{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194095,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194095,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4095","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Gef\u00e4hrliche hochansteckende Krankheiten. Wie viele infizierte Patienten k\u00f6nnen gleichzeitig versorgt werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Bez\u00fcglich der Versorgung von Patienten mit z. B. Ebola orientierten die Medien am 29. August 2019, dass das Universit\u00e4tsspital Z\u00fcrich eine neue Isolierstation f\u00fcr die Behandlung von Patienten mit hochansteckenden Erkrankungen eingerichtet hat (<a href=\"https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/neue-isolierstation-fuer-ebolafaelle-am-unispital-zuerich/story/16602697\">https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/neue-isolierstation-fuer-ebolafaelle-am-unispital-zuerich/story/16602697</a>). Nebst Z\u00fcrich hat das Universit\u00e4tsspital Genf (HUG) durch die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) einen entsprechenden Leistungsauftrag erhalten. Gem\u00e4ss Aussage der Leitung des mikrobiologischen Laboratoriums des Universit\u00e4tsspitals Genf kann das Genfer Zentrum maximal zwei Patienten gleichzeitig behandeln. In der Vergangenheit wurden f\u00fcr die Behandlung eines Ebola-Patienten in Genf total \u00fcber 20 Personen im Schichtbetrieb gebunden. Die Versorgung ist bedingt durch die Arbeitssicherheitsmassnahmen sehr personalintensiv. Dies wirft folgende Fragen auf:</p><p>1. Von welchem Szenario geht die GDK in ihrer Planung aus, d. h., wie viele Patienten sollen gleichzeitig versorgt werden k\u00f6nnen?</p><p>2. Wie viele Zentren sind aus Sicht des Bundes in der gegenw\u00e4rtigen Lage notwendig?</p><p>3. Wird in der Planung der Tatsache Rechnung getragen, dass Reiser\u00fcckkehrer erst nach einer Inkubationszeit Symptome entwickeln und sich damit der Erstkontakt mit dem Gesundheitssystem auf die Wohnkantone verteilt?</p><p>4. Wie koordiniert der Bund den Aufbau und die Unterst\u00fctzung der entsprechenden Behandlungseinheiten in den verschiedenen Kantonen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Im Konzept \"Koordination der Leistung und Finanzierung bei der Behandlung von Krankheiten vom Typ Ebola\" - welches von der GDK in Zusammenarbeit mit dem BAG erarbeitet wurde - wird davon ausgegangen, dass in der Schweiz maximal f\u00fcnf Personen gleichzeitig behandelt werden k\u00f6nnen.</p><p>2. Bei F\u00e4llen vom Typ Ebola dr\u00e4ngt sich eine Konzentration der Leistungserbringung auf wenige Einrichtungen auf. Damit kann der Schutz des Personals und der gesamten Bev\u00f6lkerung vor einer Ansteckung mit einem gef\u00e4hrlichen Erreger und gleichzeitig eine effiziente Leistungserbringung am optimalsten sichergestellt werden. Vor diesem Hintergrund wurde der Leistungsauftrag an die Universit\u00e4tsspit\u00e4ler Genf und Z\u00fcrich vergeben. Sie verf\u00fcgen \u00fcber die n\u00f6tige Personaldotation und erf\u00fcllen die besonderen infrastrukturellen Anforderungen zur sicheren und erfolgreichen Behandlung. In Z\u00fcrich werden gegenw\u00e4rtig die n\u00f6tigen baulichen Anpassungen vorgenommen. Die geschaffenen Kapazit\u00e4ten reichen aus Sicht von Bund und Kantonen aus.</p><p>3. Es ist nicht davon auszugehen, dass sich Reisende in Ausbruchgebieten unwissentlich mit Ebola infizieren, in die Schweiz einreisen und hier bei Krankheitsausbruch Medizinal- und Pflegepersonal gef\u00e4hrden. Dies hat sich - auch aus globaler Sicht - sowohl w\u00e4hrend dem gr\u00f6ssten bisher bekannten Ebola-Ausbruch 2014-2016 in Westafrika als auch bei der gegenw\u00e4rtigen Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo klar gezeigt. Bei einem begr\u00fcndeten Verdachtsfall in der Schweiz w\u00fcrde die Person aber unmittelbar in eines der designierten Spit\u00e4ler verlegt, abgekl\u00e4rt und falls n\u00f6tig behandelt werden.</p><p>F\u00fcr den Fall der medizinischen Evakuation einer infizierten Person (bspw. Mitarbeitende von NGO, welche sich vor Ort engagieren) liegen die n\u00f6tigen Konzepte vor. Der Transport von Sierra Leone in die Schweiz und die anschliessende erfolgreiche Behandlung eines mit Ebola infizierten Arztes 2014 in Genf hat gezeigt, dass die vorgesehenen Prozesse sicher sind und funktionieren.</p><p>4. Neben den Universit\u00e4tsspit\u00e4lern in Genf und Z\u00fcrich sind keine weiteren Einrichtungen f\u00fcr die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Krankheiten des Typs Ebola n\u00f6tig oder vorgesehen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1572998400000)\/","SubmittedBy":"Keller-Inhelder Barbara","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1575504000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510645637)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569196800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}