{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193883,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193883,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3883","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Beitr\u00e4ge an die berufliche Vorsorge. Solidarit\u00e4t zwischen den Altersgruppen wiederherstellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in der obligatorischen beruflichen Vorsorge f\u00fcr alle Erwerbst\u00e4tigen einen einheitlichen Beitragssatz auf dem koordinierten Lohn einzuf\u00fchren.</p>","ReasonText":"<p>Als die obligatorische berufliche Vorsorge als zweite S\u00e4ule eingef\u00fchrt wurde, entschied man sich daf\u00fcr, die S\u00e4tze f\u00fcr die Beitr\u00e4ge an das Altersguthaben progressiv zu gestalten. Die Beitr\u00e4ge erh\u00f6hen sich, je n\u00e4her die Pensionierung r\u00fcckt, und in gleichem Masse erh\u00f6ht sich auch der Arbeitgeberbeitrag. Konkret steigern sich die Beitragss\u00e4tze (die vom Arbeitgeber und von der angestellten Person je zur H\u00e4lfte bezahlten prozentualen Anteile des koordinierten Lohnes) \u00fcber vier Altersstufen hinweg, die jeweils zehn Jahre umfassen, wie folgt: von 7 Prozent zwischen 25 und 34 Jahren \u00fcber 10 Prozent zwischen 35 und 44 Jahren und 15 Prozent zwischen 45 und 54 Jahren bis auf 18 Prozent zwischen 55 und 65 Jahren.</p><p>Bei der Einf\u00fchrung der obligatorischen beruflichen Vorsorge wurde dieses System eingef\u00fchrt, damit Personen, die damals wenige Jahre vor der Pensionierung standen, h\u00f6here Beitr\u00e4ge leisten konnten, um beim Altersr\u00fccktritt \u00fcber ein bestimmtes Guthaben zu verf\u00fcgen.</p><p>Heute aber haben Personen, die das Pensionsalter erreichen, w\u00e4hrend 40 Jahren Beitr\u00e4ge geleistet. Deshalb gibt es keinen Grund mehr daf\u00fcr, dass \u00e4ltere Erwerbst\u00e4tige h\u00f6here Beitr\u00e4ge zahlen m\u00fcssen als j\u00fcngere. Das gegenw\u00e4rtige System ist unsozial, und es h\u00e4lt Unternehmen davon ab, \u00e4ltere Personen anzustellen. Dies soll nun korrigiert werden, indem unabh\u00e4ngig vom Alter der betroffenen Person ein einheitlicher, durchschnittlicher Beitragssatz eingef\u00fchrt wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Gem\u00e4ss seinen Antworten auf fr\u00fchere parlamentarische Vorst\u00f6sse (zuletzt: Motion der Fraktion BD 17.3325, \"Endlich gleich lange Spiesse f\u00fcr \u00fcber 50-J\u00e4hrige\") h\u00e4lt es der Bundesrat nicht f\u00fcr angezeigt, in der obligatorischen beruflichen Vorsorge einen einheitlichen Altersgutschriftensatz festzulegen. Eine solche L\u00f6sung w\u00fcrde hohe Kosten von bis zu einer Milliarde Franken pro Jahr w\u00e4hrend 20 Jahren verursachen und eine unverh\u00e4ltnism\u00e4ssige finanzielle Belastung der jungen Generationen mit sich bringen. </p><p>Ausserdem zeigen Studien, dass die Wirksamkeit dieser Massnahme zur Verbesserung der Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten von \u00e4lteren Arbeitnehmenden nicht nachgewiesen ist und dass die erwarteten Auswirkungen stark \u00fcbersch\u00e4tzt werden. Zu diesem Schluss kam auch die dritte Nationale Konferenz zum Thema \"\u00e4ltere Arbeitnehmende\" vom 25. April 2017. </p><p>Nachdem die Reform der Altersvorsorge 2020 in der Volksabstimmung vom 24. September 2017 gescheitert ist, hat der Bundesrat die Sozialpartner auf ihren Wunsch hin damit beauftragt, Vorschl\u00e4ge f\u00fcr eine Reform der beruflichen Vorsorge zu formulieren. Zum vorgeschlagenen Massnahmenpaket geh\u00f6ren auch die Anpassung und die Senkung der Anzahl Altersgutschriftens\u00e4tze. F\u00fcr die Altersgruppe bis 44 Jahre ist ein Satz von 9 Prozent vorgesehen, f\u00fcr Erwerbst\u00e4tige ab 45 Jahren ein Satz von 14 Prozent. Ein Vorentwurf zur Reform der beruflichen Vorsorge wird vor Ende 2019 in die Vernehmlassung gehen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566345600000)\/","SubmittedBy":"Grin Jean-Pierre","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1569542400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|44|2836","Category":null,"Modified":"\/Date(1690511238707)\/","SubmissionDate":"\/Date(1561075200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz"}}