{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193807,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193807,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3807","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Wertsch\u00f6pfungskette des Musiksektors. Erhebung von verl\u00e4sslichen statistischen Daten","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, geeignete Massnahmen zu treffen, welche es erlauben, k\u00fcnftig verl\u00e4ssliche statistische Daten \u00fcber die wirtschaftliche Leistung des gesamten Musiksektors der Schweiz entlang seiner Wertsch\u00f6pfungskette zu erheben.</p>","ReasonText":"<p>Wenn heute \u00fcber Musik gesprochen oder diskutiert wird, herrscht rasch Einigkeit, dass Musik wichtig, wenn nicht gar unverzichtbar ist - in vielfacher Hinsicht. Wenn es aber darum geht, diese Wichtigkeit bez\u00fcglich gesundheitlicher, gesellschaftlicher oder pers\u00f6nlicher Argumente auch wirtschaftlich mit Zahlen zu untermauern, dann ist das h\u00f6chstens partiell m\u00f6glich. Einige Branchen wie die Plattenindustrie, die Festivals oder die Musikschulen verf\u00fcgen vergleichsweise \u00fcber detaillierte Zahlen. Bei den grossen Musikfesten wird es hingegen schon wesentlich schwieriger, die Wertsch\u00f6pfung zu quantifizieren, und bei den freischaffenden Musikerinnen und Musikern ist es bis jetzt praktisch unm\u00f6glich.</p><p>Obschon der Kreativsektor und damit auch der Musiksektor enorm wachsen, ist es heute nicht m\u00f6glich, die Wertsch\u00f6pfung des gesamten Sektors der Schweiz aufzuzeigen. Es fehlen schlicht die Daten. Auf Nachfrage hin f\u00fchlt sich das Bundesamt f\u00fcr Statistik zurzeit ausserstande, diese Zahlen zu erheben. Das f\u00fchrt dazu, dass Entscheidungen z. B. bez\u00fcglich F\u00f6rdermassnahmen f\u00fcr Strukturen oder zur Steigerung der Wertsch\u00f6pfung oft auf unzul\u00e4nglichen Grundlagen gef\u00e4llt werden und die Massnahmen ihre Wirkung deshalb nur bedingt entfalten k\u00f6nnen. Die meisten L\u00e4nder in Europa erheben diese Zahlen seit Jahren konsequent und gestalten die Rahmenbedingungen f\u00fcr ihren Musiksektor entsprechend gezielt, was sich in einer gewissen Dominanz, wie z. B. bei Schweden, niederschl\u00e4gt.</p><p>Gerade f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand sind umfassende Daten zentral. Dass die Erhebung im Musiksektor eine gewisse Herausforderung darstellt, sei hier nicht verschwiegen. Aber es gibt in der Schweiz wohl keinen einzigen Sektor, welcher volkswirtschaftlich eine Relevanz aufweist, der nicht \u00fcber umfassendes Zahlenmaterial verf\u00fcgt - ausser dem Musiksektor. Umso wichtiger und dringlicher ist es, dass der Bund unter Einbezug aller Bereiche des Sektors, also der Laien, der Professionellen, der Bildung, Forschung und Wissenschaft sowie der Musikwirtschaft und des Rechts, die wirtschaftliche Leistung entlang der Wertsch\u00f6pfungskette erhebt.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Verl\u00e4ssliche Daten im Kultursektor sind ein gemeinsames Anliegen von Bund, Kantonen, St\u00e4dten und Gemeinden. F\u00fcr die Konsolidierung der Schweizer Kulturstatistiken haben das Bundesamt f\u00fcr Kultur und das Bundesamt f\u00fcr Statistik ihre Zusammenarbeit verst\u00e4rkt und institutionalisiert. In diesem Rahmen wurden in den letzten Jahren erstmals Daten f\u00fcr eine nationale Museums- und Denkmalstatistik erhoben. </p><p>Die statistische Abbildung der Unternehmen und der Besch\u00e4ftigten im Kultursektor ist von wachsender Bedeutung. Daf\u00fcr haben das Bundesamt f\u00fcr Kultur und das Bundesamt f\u00fcr Statistik eine neue Statistik der Kulturwirtschaft in die Wege geleitet. Die ersten Ergebnisse werden im Fr\u00fchling 2020 zur Verf\u00fcgung stehen. Die Statistik der Kulturwirtschaft setzt sich zum Ziel, die wirtschaftliche Dimension des Kulturbereichs zu beziffern. Der Musiksektor wird ebenfalls Eingang in die Kulturwirtschaftsstatistik finden.</p><p>Die Erarbeitung einer separaten Statistik \u00fcber die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette des Musiksektors - von der Musikindustrie bis zur freien Musikszene, von der Musikbildung bis zum Laienmusikbereich - ist \u00e4usserst anspruchsvoll und w\u00e4re mit \u00fcberproportional hohen Kosten verbunden. Die daf\u00fcr notwendigen Mittel stehen nicht zur Verf\u00fcgung.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566950400000)\/","SubmittedBy":"M\u00fcller-Altermatt Stefan","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|36|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1763103438430)\/","SubmissionDate":"\/Date(1560988800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Wissenschaft und Forschung|Kultur"}}