{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193487,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193487,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3487","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Gegen die Einsamkeit. Soziale Isolation als gesellschaftliches Ph\u00e4nomen politisch angehen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt darzulegen, wie sich in der Schweiz die Situation in Bezug auf das unfreiwillige Alleinsein von Menschen in unserer Gesellschaft darstellt und mit welcher Strategie und mit welchen Massnahmen auf politischer Ebene der sozialen Isolation und Einsamkeit entgegengewirkt werden kann.</p>","ReasonText":"<p>Verschiedene Untersuchungen aus Deutschland, Grossbritannien und den USA zeigen, dass in modernen, individualistisch gepr\u00e4gten Gesellschaften ein betr\u00e4chtlicher Teil der Bev\u00f6lkerung unter unfreiwilliger Einsamkeit leidet (zwischen 10 und 20 Prozent, mit zunehmender Tendenz im h\u00f6heren Alter). Lange wurde dieses Ph\u00e4nomen als privates Problem betrachtet. Zunehmend r\u00fcckt es jedoch in den \u00f6ffentlichen Fokus, da sich deutlich zeigt, dass Einsamkeit erhebliche physische und psychische Krankheiten sowie negative soziale Auswirkungen mit sich bringen kann und daher auch finanziell ins Gewicht f\u00e4llt. Staaten wie Deutschland, Grossbritannien, D\u00e4nemark oder Australien haben vor diesem Hintergrund Kampagnen gegen soziale Isolation lanciert oder eine eigentliche Einsamkeitspolitik formuliert. Es ist davon auszugehen, dass sich in der Schweiz die Situation \u00e4hnlich pr\u00e4sentiert wie in den erw\u00e4hnten Staaten. Die soziale Isolation zahlreicher Menschen ist eine Tatsache; es braucht daher auch in der Schweiz eine Strategie gegen die Einsamkeit.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Vorstoss greift ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema auf. Soziale Teilhabe ist eine unabdingbare Ressource f\u00fcr eine gute psychische Gesundheit - in allen Altersgruppen. Der Bundesrat hat dies erkannt. Aktuelle Situationsberichte liegen vor, und zahlreiche Massnahmen sind bereits Teil diverser Aktivit\u00e4ten des Bundes, auch im Rahmen der Strategie Gesundheit 2020. </p><p>So hat das Schweizerische Gesundheitsobservatorium 2014 den Bericht <a href=\"https://www.obsan.admin.ch/sites/default/files/publications/2015/obsan_dossier_27.pdf\">\"Soziale Ressourcen als Gesundheitsschutz\"</a> ver\u00f6ffentlicht. Er liefert einen umfassenden \u00dcberblick zum Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Gesundheit. Dies einerseits aus einer theoretisch-fachlichen Sicht und andererseits ganz konkret in Bezug auf die Schweizer Bev\u00f6lkerung (Obsan-Dossier \"Soziale Ressourcen als Gesundheitsschutz. Wirkungsweise und Verbreitung in der Schweizer Bev\u00f6lkerung und in Europa\", 2014).</p><p>Darauf aufbauend hat die Stiftung Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz - im Rahmen ihrer Aktivit\u00e4ten zur F\u00f6rderung der psychischen Gesundheit - eine Brosch\u00fcre herausgegeben, in der dargelegt wird, wie auf kommunaler und kantonaler Ebene Massnahmen gegen Vereinsamung umgesetzt werden k\u00f6nnen (Gesundheitsf\u00f6rderung Schweiz, \"Soziale Ressourcen. F\u00f6rderung sozialer Ressourcen als wichtiger Beitrag f\u00fcr die psychische Gesundheit und eine hohe Lebensqualit\u00e4t\", 2019).</p><p>Seit 2011 unterst\u00fctzt der Bund das Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz (NPG). Das NPG ist ein Zusammenschluss von Organisationen, Institutionen und Unternehmen, die sich f\u00fcr die psychische Gesundheit in der Schweiz engagieren. Das NPG vertreibt die Kampagne \"10 Schritte f\u00fcr psychische Gesundheit\", die auch Massnahmen zur F\u00f6rderung der sozialen Integration enth\u00e4lt. Aktuell wird die Kampagne von 70 Partnerorganisationen umgesetzt. </p><p>Zudem ist der Bund aktiv:</p><p>a) bei der Unterst\u00fctzung von Altersorganisationen im Rahmen bestehender Massnahmen der Altershilfe (z. B. die Pro Senectute und das Schweizerische Rote Kreuz). Beide Organisationen f\u00f6rdern, z. B. mit Besuchsdiensten, die Integration und Teilhabe am sozialen Leben von \u00e4lteren Menschen; </p><p>b) und bei der Umsetzung der Nationalen Plattform gegen Armut (2019-2024). Einen Schwerpunkt bildet das Handlungsfeld der sozialen und beruflichen Integration armutsbetroffener Menschen. </p><p>Vor dem Hintergrund der bereits bestehenden Berichte und Massnahmen besteht f\u00fcr den Bundesrat kein Handlungsbedarf zur Erstellung eines spezifischen Berichtes. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1565740800000)\/","SubmittedBy":"Frei Daniel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1620172800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28","Category":null,"Modified":"\/Date(1690512627650)\/","SubmissionDate":"\/Date(1557360000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5017,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen"}}