{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194053,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194053,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4053","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Einf\u00fchrung einer \"nurse to patient ratio\" in der Pflege. Eine qualitative und wirtschaftliche Notwendigkeit","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, in der Pflege eine \"nurse to patient ratio\" einzuf\u00fchren, um einerseits die Qualit\u00e4t der Pflege zu verbessern und um andererseits dadurch die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.</p>","ReasonText":"<p>Erhebungen in der Schweiz zeigen es klar: In den n\u00e4chsten Jahren werden in der Schweiz sehr viele diplomierte Pflegefachpersonen fehlen. Dieser Mangel an Fachkr\u00e4ften hat Auswirkungen auf die Qualit\u00e4t der Pflege und somit auf die Patientensicherheit. Sehr viele dieser dringend ben\u00f6tigten qualifizierten Fachkr\u00e4fte verlassen allerdings den Beruf nach kurzer Zeit wieder. Damit also der Beruf wieder attraktiver gemacht werden kann und gleichzeitig die Qualit\u00e4t der Pflege verbessert werden kann, braucht es eine sogenannte \"nurse to patient ratio\". </p><p>Diverse Langzeitstudien zeigen klar, dass die Anzahl diplomierter Pflegefachkr\u00e4fte grosse Auswirkungen auf die Qualit\u00e4t der Pflege und damit auf die Patientensicherheit hat. Die Einf\u00fchrung einer \"nurse to patient ratio\" verbessert die Qualit\u00e4t der Pflege nachweislich. Mit einer \"nurse to patient ratio\" wird die Anzahl diplomierter Pflegefachleute pro Pflegeteam erh\u00f6ht. Damit kann die Pflegezeit pro Patient durch eine diplomierte Pflegefachperson erh\u00f6ht werden. </p><p>Nebst der Attraktivit\u00e4ts- sowie Qualit\u00e4tssteigerung beeinflusst die Erh\u00f6hung der Anzahl diplomierter Pflegefachpersonen auch die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen positiv: Eine \"nurse to patient ratio\" f\u00fchrt nachweislich zu einer Reduktion der Pflegekosten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Dem Bundesrat ist es ein Anliegen, dass durch die Verbesserung der Qualit\u00e4t nicht nur die Patientensicherheit verbessert wird, sondern auch unn\u00f6tige Kosten verhindert werden k\u00f6nnen.</p><p>Dem Bundesrat ist bekannt, dass Studien in Akutspit\u00e4lern den positiven Einfluss eines h\u00f6heren Anteils diplomierter Pflegefachkr\u00e4fte pro Patientin oder Patienten auf die Morbidit\u00e4ts- und Mortalit\u00e4tsraten der Patientinnen und Patienten belegen. Der Bedarf an Pflegefachkr\u00e4ften pro Anzahl Patientinnen und Patienten ist dabei jedoch stark abh\u00e4ngig von der Komplexit\u00e4t der Erkrankungen und den Strukturen der jeweiligen Versorgungssysteme. Die Regulierung des Bestands an Pflegefachpersonen \u00fcber eine \"nurse to patient ratio\" w\u00e4re daher \u00e4usserst komplex und m\u00fcsste den sehr vielf\u00e4ltigen Kontextfaktoren Rechnung tragen. Zudem liegt es im Grundsatz in der Zust\u00e4ndigkeit der Kantone, die Anzahl und das Qualifikationsniveau der Pflegefachkr\u00e4fte unter Ber\u00fccksichtigung des Versorgungsbedarfs so festzulegen, dass die Behandlungsqualit\u00e4t in den Institutionen den Anforderungen entspricht.</p><p>Der Bundesrat anerkennt jedoch die Herausforderungen im Bereich der Pflege und wird daher im Rahmen der Beantwortung des Postulates Marchand-Balet 18.3602 Grundlagen f\u00fcr eine vertiefte Diskussion \u00fcber den Zusammenhang zwischen der Anzahl Pflegefachpersonen und der Qualit\u00e4t und Patientensicherheit erarbeiten. Er wird sich dabei auch mit Regulierungen zum Personalschl\u00fcssel in anderen L\u00e4ndern und mit deren Eignung f\u00fcr die Qualit\u00e4tssicherung in der Pflege in der Schweiz befassen. Der Bericht wird voraussichtlich 2021 vorliegen.</p><p>Mit der Revision des Bundesgesetzes \u00fcber die Krankenversicherung vom 21. Juni 2019 zur St\u00e4rkung von Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit hat das Parlament dem Einsatz einer ausserparlamentarischen Qualit\u00e4tskommission zugestimmt. Die Entwicklung von Qualit\u00e4tsindikatoren und Qualit\u00e4tsmessungen sowie die Beratung in Fragen der Qualit\u00e4tsentwicklung werden zum Kern ihrer Aufgaben geh\u00f6ren. Die Resultate der Messungen werden als Grundlagen genutzt werden k\u00f6nnen, um M\u00e4ngel zu erkennen und gezielte Massnahmen zu deren Behebung einzuleiten. Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass die Qualit\u00e4tsvorlage einen wichtigen Schritt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Patientensicherheit und in der Folge zur Senkung der Gesundheitskosten darstellt.</p><p>Vor dem Hintergrund der genannten Herausforderungen und der bereits ergriffenen Massnahmen erachtet der Bundesrat aktuell die Einf\u00fchrung eines Personalschl\u00fcssels im Pflegebereich als nicht angezeigt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1573603200000)\/","SubmittedBy":"Fraktion BD","BusinessStatus":204,"BusinessStatusText":"Zugewiesen an die behandelnde Kommission","BusinessStatusDate":"\/Date(1631750400000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1708358230353)\/","SubmissionDate":"\/Date(1568764800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}