{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193467,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193467,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3467","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Weltweites Artensterben. Wie kann diese Gefahr f\u00fcr das Wohlergehen der Menschheit gestoppt werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Am 6. Mai 2019 ver\u00f6ffentlichte der Weltbiodiversit\u00e4tsrat den ersten globalen Bericht zum Zustand der Biodiversit\u00e4t und der \u00d6kosystemleistungen. Der IPBES-Bericht zeichnet ein mehr als d\u00fcsteres Bild. Das Artensterben beschleunigt sich weltweit in nie gekanntem Ausmass. Eine Million Arten sind aufgrund menschlicher T\u00e4tigkeit gef\u00e4hrdet. Die international vereinbarten Biodiversit\u00e4ts- und Nachhaltigkeitsziele werden zum Grossteil nicht erreicht. Der dramatische Zustand der Biodiversit\u00e4t hat gewaltige und f\u00fcr die menschliche Existenz bedrohliche Folgen. So etwa sind 14 von 18 f\u00fcr das Wohlergehen des Menschen notwendige \u00d6kosystemleistungen der Natur am Schwinden. Treiber f\u00fcr den Biodiversit\u00e4tsverlust sind die zu starke Land- und Meeresnutzung, der direkte Abbau von nat\u00fcrlichen Ressourcen, der Klimawandel, die Verschmutzung und invasive Arten. Die Autoren des Berichtes stellen unmissverst\u00e4ndlich fest, dass sich der Verlust der Artenvielfalt nur aufhalten l\u00e4sst, wenn auf allen Ebenen unverz\u00fcglich und konsequent gehandelt wird. Bisherige Massnahmen und Strategien reichten bei Weitem nicht aus und seien gescheitert. Gem\u00e4ss dem Bericht \"Umwelt Schweiz 2018\" hat der Druck der Schweiz auf die weltweite Biodiversit\u00e4t in den letzten Jahren gleichfalls massiv zugenommen, haupts\u00e4chlich durch die Vielzahl der importierten G\u00fcter.</p><p>In diesem Zusammenhang ersuche ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Teilt der Bundesrat die Einsch\u00e4tzungen des IPBES-Berichtes \u00fcber das dramatische Ausmass des Artensterbens und die damit verbundene Abnahme der \u00d6kosystemleistungen?</p><p>2. Wie beurteilt er die im IPBES-Bericht aufgef\u00fchrten Handlungsm\u00f6glichkeiten, und welche Schl\u00fcsse zieht er aus diesen?</p><p>3. Teilt er die Meinung, dass die bisher in der Schweiz ergriffenen Massnahmen zur Erhaltung der Biodiversit\u00e4t und der \u00d6kosystemleistungen nicht ausreichen, um Letztere langfristig zu sichern?</p><p>4. In welchen Politikbereichen will er weitere konkrete Massnahmen ergreifen, um das im IPBES-Bericht dargelegte Artensterben und die Abnahme der \u00d6kosystemleistungen zu stoppen?</p><p>5. Ist er auch der Meinung, dass allein territoriale Ans\u00e4tze in einer globalisierten Welt keine echten L\u00f6sungen f\u00fcr die im IPBES-Bericht beschriebenen Probleme mehr bieten?</p><p>6. Braucht es allenfalls v\u00f6llig neue Ans\u00e4tze f\u00fcr die Probleml\u00f6sung, und wenn ja, welche?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1.-5. Der Bundesrat ist sich des besorgniserregenden Zustands der Biodiversit\u00e4t sowohl in der Schweiz als auch global bewusst. Er anerkennt den dringenden Handlungsbedarf zur langfristigen Erhaltung und F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t und damit zur Sicherung ihrer \u00d6kosystemleistungen zugunsten unserer Gesellschaft. Er setzt sich daher sowohl in der Schweiz als auch auf internationaler Ebene f\u00fcr den Schutz der Biodiversit\u00e4t ein - beispielsweise im Rahmen der Verhandlungen f\u00fcr einen neuen internationalen Zielrahmen f\u00fcr die Zeit nach 2020, welcher an der Biodiversit\u00e4tskonferenz 2020 in China verabschiedet werden soll. Der Bericht des Weltbiodiversit\u00e4tsrates (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services, IPBES) zeigt auf wissenschaftlicher Basis, dass der Erhalt und die F\u00f6rderung der Biodiversit\u00e4t im Einklang mit der nachhaltigen Nutzung m\u00f6glich sind. Das Bundesamt f\u00fcr Umwelt ist daran, den Bericht zu analysieren und die Handlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Schweiz darzulegen. Dabei werden auch die Auswirkungen des Drucks der Schweiz auf die globale Biodiversit\u00e4t mitber\u00fccksichtigt. Da die Analyse des IPBES-Berichtes noch nicht vorliegt, k\u00f6nnen die Fragen des Interpellanten derzeit nicht abschliessend beantwortet werden.</p><p>6. Nach Ansicht des Bundesrates sind keine neuen Ans\u00e4tze zur Probleml\u00f6sung notwendig. Die Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz und ihr Aktionsplan (AP SBS) verlangen, dass bei Entscheidungen in allen Politikbereichen die Auswirkung auf die Biodiversit\u00e4t transparent dargelegt und ber\u00fccksichtigt wird. Letzterer wird 2022 einer Wirkungsanalyse unterzogen, und der Bundesrat wird auf dieser Basis sowie unter Einbezug weiterer nationaler und internationaler Erkenntnisse \u00fcber eine Anpassung der Strategie Biodiversit\u00e4t Schweiz und die Fortsetzung des AP SBS beschliessen - auch im Sinne der von der Interpellation eingebrachten Anliegen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1567555200000)\/","SubmittedBy":"Vogler Karl","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512984037)\/","SubmissionDate":"\/Date(1557360000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5017,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}