenge Online-Kan\u00e4le, eine App und Events. Im Jahr 2018 wurden so 8 Millionen Mal Artikel rund um die Themen Klima und Energie aufgerufen. Bei den \u00fcbrigen Projekten von Energie Schweiz wird mit spezifischen Zielgruppen und entsprechend angepasster Kommunikation gearbeitet: So ist zum Beispiel gegenw\u00e4rtig ein Programm f\u00fcr die bedarfsgerechtere Beheizung von Ferienwohnungen mittels Fernsteuerung in Umsetzung. Komplement\u00e4r zu Energie Schweiz hat der Bundesrat am 31. August 2016 dem Konzept f\u00fcr ein Klimaprogramm Bildung und Kommunikation zugestimmt, das in erster Linie niederschwellige Angebote f\u00fcr Gemeinden aufgrund derer N\u00e4he zu den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern erarbeitet und die Klimakompetenzen in der Berufsbildung f\u00f6rdert. Angesichts der bestehenden Informationsmassnahmen durch das Eidgen\u00f6ssische Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) h\u00e4lt der Bundesrat zus\u00e4tzliche und breitangelegte staatliche Kampagnen, die einen hohen Mitteleinsatz \u00fcber eine lange Zeitdauer erfordern w\u00fcrden, f\u00fcr nicht opportun. Vielmehr will er mit Energie Schweiz und dem Klimaprogramm einzelne Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzen, die differenziert auf die Bed\u00fcrfnisse und Rezeption der einzelnen Akteursgruppen abgestimmt sind und daher letztlich eine gr\u00f6ssere Wirkung erzielen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1559088000000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1561075200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512395633)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553212800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Umwelt"}}