{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193401,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193401,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3401","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Verbindliche Einf\u00fchrung des Ampelsystems Nutri-Score auf den Verpackungen und in der Werbung f\u00fcr industriell gefertigte Produkte","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die allgemeine Pflicht einzuf\u00fchren, das Ampelsystem Nutri-Score auf den Verpackungen s\u00e4mtlicher industriell gefertigter Produkte anzubringen und in der Werbung f\u00fcr solche Produkte anzuzeigen.</p>","ReasonText":"<p>In der Schweiz leidet eines von f\u00fcnf Kindern an \u00dcbergewicht oder Fettleibigkeit. Eine der Ursachen ist der Junkfood; diese Lebensmittel enthalten n\u00e4mlich zu viel Fett und zu viel Salz oder Zucker.</p><p>Regelm\u00e4ssig konsumiert sind diese industriell gefertigten Nahrungsmittel sch\u00e4dlich f\u00fcr unseren K\u00f6rper.</p><p>Das Ampelsystem Nutri-Score warnt die Konsumentinnen und Konsumenten wirkungsvoll vor den Gefahren und kann mit seinen leicht verst\u00e4ndlichen Informationen schnell erfasst werden.</p><p>Allerdings hat die betroffene Lobby mit ihrem Einfluss und ihrer Grossz\u00fcgigkeit gegen\u00fcber den Gew\u00e4hlten mit Sicherheit dazu beigetragen, dass die Einf\u00fchrung des Ampelsystems Nutri-Score verz\u00f6gert wurde.</p><p>Die Schweiz liegt in Sachen Pr\u00e4vention vor dem sch\u00e4dlichen Einfluss der industriell gefertigten Lebensmittel weit hinter anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern zur\u00fcck.</p><p>Zudem verursacht dieses Problem, das die Gesundheit unserer Bev\u00f6lkerung gef\u00e4hrdet, j\u00e4hrliche Kosten von mehreren Milliarden Franken.</p><p>Katalonien hat eine Steuer auf gezuckerten Produkten eingef\u00fchrt. Frankreich hat entschieden, das Ampelsystem Nutri-Score bei allen Lebensmitteln f\u00fcr verbindlich zu erkl\u00e4ren.</p><p>In der Schweiz ist ein solches System zwar nicht gesetzlich vorgeschrieben, doch hat die Danone-Gruppe beschlossen, es auf Anfang 2019 bei ihren Produkten einzuf\u00fchren, um die Kundinnen und Kunden \u00fcber den N\u00e4hrwert ihrer Produkte zu informieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Vermeidung von nicht\u00fcbertragbaren Krankheiten, wie etwa Krebs, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, ist ein wichtiges Ziel der Gesundheitspolitik. Eine gesunde und ausgewogene Ern\u00e4hrung tr\u00e4gt dazu bei, das Risiko zu reduzieren, an einer nicht\u00fcbertragbaren Krankheit zu erkranken. Der Bundesrat setzt sich daher daf\u00fcr ein, eine gesunde und abwechslungsreiche Ern\u00e4hrung zu f\u00f6rdern.</p><p>Die Information der Konsumentinnen und Konsumenten ist eines der Ziele der Schweizer Ern\u00e4hrungsstrategie des Eidgen\u00f6ssischen Departementes des Innern. Die heute rechtlich vorgeschriebenen Angaben auf Verpackungen wie N\u00e4hrwertdeklaration oder Zutatenliste werden jedoch von vielen Konsumentinnen und Konsumenten oft nicht richtig verstanden. Eine einfache zus\u00e4tzliche Kennzeichnung von verarbeiteten Lebensmitteln kann daher ein wertvolles Hilfsmittel beim Einkaufen sein und aufzeigen, welches Produkt innerhalb einer Lebensmittelgruppe von der Zusammensetzung her am besten den Ern\u00e4hrungsempfehlungen der Schweizer Lebensmittelpyramide entspricht. Um wirksam zu sein, muss ein System einfach sein, das gesamte Lebensmittel bewerten, die Bezugsgr\u00f6sse von 100 Gramm aufweisen und nicht nur auf ausgew\u00e4hlten verarbeiteten Produkten eines Unternehmens stehen. Nutri-Score ist im Moment das einzige Label in der Schweiz, das diese Kriterien erf\u00fcllt.</p><p>Der Bundesrat bef\u00fcrwortet die freiwillige Einf\u00fchrung eines Kennzeichnungssystems wie Nutri-Score durch die Lebensmittelwirtschaft. Die Einf\u00fchrung von Nutri-Score beruht auch in Europa (inkl. Frankreich) auf Freiwilligkeit. Damit die Konsumentinnen und Konsumenten nicht durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen verwirrt werden, ist es wichtig, dass sich die Lebensmittelwirtschaft auf ein Kennzeichnungssystem einigt. Das zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Lebensmittelsicherheit und Veterin\u00e4rwesen steht gegenw\u00e4rtig im Gespr\u00e4ch mit schweizerischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Lebensmittelindustrie, dem Detailhandel und der Konsumentenschutzorganisationen. Ziel dieser Gespr\u00e4che ist es, sich auf ein gemeinsames Vorgehen bez\u00fcglich der Einf\u00fchrung eines einheitlichen, freiwilligen Kennzeichnungssystems f\u00fcr verarbeitete Lebensmittel in der Schweiz zu einigen.</p><p>Der Bundesrat sieht aufgrund der laufenden Gespr\u00e4che aktuell keine Notwendigkeit, die Verwendung eines Kennzeichnungssystems in der Schweiz rechtlich vorzuschreiben. Ein obligatorisches Kennzeichnungssystem k\u00f6nnte im \u00dcbrigen zu technischen Handelshemmnissen f\u00fchren. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1557878400000)\/","SubmittedBy":"Tornare Manuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1615334400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"10|15|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512115527)\/","SubmissionDate":"\/Date(1553212800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5016,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Europapolitik|Wirtschaft|Gesundheit"}}