{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193612,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193612,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3612","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"ETH zum weltweit f\u00fchrenden Nachhaltigkeitsnetzwerk mit Best-Practice-Anwendungen entwickeln","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, den ETH-Bereich bis 2030 bez\u00fcglich Nachhaltigkeit zu einem international herausragenden Netzwerk zu entwickeln, nicht nur bez\u00fcglich Lehre und Forschung, sondern auch bez\u00fcglich des operativen Betriebs der verschiedenen Standorte.</p>","ReasonText":"<p>Der ETH-Bereich ist pr\u00e4destiniert, den Tatbeweis zu erbringen, dass Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und Betrieb m\u00f6glich und zukunftsf\u00e4hig ist. Durch das Bundesgesetz \u00fcber die F\u00f6rderung der Forschung und Innovation wird sichergestellt, dass der Nachhaltigkeitsgrundsatz als zu beachtendes Prinzip bei den Hochschulen und durch die Botschaft des Staatssekretariates f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation 2017-2020 auch als Grundsatz f\u00fcr die Forschungs- und Innovationsf\u00f6rderung des Bundes selbst verankert ist.</p><p>Zusammen mit der Ecole Polytechnique f\u00e9d\u00e9rale de Lausanne (EPFL) und den vier Forschungsanstalten, der Eidgen\u00f6ssischen Anstalt f\u00fcr Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gew\u00e4sserschutz (Eawag), der Eidgen\u00f6ssischen Forschungsanstalt f\u00fcr Wald, Schnee und Landschaft WSL), der Eidgen\u00f6ssischen Materialpr\u00fcfungs- und Forschungsanstalt</p><p>(Empa) und dem Paul-Scherrer-Institut (PSI), bildet die ETH Z\u00fcrich den vom Bund gef\u00fchrten ETH-Bereich, ein eng kooperierendes Netzwerk, das der Schweizer Forschung international eine herausragende Position verschafft. Mit gemeinsamen Kompetenzzentren in den Gebieten Umwelt und Nachhaltigkeit, Energie und Mobilit\u00e4t, Materialwissenschaft und Technologie sowie Bioimaging deckt der ETH-Bereich ein breites Themenspektrum ab. </p><p>Die EPFL will zwar in ihrem Campus bis in einem Jahr CO2-Neutralit\u00e4t erreichen und leitet erste Schritte in die Richtung von nachhaltigen Hochschulen ein. Damit sich aber der ETH-Bereich diesbez\u00fcglich zu einem international herausragenden Netzwerk entwickeln kann, bedarf es deutlich mehr und gut koordinierter Anstrengungen. Beispielsweise hat der Campus H\u00f6nggerberg die Gr\u00f6sse einer kleinen Stadt und w\u00fcrde sich deshalb als Arena f\u00fcr das Umsetzen von innovativen, praxisorientierten Nachhaltigkeitsl\u00f6sungen bez\u00fcglich Wohnen, Arbeiten, Verpflegen, Beschaffen usw. bestens eignen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung der Motion\u00e4rin, dass dem ETH-Bereich eine zentrale Rolle in der F\u00f6rderung verschiedenster Aspekte der Nachhaltigkeit zukommt, insbesondere durch Forschung und Lehre, aber auch durch die eigene vorbildhafte Anwendung nachhaltiger Technologien und Konzepte. Schon heute leistet er einen bedeutenden Beitrag in der Erforschung und Vermittlung nachhaltiger L\u00f6sungen und in deren Umsetzung. </p><p>An der EPFL beispielsweise befassen sich 191 von 350 Labors mit mindestens einem der Sustainable Development Goals (SDG) der Uno. Mit der Critical Thinking Initiative macht die ETH Z\u00fcrich die nachhaltige Entwicklung zu einem Thema, das die Lehre in allen Fachbereichen durchdringt. Institutionen des ETH-Bereichs bieten zudem Online-Kurse an (MOOC), die sich auf die SDG beziehen. Das PSI leistet wesentliche Beitr\u00e4ge zum nachhaltigen Umbau des Schweizer Energiesystems. Forschungs- und Technologietransferplattformen wie Nest (Next Evolution in Sustainable Building Technologies) im Geb\u00e4udebereich und Move f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t der Empa sowie der Energy Hub entwickeln realit\u00e4tsnahe Konzepte f\u00fcr das Bauen und Wohnen sowie f\u00fcr die Mobilit\u00e4t und die Energienetze von morgen. Als Forschungsanstalten im Umweltbereich sind die Eawag und die WSL zentrale Akteure in praxisorientierter Forschung und Wissensvermittlung im ETH-Bereich. </p><p>Auch bei Bau und Betrieb nimmt der ETH-Bereich eine Vorbildfunktion ein. So strebt er bei seinen Bauprojekten h\u00f6chste Nachhaltigkeitsstandards an. Sowohl als Akteur der Initiative Energie-Vorbild des Bundes als auch mit seinem Ressourcen- und Umweltmanagement hat der ETH-Bereich die Umweltbelastung in den letzten Jahren gesenkt und die Energieeffizienz gegen\u00fcber 2006 um 35 Prozent gesteigert. Dies gelang mittels modernster Geb\u00e4udetechnik, vermehrter Nutzung von Abw\u00e4rme und m\u00f6glichst energieeffizienter Forschungsanlagen. Ein besonderes Augenmerk legen die Institutionen auf die umwelt- und klimavertr\u00e4gliche Energieversorgung der Campusse und Areale. Beispielhaft seien hier das Anergienetz, Energiezentralen mit W\u00e4rmepumpen (Seewasser und Erdsonden) oder die Abw\u00e4rmenutzung aus Grossforschungsanlagen und Rechenzentren erw\u00e4hnt. Die Institutionen des ETH-Bereichs sind zudem bestrebt, den CO2-Ausstoss in der Mobilit\u00e4t zu senken. So haben sie Massnahmen ergriffen, um insbesondere durch weniger Flugreisen eine Reduktion der CO2-Bilanz zu erreichen. Im Rahmen des vom Bundesrat am 3. Juli 2019 beschlossenen Klimapakets Bundesverwaltung wird auch der ETH-Bereich bis 2030 die Treibhausgasemissionen gegen\u00fcber 2006 um 50 Prozent reduzieren. Weitere Massnahmen betreffen nachhaltige Verpflegungsprogramme, die konsequente Umstellung von Einweg- auf Mehrwegverpackungen im Mensabereich, Massnahmen zur nachhaltigen Beschaffung sowie Massnahmen zur sozialen und wirtschaftlichen Nachhaltigkeit. </p><p>Der Bundesrat ist der Meinung, dass der ETH-Bereich gut auf Kurs ist und die Nachhaltigkeit in Lehre, Forschung und Betrieb fest verankert ist. Gem\u00e4ss ETH-Gesetz (SR 414.110) sind der ETH-Bereich und seine Institutionen autonom. Sie werden vom Bundesrat \u00fcber strategische Ziele gesteuert. Aufgrund der Autonomie sind die Kompetenzen des Bundesrates, direkt in die operativen Belange des ETH-Bereichs einzugreifen, beschr\u00e4nkt. Er beantragt deshalb die Ablehnung der Motion. Er ist aber bereit zu pr\u00fcfen, wie die Nachhaltigkeit in den strategischen Zielen f\u00fcr den ETH-Bereich f\u00fcr die Periode 2021-2024 aufgenommen werden kann.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566345600000)\/","SubmittedBy":"Munz Martina","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1639526400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|36|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1729155454800)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560470400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Wissenschaft und Forschung|Umwelt"}}