{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193424,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193424,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3424","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Aufteilung des Zahlungsrahmens f\u00fcr Programme nach Artikel 14 GlG. Das geografische Ungleichgewicht korrigieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Aus einer Tabelle, die vom Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcro f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) ver\u00f6ffentlicht wurde, wird ersichtlich, welche Finanzhilfen nach Artikel\u00a014 des Gleichstellungsgesetzes (GlG) gew\u00e4hrt wurden. Es zeigt sich, dass ein grosses Ungleichgewicht besteht, und zwar sowohl hinsichtlich der Zahl der unterst\u00fctzten Programme als auch hinsichtlich der f\u00fcr die Sprachregionen gesprochenen Mittel. 2017 und 2018 waren rund 70 Prozent der unterst\u00fctzten Programme von in der Deutschschweiz ans\u00e4ssigen Organisationen durchgef\u00fchrt, 18 Prozent in der franz\u00f6sischen Schweiz, 7 Prozent in der italienischen Schweiz und 4 Prozent in der r\u00e4toromanischen Schweiz. In Zahlen: Von den 2017 gesprochenen 5 829 510 Franken gingen 84,8 Prozent an Programme, die von Organisationen mit Sitz in der Deutschschweiz durchgef\u00fchrt wurden; 9,8 Prozent der Mittel flossen in die franz\u00f6sische Schweiz, 2,5 Prozent in die italienische und 2,9 Prozent in die r\u00e4toromanische Schweiz. 2018 wurde der Finanzrahmen von insgesamt 3 949 220 Franken wie folgt aufgeteilt: Deutschschweiz 81 Prozent, franz\u00f6sische Schweiz 15 Prozent, italienische Schweiz 2,3 Prozent und r\u00e4toromanische Schweiz 1,3 Prozent. Sogar wenn man bedenkt, dass gewisse Programme, die in der Deutschschweiz durchgef\u00fchrt werden, ihre Wirkung auch in anderen Sprachregionen entfalten, besteht doch ein grosser Unterschied bei der Zuteilung der Mittel zuungunsten der Minderheitenregionen, insbesondere zuungunsten der franz\u00f6sischen Schweiz. Gemessen an der Verteilung der Landessprachen sind Organisationen aus der Deutschschweiz stark \u00fcbervertreten.</p><p>1. Ist sich der Bundesrat dieser Situation bewusst, und wie erkl\u00e4rt er sie sich?</p><p>2. Gedenkt der Bundesrat, Abhilfe zu schaffen? Gedenkt er insbesondere, Anreize daf\u00fcr zu schaffen, dass in Minderheitenregionen mehr Programme durchgef\u00fchrt werden?</p><p>3. Falls ja, wie gedenkt er dies zu tun?</p><p>4. 2017 erhielt die Fachstelle UND, ein etabliertes Beratungsunternehmen, f\u00fcr die Durchf\u00fchrung ihrer Aktivit\u00e4ten w\u00e4hrend mehrerer Jahre (2017 bis 2019) einen Betrag in der Gr\u00f6ssenordnung von 1,5 Millionen Franken. Sowohl die H\u00f6he des Betrags als auch die Tatsache, dass die Finanzhilfe w\u00e4hrend dreier Jahre gew\u00e4hrt wird, f\u00fchrt dazu, dass dies stark zulasten anderer bewilligter Programme geht. Welche \u00dcberlegungen haben dazu gef\u00fchrt, dass dieses Programm der Fachstelle UND bewilligt worden ist?</p><p>5. Schaut man sich die Tabelle der gew\u00e4hrten Finanzhilfen f\u00fcr die Jahre 2017 und 2018 an, so erkennt man, dass von einem Jahr zum anderen die Summe um beinahe 1,9 Millionen Franken tiefer liegt. Wie erkl\u00e4rt sich dies?