{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193858,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193858,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3858","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Schaffung eines nationalen Kompetenzzentrums zur Erforschung neuer Antibiotika","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein nationales Kompetenzzentrum zur Erforschung neuer Antibiotika als Abwehrmassnahme gegen drohende Antibiotikaresistenz zu schaffen.</p>","ReasonText":"<p>Antibiotikaresistenz bedroht die Gesundheit der Bev\u00f6lkerung. Das hat der Bundesrat ebenso erkannt wie diverse Hochschulen, das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG), das SBFI, der SNF und Unternehmen im Bereich der Pharmaforschung. Trotz grosser Anstrengungen, die von einer Vielzahl von Interessierten geleistet worden sind, braucht es einen zus\u00e4tzlichen Effort, um m\u00f6glichst rasch konkrete Resultate erhalten zu k\u00f6nnen. Es gilt, s\u00e4mtliche Mitwirkenden und deren Forschungsarbeiten bzw. -ergebnisse in einem nationalen Kompetenzzentrum zu vereinigen. Zur B\u00fcndelung von Wissen und Forschungskompetenz und -expertise ist die Kollaboration von Forschenden an Universit\u00e4ten, Hochschulen und in der forschenden Industrie so zu f\u00f6rdern, dass ein Netzwerk entsteht. Alle, welche zur Erforschung neuer antimikrobieller Wirkstoffe und Wirkungsmechanismen beitragen k\u00f6nnen, sollen in einem nationalen Kompetenzzentrum zusammengefasst werden. So kann z. B. mit der F\u00f6rderung einer nationalen Biobank f\u00fcr antibiotikaresistente Bakterienst\u00e4mme die gemeinsame Forschung gef\u00f6rdert werden, was auch mithilft, die Zeitachse bis zum Vorliegen von Resultaten zu verk\u00fcrzen. Es gilt, mit Blick auf die Dringlichkeit neuer antimikrobieller Wirkstoffe in der Medizin, durch Zusammenarbeit und im Austausch mehr Forschungskapazit\u00e4ten zu schaffen, mit Open Access die Wissensbasis und das Forschungspotenzial in unserem Land umfassend zu erschliessen sowie sich als schweizerisches Netzwerk in der internationalen Forschungszusammenarbeit zu positionieren und zu st\u00e4rken.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass sowohl in der Schweiz wie auch weltweit Versorgungsprobleme mit Heilmitteln bestehen. Dies betrifft bei Antibiotika insbesondere \u00e4ltere Medikamente und deren Generika, aber beispielsweise auch Impfstoffe. Die betroffenen Departemente und \u00c4mter sind im Austausch, um geeignete L\u00f6sungen f\u00fcr die generelle Versorgungsproblematik zu finden. </p><p>Die Forschung und Entwicklung neuer Antibiotika ben\u00f6tigt Investitionen in Milliardenh\u00f6he. Es gilt, in \u00fcberstaatlichen Programmen koordiniert und geb\u00fcndelt vorzugehen. Die Schweiz beteiligt sich deshalb auf internationaler Ebene bereits an verschiedenen Programmen, die u. a. die Entwicklung neuer Antibiotika zum Ziel haben, wie insbesondere die Global Antibiotic Research and Development Partnership (GARDP), der Global Antimicrobial Resistance Research and Development Hub in Berlin sowie die Stiftung f\u00fcr innovative Diagnostika (Find). Zudem bestehen mit Horizon 2020 und der Joint Programming Initiative for Antimicrobial Resistance (JPAMR) weitere Gef\u00e4sse, an denen sich die Schweiz zur F\u00f6rderung von Forschung und Entwicklung im Bereich Antibiotikaresistenzen international aktiv beteiligt. </p><p>Die Vernetzung und Koordination der unterschiedlichen Forschungsbestrebungen ist ein wichtiges Anliegen. Der Bundesrat hat im Rahmen seiner gesundheitspolitischen Priorit\u00e4ten (Gesundheit 2020) diesem Anliegen auf nationaler Ebene mit dem Forschungsprogramm zur antimikrobiellen Resistenz (NFP 72) und der laufenden Umsetzung der Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (Star) mit ihren verschiedenen Austausch- und Koordinationsplattformen (Koordinationsorgan Epidemiengesetz, Unterorgan One Health, departements\u00fcbergreifendes Projektteam Star) Rechnung getragen. </p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die bestehenden Strukturen gen\u00fcgen, um die von der Motion\u00e4rin aufgef\u00fchrten Herausforderungen im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen in geeigneter Form anzugehen. Wie der Bundesrat aber in seiner Stellungnahme zur Annahme der Motion Graf Maya 19.3861, \"One-Health-Strategie mit systemischer Erforschung der Verbreitung von Antibiotikaresistenzen\", ausf\u00fchrt, anerkennt er den Handlungsbedarf im Bereich der Antibiotikaresistenzen. Im Rahmen der Zwischenevaluation von Star, welche Mitte 2021 vorliegen wird, soll der Zusatzbedarf fundiert beurteilt und notwendige Anpassungen umgesetzt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566950400000)\/","SubmittedBy":"Heim Bea","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510914363)\/","SubmissionDate":"\/Date(1561075200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}