{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194119,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194119,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4119","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Erh\u00f6hung der Arzneimittelsicherheit in der P\u00e4diatrie. Medikationsfehler durch E-Health reduzieren","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, folgende Massnahmen zu ergreifen, welche die Anwendungssicherheit von Kinderarzneimitteln erh\u00f6hen:</p><p>1. Zur Erh\u00f6hung der Arzneimittelsicherheit in der P\u00e4diatrie wird der Bundesrat aufgefordert, seine Kompetenz im Rahmen von Artikel\u00a026 HMG auszusch\u00f6pfen und den Einsatz E-Health-gest\u00fctzter klinischer Entscheidungsunterst\u00fctzungstools zur Vermeidung von Dosierungsfehlern mindestens im station\u00e4ren Bereich und in der Offizinapotheke als verbindlich zu erkl\u00e4ren.</p><p>2. Die Kosten f\u00fcr die Implementierung der harmonisierten Dosierungsempfehlungen und die Anwendung von E-Health-gest\u00fctzten klinischen Entscheidungsunterst\u00fctzungstools sind in den Tarifen zu ber\u00fccksichtigen.</p>","ReasonText":"<p>Die mangelhafte Qualit\u00e4t der \u00e4rztlichen Verordnung bildet eine der gr\u00f6ssten Fehlerquellen im p\u00e4diatrischen Medikationsprozess. Gerade die Dosisberechnung ist in der P\u00e4diatrie von zentraler Bedeutung, zumal damit gef\u00e4hrliche Berechnungsfehler massgeblich reduziert werden k\u00f6nnen. In diesem Kontext belegen zahlreiche Studien, dass die Nutzung elektronischer Verordnungssysteme (\"Computerised Physician Order Entry (CPOE)\"-System) die Verordnungsqualit\u00e4t verbessert und Medikationsfehler wie auch die Mortalit\u00e4tsrate bei p\u00e4diatrischen Patienten signifikant reduziert. So empfiehlt die American Academy of Pediatrics die Implementierung von CPOE-Systemen, die durch Clinical Decision Support (CDS) vor Risiken wie etwa Interaktionen oder Allergien warnen und komplexe Dosisberechnungen zuverl\u00e4ssig erm\u00f6glichen, in die neben Alter, K\u00f6rpergewicht oder -oberfl\u00e4che auch noch weitere Parameter einfliessen k\u00f6nnen. Der Einsatz von CPOE-/CDS-Systemen im Rahmen des p\u00e4diatrischen Verordnungsprozesses wird als Schl\u00fcsselelement zur Reduktion von Medikationsfehlern und damit zur Steigerung der Arzneimittelsicherheit in der P\u00e4diatrie angesehen.</p><p>Im Rahmen der Revision des Heilmittelrechts wurde mit der nationalen Datenbank der harmonisierten Off-Label-Dosierungsempfehlungen im Sinne von Artikel\u00a067a HMG i. V. m. Artikel\u00a069 f. VAM ein erstes, zentrales Institut zur Verbesserung der Sicherheit beim p\u00e4diatrischen Arzneimitteleinsatz eingef\u00fchrt. Eigenst\u00e4ndige Datenbanken mit evidenzbasierten Dosierungsans\u00e4tzen alleine gen\u00fcgen jedoch nicht, um Kinder vor Dosierungsfehlern zu sch\u00fctzen - in der P\u00e4diatrie ben\u00f6tigen die Leistungserbringer E-Health-gest\u00fctzte klinische Entscheidungsunterst\u00fctzungstools. Da eine Implementierung in die Praxis- und Klinikinformationssysteme kostenintensiv ist, sind die entsprechenden Aufwendungen in tarifrechtlicher Hinsicht zu ber\u00fccksichtigen bzw. in den tarifarischen Regelungsgef\u00e4ssen abzubilden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat bef\u00fcrwortet den Einsatz von Entscheidungsunterst\u00fctzungstools (Clinical Decision Support Systems, CDSS) in der P\u00e4diatrie. Damit wird ein unerl\u00e4sslicher und innovativer Schritt zur Erh\u00f6hung der Sicherheit in der Medikation vor allem f\u00fcr die verletzlichsten Patientengruppen vollzogen. Er ist sich indessen bewusst, dass die Rahmenbedingungen f\u00fcr eine breite Implementierung noch nicht erf\u00fcllt sind. Bevor allf\u00e4llige Anpassungen im Heilmittelgesetz (HMG; SR 812.21) vorgenommen werden, sind zun\u00e4chst die vielf\u00e4ltigen offenen Fragen zu kl\u00e4ren (z. B. welche technischen Anforderungen bestehen oder wie sich die praktische Umsetzung einer entsprechenden Pflicht gestaltet). Ferner m\u00f6chte der Bundesrat eine solche Pflicht stufenweise einf\u00fchren: in einem ersten Schritt lediglich f\u00fcr die p\u00e4diatrischen Kliniken; anschliessend soll der Geltungsbereich auf die weiteren ambulanten und station\u00e4ren Bereiche ausgedehnt werden.</p><p>2. Allf\u00e4llig entstehende Zusatzkosten aus einer HMG-Revision k\u00f6nnen von den Tarifpartnern im Rahmen ihrer Tarifautonomie in die Tarife einbezogen werden, sofern diese zur Leistungserbringung gem\u00e4ss Bundesgesetz \u00fcber die Krankenversicherung (KVG; SR 832.10) notwendig sind. Der Bundesrat sieht daher keine Notwendigkeit, die gesetzlichen Grundlagen im Krankenversicherungsrecht anzupassen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Ziffer 1 und die Ablehnung der Ziffer 2 der Motion.","FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Ziffer 1 und die Ablehnung der Ziffer 2 der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1573603200000)\/","SubmittedBy":"St\u00f6ckli Hans","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1781166827000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|34|2841","Category":"V","Modified":"\/Date(1781253249313)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569283200000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Medien und Kommunikation|Gesundheit"}}