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mit Finanzhilfen nach Artikel\u00a014 des Gleichstellungsgesetzes (GlG; SR 151.1) kann der Bund Projekte unterst\u00fctzen, die konkret zur Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben beitragen. F\u00fcr den Zeitraum von 2017 bis 2020 gilt f\u00fcr die Vergabe eine Priorit\u00e4tenordnung. Sie orientiert sich an der Fachkr\u00e4fte-Initiative des Bundes und will die Mittel gezielt und wirksam zur F\u00f6rderung der Gleichstellung in Unternehmen einsetzen. Vorrangig werden Projekte finanziell unterst\u00fctzt, die Angebote f\u00fcr Unternehmen - beispielsweise im Bereich der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Lohngleichheit, Nachwuchsf\u00f6rderung usw. - schaffen, und Projekte, die einen Beitrag zur Behebung des Fachkr\u00e4ftemangels leisten. </p><p>1. Der Bundesrat ist sich der Wichtigkeit der angemessenen Ber\u00fccksichtigung aller Landesteile bei der Vergabe von Finanzhilfen bewusst. Das EBG strebt konstant eine zwischen den Sprachregionen ausgewogene Vergabe an. Einerseits informiert es in drei Landessprachen zu den Finanzhilfen \u00fcber Twitter, seinen Newsletter sowie an Tagungen und Treffen. Andererseits f\u00f6rdert es aktiv den Transfer von Projekten und Produkten in jeweils andere Landesteile, beispielsweise mittels Auflagen in den Verf\u00fcgungen. Die Vergabe erfolgt jedoch auf der Grundlage von Gesuchen und ist damit nur bedingt beeinflussbar. Auch sollte bei der Beurteilung der Vergabe nicht allein der Sitz der Organisation ber\u00fccksichtigt werden. So wurden in den Jahren 2017 und 2018 insgesamt 13 Projekte von Organisationen mit Sitz in der Deutschschweiz gutgeheissen, deren Projekte jedoch sprachregional \u00fcbergreifend angelegt sind. Die Finanzhilfe f\u00fcr diese 13 Projekte betr\u00e4gt insgesamt 3,3 Millionen Franken. Ein Teil dieser Gelder fliesst auch in die Romandie und ins Tessin. Die Angaben zur geografischen Ausrichtung der Projekte ver\u00f6ffentlicht das EBG jeweils auf seiner Website. </p><p>2./3. Das EBG sieht vor, die Kommunikation zu den Finanzhilfen in den n\u00e4chsten zwei Jahren zu verst\u00e4rken und potenzielle Gesuchstellende in allen Sprachregionen systematischer anzusprechen. Zudem wird die Vergabe der Finanzhilfen 2015-2019 einer Evaluation unterzogen. Ein entsprechendes Mandat ist \u00f6ffentlich ausgeschrieben. Die Resultate liegen Ende 2020 vor. </p><p>4. Die Fachstelle UND bietet Beratungen und Dienstleistungen f\u00fcr Unternehmen zur F\u00f6rderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie an (<a href=\"http://www.fachstelle-und.ch/\">www.fachstelle-und.ch</a>). Das Angebot entspricht den Priorit\u00e4ten gem\u00e4ss der geltenden Priorit\u00e4tenordnung nach Artikel\u00a014 GlG. Die Leistungen werden in der ganzen Schweiz angeboten. 2018 war die Fachstelle UND Teil einer ordentlichen Pr\u00fcfung durch die Eidgen\u00f6ssische Finanzkontrolle. Die Pr\u00fcfung zeigte insgesamt gute Ergebnisse (<a href=\"http://www.efk.admin.ch\">www.efk.admin.ch</a> &gt; Publikationen &gt; Wirtschaft und Verwaltung &gt; Allgemeine Verwaltung). </p><p>5. Gest\u00fctzt auf die aktuellen Zahlen betr\u00e4gt die Differenz der neu zugesprochenen Finanzhilfen zwischen 2017 und 2018 noch 1,68 Millionen Franken. Die Summe der neu zugesprochenen Finanzhilfen schwankt je nach Anzahl, Inhalt und Qualit\u00e4t der Gesuche. Die pro Jahr neu gutgeheissenen Finanzhilfen sind nicht dasselbe wie die pro Jahr ausbezahlten Finanzhilfen. Denn die zugesprochenen Finanzhilfen werden ratenweise, \u00fcber mehrere Jahre verteilt, ausbezahlt. So gleichen sich die anf\u00e4nglichen Schwankungen aus. Der Kredit von j\u00e4hrlich rund 4,5 Millionen Franken wurde in den letzten f\u00fcnf Jahren vollumf\u00e4nglich ausbezahlt.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1562112000000)\/","SubmittedBy":"Moret Isabelle","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|24|28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512730590)\/","SubmissionDate":"\/Date(1557187200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5017,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Finanzwesen|Soziale Fragen"}}