{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193618,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193618,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3618","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Stopp der T\u00f6tungsdelikte an Frauen im h\u00e4uslichen Umfeld. Bericht zur Ursachenforschung und Massnahmenkatalog gegen Femizide in der Schweiz","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat ist gebeten, in einem Bericht zu den folgenden Fragen die entsprechenden Daten und Ursachen zu erheben und darzulegen, welche effektiveren Pr\u00e4ventions- und Schutzmassnahmen gemeinsam mit den Kantonen und den involvierten Fachstellen zu erarbeiten sind:</p><p>1. Wie viele Frauen und wie viele M\u00e4nner erlagen in den letzten zehn Jahren einem T\u00f6tungsdelikt in der Schweiz sowohl im \u00f6ffentlichen wie im h\u00e4uslichen Bereich?</p><p>2. Wer sind diese Frauen (M\u00e4nner), die get\u00f6tet werden? Welche Biografien haben sie?</p><p>3. Wer sind die T\u00e4ter (T\u00e4terinnen)? In welcher Beziehung standen sie zu den Opfern? Welche Biografien haben sie?</p><p>4. Welches sind die allgemeinen Umst\u00e4nde dieser Straftaten? Welche T\u00f6tungsart wurde verwendet? Waren diese Personen vor der Tat punkto h\u00e4uslicher Gewalt gemeldet?</p><p>5. Was sind die Motive und Ursachen hinter diesen Taten? Welches sind die Risikofaktoren, die zu diesen T\u00f6tungsdelikten und zu Gewaltdelikten gegen Frauen f\u00fchren?</p>","ReasonText":"<p>Es ist nicht l\u00e4nger hinzunehmen, dass Jahr f\u00fcr Jahr in der Schweiz im Durchschnitt alle zwei Wochen eine Frau ihr Leben im h\u00e4uslichen Umfeld gewaltsam verliert. Diese T\u00f6tungsdelikte an Frauen werden oft verharmlosend in den Medien als Beziehungsdelikte oder Familiendramen dargestellt. Wir haben in der Schweiz im Bereich der Gewalt gegen Frauen ein grosses Problem. Das muss dringend, umfassend angegangen werden. Dazu hat sich die Schweiz auch mit der Istanbul-Konvention, der Konvention des Europarates zur Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung von Gewalt gegen Frauen und h\u00e4uslicher Gewalt, verpflichtet. 2018 fielen gem\u00e4ss dem Bundesamt f\u00fcr Statistik in der Schweiz 28 weibliche Personen einem T\u00f6tungsdelikt zum Opfer. Von diesen vollendeten T\u00f6tungsdelikten wurden 24 im Bereich h\u00e4usliche Gewalt ver\u00fcbt. Weitere 51 weibliche Personen \u00fcberlebten ein versuchtes T\u00f6tungsdelikt. F\u00fcr das erste halbe Jahr 2019 gibt es vom BFS noch keine offiziellen Zahlen zu T\u00f6tungen und versuchten T\u00f6tungen von Frauen und M\u00e4nnern. Aus den Medienberichten kann man bis Ende Mai 2019 von mindestens 9 neuen weiblichen Opfern ausgehen, dabei wurden innerhalb weniger Tage 5 weibliche Personen get\u00f6tet.</p><p>F\u00fcr ein erfolgreiches Vorgehen fehlen aber pr\u00e4zisere und aussagekr\u00e4ftigere Daten wie auch eine Ursachenforschung f\u00fcr diese vielen Femizide in der Schweiz. Aus dieser Ursachenforschung und den besseren Daten sind Massnahmen zusammen mit den Kantonen und den Fachstellen zu erarbeiten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>2018 hat das Bundesamt f\u00fcr Statistik (BFS) mit Unterst\u00fctzung des Eidgen\u00f6ssischen B\u00fcros f\u00fcr die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) eine Studie \u00fcber die von 2009 bis 2016 in der Schweiz polizeilich registrierten T\u00f6tungsdelikte innerhalb und ausserhalb des h\u00e4uslichen Bereichs publiziert (<a href=\"https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/gewalt.assetdetail.4262024.html\">https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kriminalitaet-strafrecht/polizei/gewalt.assetdetail.4262024.html</a>). In dieser Erhebung finden sich unter anderem Angaben zur Anzahl der weiblichen und m\u00e4nnlichen Opfer oder auch zur Art der Beziehung von Opfer und tatverd\u00e4chtiger Person.</p><p>Aktuell f\u00fchrt das BFS mit Unterst\u00fctzung des EBG eine auf f\u00fcnf Jahre, von 2019 bis 2024, angelegte Zusatzerhebung bei s\u00e4mtlichen T\u00f6tungsdelikten der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) durch. Ziel dieser im Rahmen der Umsetzung der Istanbul-Konvention durchgef\u00fchrten Zusatzerhebung ist es, noch detailliertere Informationen zu den Lebensumst\u00e4nden von Opfern und Tatverd\u00e4chtigen sowie \u00fcber die n\u00e4heren Tatumst\u00e4nde, Motive und Ursachen von T\u00f6tungsdelikten und somit weitere Erkenntnisse f\u00fcr die Pr\u00e4ventionsarbeit zu erhalten. Die Ergebnisse werden nach Beendigung der Zusatzerhebung, wenn gen\u00fcgend Daten f\u00fcr eine aussagekr\u00e4ftige Auswertung vorliegen, voraussichtlich 2025 in einem Bericht publiziert. Die Resultate werden anschliessend mit den Kantonen diskutiert.</p><p>Die von der Postulantin aufgeworfenen Fragen werden im Rahmen der laufenden Zusatzerhebung behandelt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1567555200000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1654560000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|1216","Category":null,"Modified":"\/Date(1750808084060)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560470400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Strafrecht"}}