{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193627,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193627,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3627","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die Geschichte der Frauen in der Schweiz soll in einem nationalen Frauenmuseum sichtbar werden","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Konzept f\u00fcr ein \"Haus der Frauen: gestern - heute - morgen\", ein \"Frauenmuseum\" oder ein \"Haus der Frauengeschichte\" ausarbeiten zu lassen. Das Konzept soll Vorschl\u00e4ge zur Darstellung der Geschichte, Stellung und Rolle der Frauen in der Schweiz beinhalten sowie finanzielle, r\u00e4umliche und betriebliche Rahmenbedingungen enthalten.</p>","ReasonText":"<p>Geschichte wurde in der Vergangenheit gr\u00f6sstenteils von M\u00e4nnern \u00fcber M\u00e4nner geschrieben. Die Schweiz ist keine Vorreiterin in Sachen Frauenrechte, und bis heute fehlt ein nationales Zentrum mit weiblichen Perspektiven in der Aufarbeitung der Schweizer Geschichte. In der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung beginnt die politisch engagierte Frau erst ab 1971 eine Rolle zu spielen, es wird ignoriert, dass Frauen schon viel fr\u00fcher in Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur erfolgreich t\u00e4tig waren. </p><p>Dass die Gleichstellung in vielen Bereichen bis heute nicht selbstverst\u00e4ndlich ist, ist weit anerkannt. Es ist nun h\u00f6chste Zeit, dass der Weg der Frau hin zur Gleichberechtigung im Rahmen beispielsweise eines \"Hauses der Frauen: gestern - heute - morgen\" aufgearbeitet wird. Es gibt weltweit bereits \u00fcber 95 Frauenmuseen, z. B. in Berlin, Hittisau oder Meran. In der Schweiz gibt es eine breite Expertise zu diesem Thema, und es wird wichtig sein, das Schweizerische Archiv f\u00fcr die Geschichte der schweizerischen Frauenbewegung (Gosteli-Stiftung), die Arbeit der Interessengemeinschaft Frau und Museum, das Projekt \"der weibliche Blick in die Zukunft\" sowie andere Frauenarchive und -projekte in allen Landesteilen mit einzubeziehen. </p><p>Im zu planenden Projekt soll sowohl die Geschichte der Frauen in ihren vielen Facetten und Lebensrealit\u00e4ten als auch die Ver\u00e4nderung der Rollen der Frauen in der Schweizer Gesellschaft dargestellt werden. Dass dies nicht ohne die Darstellung der Lebensrealit\u00e4ten und Rollen der M\u00e4nner gehen kann, d\u00fcrfte selbstverst\u00e4ndlich sein. Zudem sollten Perspektiven hin zur De-facto-Gleichberechtigung einen zentralen Platz einnehmen. Die stereotypen Frauenbilder in der Gesellschaft sollen hinterfragt und Alternativen vorgestellt werden. Damit soll das Haus der Frauen zu den Orten geh\u00f6ren, die einen Blick nicht nur in die Vergangenheit, sondern auch in die Zukunft erm\u00f6glichen. </p><p>Das Konzept des Hauses der Frauen ist mit dem 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des nationalen Frauenwahlrechts zu verkn\u00fcpfen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bund erachtet das Thema der Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern auch im Bereich der Kultur als wichtig. </p><p>Er ber\u00fccksichtigt die Geschichte der Frauen vom Mittelalter bis in die Gegenwart in seinen eigenen Institutionen bereits heute auf vielf\u00e4ltige Weise: So thematisiert etwa das Schweizerische Nationalmuseum die Rolle der Frau in der Dauerausstellung zur Geschichte der Schweiz. F\u00fcr das Jahr 2020 sieht das Museum eine Wechselausstellung zu ausgew\u00e4hlten religi\u00f6sen Frauen aus dem 12. bis fr\u00fchen 16. Jahrhundert vor. Dem 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um des Schweizer Frauenstimmrechts im Jahr 2021 widmet das Schweizerische Nationalmuseum ferner eine grosse Sonderausstellung. Sodann gestaltete das Museo Vincenzo Vela des Bundesamtes f\u00fcr Kultur vielf\u00e4ltige monografische Ausstellungen zu K\u00fcnstlerinnen des 19. bis 20. Jahrhunderts. Im Weiteren sammelt das Schweizerische Literaturarchiv der Schweizerischen Nationalbibliothek Nachl\u00e4sse von bedeutenden Schriftstellerinnen (Patricia Highsmith, Eveline Hasler, Laure Wyss, Erica Pedretti, Ilma Rakusa, Margrit Baur, Aglaja Veteranyi, Corinna Bille, Gris\u00e9lidis R\u00e9al, Alice Ceresa, Anna Felder und viele mehr). </p><p>Zur Frage der Schaffung eines neuen Bundesmuseums verweist der Bundesrat auf seine Antwort auf die Interpellation Engler 18.3543, \"Das Alpine Museum der Schweiz als Symbol und Kompetenzzentrum f\u00fcr das alpine Kulturerbe erhalten\". Darin f\u00fchrt er aus, dass die Schaffung eines neuen Museums auf Bundesebene eine Revision des Museums- und Sammlungsgesetzes (MSG; SR 432.30) notwendig machen w\u00fcrde. Der Bundesrat lehnt eine solche Revision ab. </p><p>Um die Chancengleichheit f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner im Kulturbereich zu verbessern, sieht der Entwurf der Kulturbotschaft f\u00fcr die Jahre 2021 bis 2024 verschiedene Massnahmen vor.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566345600000)\/","SubmittedBy":"Streiff-Feller Marianne","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1726048639000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|2831","Category":"IV","Modified":"\/Date(1768384758453)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560470400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Kultur"}}