{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193577,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193577,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3577","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Homo mensura. Der Mann, das Mass in Forschung und Medizin?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachgesellschaften daf\u00fcr zu sorgen, dass dem Handlungsbedarf im Bereich der geschlechtsspezifischen Medizin in Diagnose, Indikation, Therapie und Forschung wie auch in der Pr\u00e4vention nachweislich Rechnung getragen wird.</p><p>Die BAG-Analyse \"Chancengleichheit und Gesundheit\" zeigt in Zahlen die Unterschiede der Krankheitsrisiken nach sozio\u00f6konomischen Gegebenheiten wie nach Geschlecht. Sie illustriert den von Fachleuten seit Jahren monierten Handlungsbedarf, in der medizinischen Forschung und Lehre die geschlechtsspezifischen Unterschiede anzugehen und in Diagnose und Therapie zu beachten. Noch werden Medikamente vornehmlich an M\u00e4nnern getestet. In der Folge kommt es zu Fehldosierungen bei Frauen, oder man stellt fest, dass z. B. Aspirin bei M\u00e4nnern dem Herzinfarkt vorbeugen kann, nicht aber bei Frauen. \"Im Zeitalter der personalisierten Medizin, wozu Gendermedizin geh\u00f6rt, ist es nicht mehr zu rechtfertigen, dass in der Pharmaforschung die H\u00e4lfte der Menschheit ignoriert wird\", sagt Prof. C. Gebhard vom Center for Molecular Cardiology des Universit\u00e4tsspitals Z\u00fcrich. W\u00fcrden Wirkung und Risiken von Medikamenten und Verfahren sowohl bei Frauen als auch bei M\u00e4nnern gepr\u00fcft, liessen sich vermeidbare Gesundheitskosten einsparen; dasselbe gilt f\u00fcr medizinische Richtlinien, die meist auf Studien ohne Probandinnen basieren. Eine evidenzbasierte Medizin hat geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Forschung, aber auch in Diagnose und Therapie Rechnung zu tragen. So f\u00fchren hormonaktive industrielle Chemikalien bei Frau und Mann zu unterschiedlichen Krankheitsbildern. Die Symptome eines Herzinfarktes k\u00f6nnen bei Frau und Mann so verschieden sein, dass sie bei Frauen heute oft zu sp\u00e4t erkannt werden und diese darum bei einem Infarkt ein signifikant h\u00f6heres Todesrisiko haben. Auch in der Vorsorge ist den Unterschiedlichkeiten Rechnung zu tragen. Aufgrund der Meldungen \u00fcber die Spermiensch\u00e4den bei der m\u00e4nnlichen Bev\u00f6lkerung plant der Bundesrat zu Recht, mit einem Biomonitoring den m\u00f6glichen Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein solches w\u00e4re schon vor 10 Jahren angezeigt gewesen, als die pharmakologische Forschung auf die hohe Schadstoffbelastung der Muttermilch aufmerksam machte. Vermutlich w\u00fcsste man heute einiges mehr auch \u00fcber m\u00f6gliche Zusammenh\u00e4nge, welche f\u00fcr Spermiensch\u00e4den mitverantwortlich sein k\u00f6nnten.</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Ein chancengleiches Gesundheitssystem, welches allen Bev\u00f6lkerungsgruppen ad\u00e4quate Leistungen bietet, ist dem Bundesrat ein wichtiges Anliegen. Es gibt Hinweise darauf, dass den geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Medizin nicht ausreichend Rechnung getragen wird. </p><p>Die Kompetenz f\u00fcr die Umsetzung allf\u00e4lliger Massnahmen liegt jedoch gr\u00f6sstenteils nicht beim Bund, sondern prim\u00e4r in der Verantwortung der medizinischen Fachgesellschaften und der Forschung. Insofern kann der Bundesrat der Motion nicht Folge leisten. Er ist jedoch bereit, einen Bericht zu erarbeiten, der als Grundlage f\u00fcr die Ausarbeitung konkreter Massnahmen mit verschiedenen Akteuren dienen soll. Der Bundesrat beantragt daher das Postulat Fehlmann Rielle 19.3910, \"Gesundheit der Frauen. Bessere Ber\u00fccksichtigung ihrer Eigenheiten\", zur Annahme. Im Rahmen der Beantwortung dieses Postulates sollen ebenfalls die Anliegen der vorliegenden Motion aufgenommen werden. </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566345600000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1620172800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690511908340)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560211200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}