{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193703,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193703,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3703","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Medikamentenkosten. Es braucht Anpassungen beim Zulassungs- und Preisbildungssystem im Bereich der Grundversicherung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, die Rechtsgrundlagen f\u00fcr das Zulassungs- und Preissystem bei Medikamenten dahingehend anzupassen, dass im Bereich der Spezialit\u00e4tenliste (SL) neben den Tagestherapiekosten auch die Kosten auf das gesamte Gesundheitssystem ber\u00fccksichtigt werden.</p>","ReasonText":"<p>Aktuell sind Auslandpreisvergleich und therapeutischer Quervergleich die massgebenden Elemente bei der Preisfestsetzung der Arzneimittel durch das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG). Die Preisregulierung st\u00f6sst aber an ihre Grenzen. Die zu beobachtende deutlich zunehmende Preish\u00f6he bei Neueinf\u00fchrungen innovativer Medikamente ist besorgniserregend. Neue Entwicklungen wie beispielsweise Kombinationstherapien und Indikationsausweitungen in der Onkologie oder die Entwicklung im Bereich der Hepatitis-C-Medikamente zeigen, dass dem Aspekt der Pr\u00e4valenz (H\u00e4ufigkeit einer Krankheit in einer Bev\u00f6lkerung zu einem bestimmten Zeitpunkt) und den damit einhergehenden Kostenfolgen zu wenig Beachtung geschenkt wird.</p><p>Bei der regelm\u00e4ssigen Preis\u00fcberpr\u00fcfung k\u00f6nnen jedoch derzeit die Gesamtkostenfolgen von Medikamenten auf das Gesundheitssystem nicht mit einbezogen werden, weil daf\u00fcr eine gesetzliche Grundlage fehlt. Bei einer medikament\u00f6sen Behandlung f\u00fcr schweizweit mehr als 100 000 Patienten liegen heute die Tagestherapiekosten bei den meisten Medikamenten unter einem Franken und sind so finanzierbar. Bei der Neuzulassung innovativer Medikamente stellen wir heute aber extrem hohe Preisforderungen fest; findet zus\u00e4tzlich eine Indikations- und Mengenausweitung statt, fehlt ein Mechanismus zur Eind\u00e4mmung der Kostenfolgen auf das Gesundheitssystem.</p><p>Der Bundesrat hat zwar den Handlungsbedarf erkannt und f\u00fchrt in seiner Antwort auf die Interpellation Eberle 16.3428 aus: \"Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Arzneimittelkosten in einigen Segmenten st\u00e4rker angestiegen sind als in anderen. ... Der Bundesrat ist bereit zu pr\u00fcfen, welche rechtlichen Grundlagen angepasst werden m\u00fcssten, um eine nach Preisen differenzierte Behandlung von Arzneimitteln zu erm\u00f6glichen.\" Mittlerweile sind aber bald drei Jahre vergangen, ohne dass in diesem wichtigen Bereich Anpassungen vorgenommen wurden. Die Strategie Gesundheit 2020 und das 38-Punkte-Massnahmenpaket des Bundesrates befassen sich zwar mit Arzneimitteln und den wachsenden Kosten, allerdings wurde die notwendige Gesamtrevision des Systems weder gepr\u00fcft noch vorgeschlagen.</p><p>Die Zulassungs- und Preisregeln f\u00fcr Medikamente k\u00f6nnten beispielsweise dahingehend neu gestaltet werden, dass</p><p>a. die Pr\u00e4valenz im Indikationsbereich bei der Zulassung eines neuen Medikamentes f\u00fcr die Festlegung der Preish\u00f6he mitber\u00fccksichtigt wird;</p><p>b. bei Mengenausweitung inklusive Indikationserweiterungen eine angemessene Preisreduktion resultiert;</p><p>c. innovative und teure Therapien grunds\u00e4tzlich nur nach Bewertung des klinischen Nutzens mit Auflagen zugelassen werden und nach einer n\u00fctzlichen Frist mit Versorgungsdaten aus der Praxis evaluiert werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat teilt die Auffassung, dass die Kosten f\u00fcr neue Arzneimittel aufgrund der zunehmend hohen Preise, l\u00e4ngerer Therapiedauern, Kombinationen und Sequenzen von Arzneimitteltherapien in Verbindung mit hohen Pr\u00e4valenzzahlen besorgniserregend ansteigen. Um das Kostenwachstum zu d\u00e4mpfen, werden daher bereits heute auch vermehrt Preismodelle wie z. B. Volumenbegrenzungen (Festlegung eines maximal zu verg\u00fctenden Umsatzvolumens pro Jahr), Volumen-Preis-Modelle oder Capping-Modelle (Festlegung von maximal zu verg\u00fctenden Kosten pro Patient) bei der dann meist befristeten Aufnahme von neuen Arzneimitteln in die Spezialit\u00e4tenliste umgesetzt. </p><p>Der Bundesrat erachtet die Umsetzung von Preismodellen auch in Zukunft als wichtiges Element zur Kostend\u00e4mpfung im Arzneimittelbereich. Deshalb erw\u00e4gt er im Rahmen des Kostend\u00e4mpfungspakets 2, die Grundlagen f\u00fcr die Umsetzung solcher Preismodelle zu konkretisieren und zu festigen. Die Arbeiten dazu wurden aufgenommen, und die entsprechende Vernehmlassung soll im Jahr 2020 stattfinden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566345600000)\/","SubmittedBy":"Dittli Josef","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|2841","Category":"IV","Modified":"\/Date(1779310753190)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560902400000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Gesundheit"}}