{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193743,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193743,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3743","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Die Eliminierung von Hepatitis geh\u00f6rt in ein nationales Programm zu sexuell und durch Blut \u00fcbertragbaren Infektionskrankheiten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, das Nachfolgeprogramm des Nationalen Programms HIV und andere sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten (NPHS) um virale Hepatitis zu erweitern und somit die Voraussetzung daf\u00fcr zu schaffen, Hepatitis B und C zusammen mit HIV bis 2030 zu eliminieren.</p>","ReasonText":"<p>Hepatitis B und C verursachen in der Schweiz eine hohe Krankheitslast. So sterben jedes Jahr insgesamt \u00fcber 200 Personen an einer viralen Hepatitis. Das entspricht der Zahl der j\u00e4hrlichen Verkehrstoten. Hepatitis B und C sind der wichtigste Grund f\u00fcr Leberkrebs und Lebertransplantationen in der Schweiz.</p><p>Die hohe Krankheitslast kann verringert werden: Gegen Hepatitis B sch\u00fctzt eine Impfung. Hepatitis C ist heute heilbar: Die neuesten Therapien erzielen die Heilung in \u00fcber 98 Prozent der F\u00e4lle in nur acht bis zw\u00f6lf Wochen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will virale Hepatitis auf globaler Ebene bis 2030 eliminieren. Die zivilgesellschaftliche Initiative Schweizer Hepatitis-Strategie verfolgt das gleiche Ziel f\u00fcr die Schweiz und hat mit Expertinnen und Experten entsprechende Eliminationsziele erarbeitet. Um diese Ziele zu erreichen, m\u00fcssten Versorgungsl\u00fccken geschlossen werden, insbesondere bei der Aufkl\u00e4rung, beim Testen, Impfen und Behandeln.</p><p>Die Elimination von viraler Hepatitis ist eine einmalige Chance, die sich im Bereich der \u00f6ffentlichen Gesundheit nur sehr selten bietet. Ein wichtiges Instrument dazu ist die Integration von viraler Hepatitis in das Nachfolgeprogramm des Nationalen Programms HIV und andere sexuell \u00fcbertragbare Krankheiten (NPHS), das 2021 ausl\u00e4uft. Da die Haupt\u00fcbertragungswege und Risikogruppen f\u00fcr Hepatitis und HIV sehr \u00e4hnlich sind, bietet sich die Integration an. Zudem wird heute nicht nur in Bezug auf Hepatitis, sondern auch f\u00fcr HIV die Elimination angestrebt. Durch ein nationales Programm zu sexuell und durch Blut \u00fcbertragbaren Krankheiten k\u00f6nnte die Elimination dieser beiden gef\u00e4hrlichen Infektionskrankheiten auf ressourcensparende Art bis 2030 realisiert werden. Da zurzeit das Nachfolgeprogramm mit Expertinnen und Experten erarbeitet wird, ist es der ideale Zeitpunkt, dieses um virale Hepatitis zu erweitern und somit die Voraussetzung daf\u00fcr zu schaffen, Hepatitis B und C zusammen mit HIV bis 2030 zu eliminieren.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Virale Hepatitiden sind in den nationalen Strategien Sucht sowie Impfungen und im bis 2021 laufenden Nationalen Programm HIV und andere sexuell \u00fcbertragbare Infektionen (NPHS) erw\u00e4hnt. Im zurzeit in Erarbeitung stehenden NPHS-Nachfolgeprogramm \"Nationales Programm zur \u00dcberwachung, Verh\u00fctung und Bek\u00e4mpfung sexuell \u00fcbertragbarer Infektionen 2022-2030 (Naps)\" sollen diese nun verst\u00e4rkt ber\u00fccksichtigt werden. Der Fokus soll wie bisher prim\u00e4r bei Risikogruppen liegen, zum Beispiel bei HIV-positiven M\u00e4nnern, die Sex mit M\u00e4nnern haben (MSM). Die Gruppe der MSM macht rund einen Viertel der neuen Hepatitis-C-Infektionen aus. Obwohl Hepatitis C im engeren Sinn nicht zu den sexuell \u00fcbertragbaren Krankheiten gez\u00e4hlt wird, soll daher k\u00fcnftig im Rahmen des Naps ein gr\u00f6sseres Gewicht auf die Bek\u00e4mpfung von Hepatitis C bei MSM gelegt werden. Weiterhin im Fokus stehen zudem Massnahmen gegen Hepatitis C im Drogenbereich im Rahmen der Strategie Sucht. Nicht vorgesehen ist jedoch das Testen der Gesamtbev\u00f6lkerung oder grosser Bev\u00f6lkerungsgruppen auf Hepatitis C. Dies h\u00e4tte angesichts der geringen Zahl Betroffener eine grosse Verunsicherung der Bev\u00f6lkerung zur Folge. Der Bundesrat geht davon aus, dass mithilfe dieses koordinierten Ansatzes das Eliminationsziel der Weltgesundheitsorganisation hinsichtlich viraler Hepatitis erreicht werden kann.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566345600000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller Damian","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":"V","Modified":"\/Date(1781876869300)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560988800000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}