{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193712,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193712,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3712","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"BVG. Altersleistungen durch fr\u00fcheres Sparen sichern","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, ob statt wie bisher erst ab dem Alter von 25 Jahren neu bereits ab 18 Jahren oder gegebenenfalls nach Abschluss der Erstausbildung (Abschluss der Berufslehre, Studium) in die Altersvorsorge der zweiten S\u00e4ule eingezahlt werden soll.</p>","ReasonText":"<p>Vorweg: Diese Forderung wurde im Jahr 2012 (12.3811) bereits schon einmal als Postulat eingereicht. Es wurde vom Bundesrat zur Annahme empfohlen. Der damalige Vorstoss wurde jedoch im Rahmen des Gesch\u00e4fts Altersvorsorge 2020, welche vom Volk abgelehnt wurde, abgeschrieben.</p><p>Das fr\u00fchere Sparen und damit die Erh\u00f6hung der Anzahl Beitragsjahre ist eine der Massnahmen, welche zur Sicherung der Altersleistungen umgesetzt werden sollten.</p><p>Beim aktuellen Zinsniveau und mit R\u00fccksicht auf die demografische Entwicklung muss nach M\u00f6glichkeiten gesucht werden, wie die Altersleistungen gesichert werden k\u00f6nnen. Im Anh\u00f6rungsbericht zur Zukunft der zweiten S\u00e4ule waren in erster Linie Umwandlungssatz und Pensionsalter ein Thema.</p><p>Wenn man fr\u00fcher mit Sparen beginnt, wird die Einzahlungsdauer verl\u00e4ngert, und es wird ein gr\u00f6sserer Betrag angespart. Der Zinseszinseffekt (langfristig gesehen) erh\u00f6ht das einbezahlte Kapital zus\u00e4tzlich. Nat\u00fcrlich haben z. B. Studenten noch keinen Lohn und werden in diesen zus\u00e4tzlichen Jahren nichts oder nur wenig einzahlen. Sie werden jedoch in der Regel sp\u00e4ter einen der Ausbildung entsprechend h\u00f6heren Lohn erhalten und so ein gr\u00f6sseres Alterskapital ansparen. Anders sieht es bei Angestellten aus, die sich wenig weiterbilden. Ihr Lohn bleibt in der Regel tiefer. Die l\u00e4ngere Einzahlungsdauer, das im Alter von 18 bis 25 Jahren gesparte Geld zahlt sich bei ihnen beim angesparten Alterskapital aus.</p><p>Bei den Pensionskassen sind alle Angestellten bereits ab 18 Jahren erfasst, sie bezahlen Risikopr\u00e4mien. Der Aufwand, zus\u00e4tzlich auch ab 18 Jahren Sparbeitr\u00e4ge bei den Pensionskassen zu erfassen, ist also gering. Ebenfalls ab 18 Jahren ist in die AHV einzuzahlen. Es w\u00e4re nicht mehr als logisch, wenn die Arbeitnehmer bei beiden S\u00e4ulen gleichzeitig mit dem Sparen beginnen w\u00fcrden.</p><p>Nat\u00fcrlich tr\u00e4gt diese Forderung nur zu einem kleinen Teil zur Sicherung der zweiten S\u00e4ule bei. Es wird verschiedene Massnahmen brauchen, um unsere Altersvorsorge zu sanieren. Diese Massnahme wird ein Puzzleteil davon sein.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Im Rahmen der Reform der Altersvorsorge 2020 hat der Bundesrat eine Vorverlegung des Beginns des Sparprozesses in der obligatorischen beruflichen Vorsorge gepr\u00fcft. Allerdings wurde sie nicht in die Botschaft vom 19. November 2014 aufgenommen, da sich die Massnahme als wenig sinnvoll erwies. Denn viele Jugendliche unter 25 Jahren befinden sich noch in Ausbildung oder \u00fcben eine Erwerbst\u00e4tigkeit aus, bei der sie kein BVG-pflichtiges Einkommen erzielen. Somit k\u00f6nnten nur wenige Jugendliche fr\u00fcher mit der Bildung ihres Altersguthabens beginnen, und das zus\u00e4tzliche Guthaben w\u00fcrde bescheiden ausfallen.</p><p>Das Parlament hat diese Option anschliessend eingehend gepr\u00fcft und verworfen. Da sich die Situation seither nicht signifikant ge\u00e4ndert hat, sieht der Bundesrat keinen Handlungsbedarf in diesem Bereich und keinen Mehrwert in einer erneuten Pr\u00fcfung.</p><p>Nachdem die Reform der Altersvorsorge 2020 in der Volksabstimmung vom 24. September 2017 gescheitert ist, hat der Bundesrat die Sozialpartner auf ihren Wunsch hin damit beauftragt, Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Reform der beruflichen Vorsorge zu formulieren. Das erarbeitete Massnahmenpaket wurde am 2. Juli 2019 vorgestellt. Eine Vorverlegung des Beginns des Sparprozesses ist nicht vorgesehen. Auf dieser Grundlage geht der Vorentwurf zur Reform der beruflichen Vorsorge sp\u00e4testens im November 2019 in die Vernehmlassung.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566950400000)\/","SubmittedBy":"Fraktion BD","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690511291090)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560988800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Sozialer Schutz"}}