{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20193948,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20193948,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.3948","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Bericht \u00fcber das Projekt \"Schule auf dem Bauernhof\", das Stiefkind des Bildungssystems!","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Wirkung des Projekts \"Schule auf dem Bauernhof\" und seine Finanzierung durch die Kantone und den Bund zu \u00fcberpr\u00fcfen. In seinem Bericht soll er die folgenden Fragen beantworten:</p><p>- W\u00e4re eine Finanzierung aus dem Kreditposten \"Bildungsbeitr\u00e4ge\" des Staatssekretariates f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) m\u00f6glich? Und w\u00e4re es nicht angemessener, dass das Projekt \"Schule auf dem Bauernhof\" vom neuen PER (Plan d'\u00e9tudes romand), zu dem es ja in Zusammenhang steht, profitieren k\u00f6nnte?</p><p>- Strebt der Bundesrat f\u00fcr die \"Schule auf dem Bauernhof\" eine gesamtschweizerische Harmonisierung an?</p>","ReasonText":"<p>Der Bund finanziert die \"Schule auf dem Bauernhof\" teilweise \u00fcber die Landwirtschaftspolitik und ihren Bereich \"Qualit\u00e4ts- und Absatzf\u00f6rderung\". Da der Schulunterricht Sache der Kantone ist, gibt es zwischen den Kantonen grosse Unterschiede, was die finanziellen Mittel, die personellen Ressourcen und die Programmgestaltung betrifft. Die Finanzierung der Weiterbildung der Lehrkr\u00e4fte sollte gef\u00f6rdert und harmonisiert werden.</p><p>Die \"Schule auf dem Bauernhof\" er\u00f6ffnet als p\u00e4dagogisches und didaktisches Instrument einen privilegierten Freiraum f\u00fcr einen kreativen und praxisorientierten Unterricht. Das Konzept hat einen direkten Zusammenhang mit dem neuen PER (Plan d'\u00e9tudes romand) und ist gesamtschweizerisch anerkannt. Dank motivierter und engagierter Bauernfamilien ist die \"Schule auf dem Bauernhof\" in allen Kantonen aktiv, jedoch auf unterschiedlichen Stufen. </p><p>Ziel dieses Unterrichts ist es, den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln, wie wichtig die Zusammenh\u00e4nge zwischen Mensch, Tier, Natur und Umwelt sind. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler werden mit all ihren Sinnen angesprochen: Ber\u00fchren, Riechen, Schauen, H\u00f6ren, Schmecken. Es ist Unterricht f\u00fcr Kopf, Herz und Hand.</p><p>Immer mehr Kinder wachsen heute in einer Welt auf, wo Bauten und Beton dominieren, wo Fernseher und Computer K\u00f6nig sind und die Kinder mit Informationen zudecken, die - man muss es leider sagen - nur virtuell sind. Da ist es unbedingt n\u00f6tig, dass der Zusammenhang zwischen Mensch und Natur f\u00fcr alle Kinder wieder den Wert bekommt, den er verdient.</p><p>Zwar hat die Zahl der Kinder, die am Projekt \"Schule auf dem Bauernhof\" teilnehmen, in den letzten Jahren stark zugenommen. Es sind aber weiterhin grosse Anstrengungen n\u00f6tig, einerseits was die Harmonisierung zwischen den Kantonen und andererseits was eine k\u00fcnftige Finanzierung \u00fcber Kredite des SBFI betrifft. Die nachhaltige Entwicklung, die uns so am Herzen liegt, sollte auch Teil der Ausbildung sein, die wir unseren Kindern angedeihen lassen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat begr\u00fcsst das grosse Engagement allen voran von Bauernfamilien und Lehrpersonen im Projekt \"Schule auf dem Bauernhof\". Es hilft, auch im Sinne der nachhaltigen Entwicklung, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Kontakt mit der Landwirtschaft zu bringen.</p><p>Das Projekt \"Schule auf dem Bauernhof\" richtet sich vor allem an Schulklassen der obligatorischen Schule. Gem\u00e4ss Artikel\u00a062 der Bundesverfassung sind die Kantone f\u00fcr das Schulwesen verantwortlich. Sie sind zur gesamtschweizerischen Harmonisierung wichtiger Eckwerte im Bereich der obligatorischen Schule verpflichtet. Sie legen die Lehrpl\u00e4ne f\u00fcr die obligatorische Schule fest und sorgen daf\u00fcr, dass mit lehrplankonformen sowie fachlich und didaktisch zeitgem\u00e4ssen Lehrmitteln unterrichtet wird. Die Harmonisierung der Lehrpl\u00e4ne und die Koordination der Lehrmittel erfolgt dabei auf sprachregionaler Ebene. Die \u00fcbergeordneten Bildungsziele sind in den Naturwissenschaften bereits angeglichen worden. Hinter diesen Bildungszielen steht ein umfassendes Konzept von naturwissenschaftlicher Grundbildung, mit dem beispielsweise auch das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr und die Orientierung zu gesellschaftlich relevanten Fragen und Themen aus Bereichen wie \u00d6kologie, Technik, Gesundheit oder Nachhaltigkeit unterst\u00fctzt wird, inklusive des Bezugs zur Natur, der Produktion von Lebensmitteln usw. Der Bundesrat respektiert die Kompetenz der Kantone und sieht deshalb davon ab, sich zu einer Harmonisierung des Projekts \"Schule auf dem Bauernhof\" zu \u00e4ussern. </p><p>Im Aufgabenbereich des Staatssekretariates f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation besteht keine gesetzliche Grundlage, um sich im Bereich der Volksschule am Projekt \"Schule auf dem Bauernhof\" finanziell zu beteiligen. Finanziell wird das Projekt \"Schule auf dem Bauernhof\" aber im Rahmen der Absatzf\u00f6rderung als Massnahme zur Kommunikation der gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft bereits vom Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft unterst\u00fctzt. Wie in der Stellungnahme zum Postulat Jans 17.3539, \"Das Projekt 'Schule auf dem Bauernhof' st\u00e4rken\", dargelegt, hat sich der Bundesrat bereiterkl\u00e4rt, weiter gehende Unterst\u00fctzungsmassnahmen zu pr\u00fcfen und umzusetzen. Aus diesem Grund wird im Rahmen der Verordnung \u00fcber die F\u00f6rderung von Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit in der Land- und Ern\u00e4hrungswirtschaft ein Projekt zur Weiterentwicklung von \"Schule auf dem Bauernhof\" mitfinanziert. Ziel des Projektes ist es, auf gesamtschweizerischer Ebene die Beteiligten auf Erziehungs- und Landwirtschaftsseite an einen Tisch zu bringen, um \"Schule auf dem Bauernhof\" so weiterzuentwickeln, dass m\u00f6glichst allen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in unserem Land ein Einblick in die Landwirtschaft erm\u00f6glicht werden kann. </p><p>Nach Ansicht des Bundesrates wird durch die Ber\u00fccksichtigung der kantonalen Hoheit im Schulwesen, die in der Bundesverfassung festgehaltenen Verpflichtungen sowie die Zielsetzungen des Projekts \"Schule auf dem Bauernhof\" den Anliegen des Postulates bereits Rechnung getragen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1566345600000)\/","SubmittedBy":"Grin Jean-Pierre","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1623974400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|32|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690511166637)\/","SubmissionDate":"\/Date(1561075200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5018,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Bildung|Landwirtschaft"}}