{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194028,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194028,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4028","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Lancierung eines Nationalen Forschungsprogramms zum Thema Pflege und Betreuung alter Menschen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein nationales Forschungsprogramm zu lancieren, welches untersucht, wie die Pflege und Betreuung \u00e4lterer Menschen in der Schweiz auch in Zukunft in guter Qualit\u00e4t sichergestellt und finanziert werden kann. Gegenstand der Forschung sollen einerseits verschiedenste Versorgungsmodelle und andererseits Finanzierungsmodelle sein.</p>","ReasonText":"<p>Im Postulatsbericht des Bundesrates \"Bestandesaufnahme und Perspektiven im Bereich der Langzeitpflege\" vom 25. Mai 2016 wurde gezeigt, dass bez\u00fcglich der Finanzierungsfrage der Langzeitpflege im Zeitraum um 2030 Handlungsbedarf bestehen wird. Um diese Finanzierungsfrage in rund zehn Jahren fundiert diskutieren und politisch beantworten zu k\u00f6nnen, sollen in den n\u00e4chsten Jahren die notwendigen wissenschaftlichen Grundlagen geschaffen werden. Die Vor- und Nachteile wie auch die Kosten unterschiedlicher Versorgungsmodelle sollen beispielsweise aus sozialer, \u00f6konomischer, ethischer, demografischer, arbeitsmarktlicher oder pflegeprozessualer Sicht untersucht werden. Dabei sind verschiedene Modelle ambulanter und station\u00e4rer Pflege und Betreuung wie auch Zwischenformen (betreutes Wohnen) in den Fokus zu nehmen. Unterst\u00fctzungs- und F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Angeh\u00f6rigen- und Nachbarschaftshilfe (Caring Community) sind zu analysieren. Gleichzeitig sollen unterschiedliche Finanzierungsmodelle untersucht werden. Ob die heutigen Solidarit\u00e4ten in einer zuk\u00fcnftigen Finanzierung von Pflege und Betreuung beibehalten oder verschoben werden sollen, wird politisch zu entscheiden sein. Das nationale Forschungsprogramm soll deshalb f\u00fcr die verschiedenen denkbaren Finanzierungsmodelle auch aufzeigen, wie sie die Finanzierungsanteile von Betroffenen, Steuerzahlenden und Pr\u00e4mienzahlenden ver\u00e4ndern w\u00fcrden und welche Finanzierer allenfalls neu dazuk\u00e4men (Erben, Arbeitgeber, Arbeitnehmende). In den letzten Jahren wurden zwar bereits verschiedene Forschungsarbeiten im Bereich Versorgung alter, pflegebed\u00fcrftiger Menschen und auch Finanzierung derselben gemacht. Ein nationales Forschungsprogramm soll sicherstellen, dass auch bisher vernachl\u00e4ssigte Bereiche in die Forschung einbezogen werden k\u00f6nnen und dass ein Gesamtbild \u00fcber die verschiedenen Aspekte von Pflege und Betreuung und ihre Finanzierung geschaffen wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist sich der Herausforderungen im Bereich der Langzeitpflege bewusst. Wie in der Motion 17.3297, \"Offensive f\u00fcr eine menschenw\u00fcrdige Pflege in der Schweiz\", ausgef\u00fchrt, hat er sich dieser Thematik gemeinsam mit den Kantonen im Rahmen der Plattform \"Dialog Nationale Gesundheitspolitik\" angenommen. Aufgrund der Kompetenzverteilung zwischen Bund und Kantonen im Bereich der Pflege und Betreuung \u00e4lterer Menschen liegt die Sicherstellung der Qualit\u00e4t der Pflege \u00e4lterer Menschen prim\u00e4r in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone.</p><p>Im von Nationalr\u00e4tin Graf erw\u00e4hnten Postulatsbericht vom 25. Mai 2016 \"Bestandesaufnahme und Perspektiven im Bereich der Langzeitpflege\" wurde festgehalten, dass neben der St\u00e4rkung der Pr\u00e4vention zur Verhinderung der Pflegebed\u00fcrftigkeit vor allem Massnahmen zur Steigerung der Qualit\u00e4t und der Effizienz in der Versorgung n\u00f6tig sind, um den Herausforderungen im Bereich der Langzeitpflege zu begegnen. Bund, Kantone und Gemeinden sind daran, die Umsetzung der im Bericht aufgezeigten Empfehlungen und Massnahmen voranzutreiben.</p><p>Wie in der Motion erw\u00e4hnt, wurden in den letzten Jahren verschiedene Forschungsvorhaben im erw\u00e4hnten Themenbereich initiiert. So hat der Bundesrat 2010 das Nationale Forschungsprogramm (NFP) 67, \"Lebensende\", lanciert (15 Millionen Schweizerfranken), das im Fr\u00fchjahr 2019 abgeschlossen wurde. Bei den laufenden NFP ist insbesondere das NFP 74, \"Gesundheitsversorgung\", zu nennen (20 Millionen Franken; Forschungsdauer bis Ende 2021; Ergebnisse, Synthese Ende 2022). Zu diesem NFP liegen noch keine Forschungsergebnisse vor. Das Programm fokussiert auf die Versorgung chronisch kranker, mehrheitlich \u00e4lterer Patientinnen und Patienten. Das NFP untersucht auch vereinzelt Verg\u00fctungsmodelle von Leistungserbringern. Ein weiteres Projekt geht auf die Caring Communities bei Patienten in Langzeitpflege ein. Zudem f\u00f6rdert der Schweizerische Nationalfonds (SNF) mittels seiner regul\u00e4ren F\u00f6rderinstrumente Forschungsprojekte bottom-up, die sich ebenfalls mit der Pflege und Versorgung \u00e4lterer Menschen befassen. In der Periode 2017-2020 f\u00f6rdert der Bund \u00fcber das Instrument der projektgebundenen Beitr\u00e4ge (Art. 59 HFKG; SR 414.20) das Projekt \"Alter(n) in der Gesellschaft: Nationales Innovationsnetzwerk\" (AGE-NT; etwa 4 Millionen Franken mit Kofinanzierung der Hochschulen). Der Fokus liegt bei der Entwicklung von Modellen f\u00fcr ein gesundes und selbstst\u00e4ndiges Leben im Alter. Ein weiteres vom Bund unterst\u00fctztes F\u00f6rderprogramm zur Unterst\u00fctzung von betreuenden und pflegenden Angeh\u00f6rigen l\u00e4uft im Rahmen der Strategie Gesundheit 2020. Weitere Forschungsarbeiten des Bundes betreffen den Personalerhalt und die Verankerung der Palliative Care in der Langzeitpflege. Zudem analysiert das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) im Auftrag des Bundes und der Kantone die Entwicklung des Pflegebedarfs und die notwendigen Strukturen und Dienstleistungen in Bezug auf die Langzeitpflege von \u00e4lteren Menschen.</p><p>Vor dem Hintergrund der eingangs erw\u00e4hnten Zust\u00e4ndigkeiten und der bereits laufenden Forschungsvorhaben sieht der Bundesrat keinen Bedarf, ein spezifisches NFP im Themenbereich \"Pflege und Betreuung \u00e4lterer Menschen\" zu lancieren.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574208000000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1631664000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|36|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510147793)\/","SubmissionDate":"\/Date(1568246400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Wissenschaft und Forschung|Gesundheit"}}