{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193575,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193575,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3575","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Altersgrenze f\u00fcr Billette zum halben Preis von 16 auf 21 Jahre anheben, um junge Menschen zur Nutzung des \u00f6ffentlichen Verkehrs zu motivieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird gebeten:</p><p>1. der Tariforganisation des \u00f6ffentlichen Verkehrs \"Direkter Verkehr Schweiz\" vorzuschlagen, die Altersgrenze, bis zu der auch ohne Halbtax mit einem Billett zum halben Preis gefahren werden kann, von 16 auf 21 Jahre anzuheben;</p><p>2. falls \"Direkter Verkehr Schweiz\" dies ablehnt, zu pr\u00fcfen, ob eine Gesetzes- oder Verordnungs\u00e4nderung angebracht ist, um die Anhebung der Altersgrenze durchzusetzen.</p>","ReasonText":"<p>In einer Zeit, in der es die Treibhausgasemissionen im Bereich Mobilit\u00e4t zu verringern gilt, ist die aktuelle Altersgrenze von 16 Jahren f\u00fcr den Anspruch auf Billette zum halben Preis vollkommen \u00fcberholt, vor allem angesichts der l\u00e4nger gewordenen Ausbildung, w\u00e4hrend der die Jungen \u00fcber kein Einkommen verf\u00fcgen.</p><p>Die Altersgrenze auf 21 Jahre anzuheben h\u00e4tte folgende Vorteile:</p><p>1. Es w\u00fcrde das Budget der Jungen in Ausbildung und ihrer Eltern entlasten.</p><p>2. Es w\u00fcrde die Jungen ermutigen, dem \u00f6ffentlichen Verkehr l\u00e4nger treu zu bleiben, anstatt ab 18 Jahren m\u00f6glichst rasch auf das Auto oder Motorrad zu wechseln.</p><p>3. Als junge Erwachsene w\u00fcrden sie sich daran gew\u00f6hnen, den \u00f6ffentlichen Verkehr zu nutzen. Der sp\u00e4tere \u00dcbergang zum Halbtax, zu Verbundabonnementen oder sogar zum Generalabonnement w\u00fcrde nat\u00fcrlicher erfolgen. </p><p>Angesichts der Tatsachen, dass die Schweiz zu Recht stark auf den \u00f6ffentlichen Verkehr setzt und dass das Parlament gerade erst Investitionen in die Bahninfrastruktur in der H\u00f6he von 13 Milliarden Franken beschlossen hat, ist es sehr wichtig, dass das Angebot auch effektiv genutzt wird. Mit dieser einfachen tarifarischen Massnahme w\u00fcrde die neue Generation gute Angewohnheiten annehmen, die der Umwelt und dem Klima zugutek\u00e4men.</p><p>Letztlich st\u00fcnde diese \u00c4nderung im Einklang mit dem direkten Gegenentwurf zur Volksinitiative \"f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Verkehr\", der 2014 von den Schweizerinnen und Schweizern mit 62 Prozent Jastimmen angenommen wurde.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat teilt die Einsch\u00e4tzung des Motion\u00e4rs, dass der einfache Zugang zum \u00f6ffentlichen Verkehr f\u00fcr junge Menschen wichtig ist, da es ihr sp\u00e4teres Mobilit\u00e4tsverhalten beeinflusst. Das Billett- und Abonnementsangebot im \u00f6ffentlichen Verkehr liegt ausschliesslich in der Kompetenz der Transportunternehmen. Die Altersgrenzen sind schweizweit harmonisiert; sie orientieren sich an der Dauer der obligatorischen Schulzeit und sind auch mit vielen internationalen Partnern abgestimmt. </p><p>Mit der vom Motion\u00e4r beantragten Anpassung der Halbtax-Altersgrenze von 16 auf 21 Jahre w\u00e4ren gewisse Ertragseinbussen bei den Transportunternehmen verbunden. Die ungedeckten Kosten w\u00fcrden gr\u00f6sser und m\u00fcssten entweder von Bund, Kantonen und Gemeinden als Bestellen des Regional- und Ortsverkehrs \u00fcber die Abgeltungen getragen oder durch Tariferleichterungen direkt vom Bund bezahlt werden.</p><p>Der Bundesrat erachtet es nicht als zielf\u00fchrend, wenn die Politik direkt auf einzelne Punkte des Tarifsystems des \u00f6ffentlichen Verkehrs einwirkt. Er findet es aber wichtig, dass das Preissystem des \u00f6ffentlichen Verkehrs von m\u00f6glichst allen Kundinnen und Kunden als attraktiv, gerecht und fair betrachtet wird und dass wirksame Anreize bez\u00fcglich nachhaltiger Mobilit\u00e4t gesetzt werden.</p><p>Die Transportunternehmen wissen um die Bedeutung der Jugendlichen als wichtiges Segment zur langfristigen Bindung an den \u00f6ffentlichen Verkehr. Aus diesem Grund hat die Branchenorganisation \"CH-Direct\" k\u00fcrzlich neue Angebote beschlossen: Seit Mai 2019 kostet das Halbtax f\u00fcr Jugendliche bis 25 Jahre nur noch 100 Franken im Jahr. Das neue \"Seven 25\"-Abo erm\u00f6glicht Reisen abends ab 19 Uhr auf dem ganzen GA-G\u00fcltigkeitsbereich f\u00fcr 39 Franken pro Monat. Weitere Massnahmen sind in Pr\u00fcfung, so im Bereich von Gruppenbilletten f\u00fcr Jugendliche.</p><p>2. Der Bundesrat lehnt eine Gesetzes\u00e4nderung ab, welche den konzessionierten Transportunternehmen vorschreibt, die geltende Altersgrenze von 16 Jahren auf 21 Jahre zu erh\u00f6hen. Die Vorsteherin des UVEK wird die Tariffragen in den \u00fcblichen Kontakten mit den Branchenvertretern thematisieren. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566950400000)\/","SubmittedBy":"Nordmann Roger","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|28|48|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510890023)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560211200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Soziale Fragen|Verkehr|Umwelt"}}