{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194134,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194134,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4134","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"St\u00e4rkung der Kinder- und Jugendmedizin. Versorgungsforschung und Massnahmenplanung zur Sicherstellung der Behandlung von Kindern und Jugendlichen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Der Bund gibt periodisch eine spezifische Versorgungsforschung im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin in Auftrag. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Kinder- und Jugendmedizin ist zu evaluieren. </p><p>2. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit erstellt periodisch Bericht \u00fcber die Entwicklung des Versorgungsstandes in der Kinder- und Jugendmedizin pro Kanton im ambulanten und station\u00e4ren Bereich sowohl bez\u00fcglich Grundversorgern als auch bez\u00fcglich aller weiteren Fachdisziplinen.</p><p>3. Der Bund unterst\u00fctzt die Kantone im Rahmen seiner Kompetenzen beim Festlegen von Massnahmen, um die Unterversorgung mittelfristig abzubauen und langfristig zu verhindern.</p>","ReasonText":"<p>Gem\u00e4ss Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendmedizin braucht es f\u00fcr die Versorgung von 1000 Kindern und Jugendlichen mindestens eine Vollzeit arbeitende Kinder\u00e4rztin oder einen Vollzeit arbeitenden Kinderarzt. In gewissen, vor allem peripheren Regionen herrscht heute eine akute Unterversorgung in der Kindermedizin. Aufgrund des altersbedingten R\u00fccktritts von Kinder\u00e4rzten und der steigenden Geburtenrate wird sich die Situation in den kommenden Jahren versch\u00e4rfen. Bund und Kantone m\u00fcssen in Kenntnis der Fakten entscheiden k\u00f6nnen, welche Massnahmen zur Versorgung von Kindern und Jugendlichen getroffen werden m\u00fcssen.</p><p>Eine medizinische Unterversorgung ist mit grossem menschlichen Leid und hohen, langj\u00e4hrigen Folgekosten verbunden. Partielle Unterversorgung gibt es nicht nur in der P\u00e4diatrie, sondern auch in der Chirurgie, Psychiatrie/Psychotherapie, Zahnmedizin und der Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen.</p><p>Die Versorgungsforschung liefert die Grundlagen, damit Bund und Kantone im Rahmen ihrer Kompetenzen geeignete Massnahmen ergreifen k\u00f6nnen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit der Motion\u00e4rin einig, dass eine Unterversorgung in der Kindermedizin zu vermeiden ist und dabei die zuk\u00fcnftige Planung des Bestandes und Bedarfs auf einer umfassenden Datenlage basieren muss. Die Anzahl der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in den einzelnen Fachgebieten sowie deren regionale Verteilung sind seit Jahren Gegenstand politischer Diskussionen und Interventionen. Es wurden insbesondere Bedenken dar\u00fcber ge\u00e4ussert, dass allein die Erh\u00f6hung der Ausbildungskapazit\u00e4ten in der Humanmedizin gew\u00e4hrleistet, dass sich \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in denjenigen Fachgebieten spezialisieren, in denen der gr\u00f6sste Bedarf besteht.</p><p>Vor diesem Hintergrund hat die Plattform \"Zukunft \u00e4rztliche Bildung\" im Dezember 2014 das Mandat \"Koordination der \u00e4rztlichen Weiterbildung\" erteilt, welches unter anderem die Erarbeitung datengest\u00fctzter Entscheidgrundlagen beinhaltet. Im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Gesundheit (BAG) wurden im Jahr 2016 vom Schweizerischen Gesundheitsobservatorium (Obsan) im Rahmen dieses Mandats verschiedene Modelle f\u00fcr die Ermittlung des zuk\u00fcnftigen Bestandes und Bedarfs an \u00c4rztinnen und \u00c4rzten nach Fachgebiet erarbeitet.</p><p>Sowohl die zuk\u00fcnftige Bestandes- wie auch die Bedarfsanalyse h\u00e4ngen von verschiedenen Einflussfaktoren ab. Um die zuk\u00fcnftige Anzahl der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte ermitteln zu k\u00f6nnen, braucht es unter anderem Informationen zu Aus- und Weiterbildungsabschl\u00fcssen in der Schweiz, zu Ein- und Auswanderung ausl\u00e4ndischer \u00c4rztinnen und \u00c4rzte wie auch zum zuk\u00fcnftigen Arbeitspensum und zu den w\u00f6chentlichen Arbeitszeiten. Zudem m\u00fcssen Daten zu (Fr\u00fch-)Pensionierungen und fr\u00fchzeitigen Berufsaustritten ausgewertet werden. Die zuk\u00fcnftige Inanspruchnahme medizinischer Leistungen wird ebenfalls durch viele Faktoren beeinflusst. Neben demografischen und epidemiologischen Entwicklungen wird der Bedarf durch technische Entwicklungen in den Bereichen Pr\u00e4vention, Diagnostik und Therapie sowie die damit m\u00f6gliche Ver\u00e4nderung der Produktivit\u00e4t bestimmt. Die vom Obsan entwickelten Modelle ber\u00fccksichtigen diese und weitere Faktoren.</p><p>F\u00fcr eine Modellentwicklung wurde das Fachgebiet Kinder- und Jugendmedizin ausgew\u00e4hlt. Es liegen dem BAG seit 2018 mehrere Modelle vor. Mit diesen lassen sich zuk\u00fcnftige Prognosen ermitteln, wobei unterschiedliche Fachgebiete untersucht werden k\u00f6nnen. Die Modelle werden laufend optimiert, was das Gremium \"Koordination \u00e4rztliche Weiterbildung\" im Auftrag des Dialogs Nationale Gesundheitspolitik an die Hand nimmt. Insbesondere sollen in den n\u00e4chsten Jahren zur Verf\u00fcgung stehende neue Daten in die Modellrechnungen aufgenommen werden, um die Aussagekraft und Zuverl\u00e4ssigkeit der Ergebnisse noch zu verbessern. Zudem k\u00f6nnen die Modelle auf die spezifischen Rahmenbedingungen der einzelnen Fachgebiete adaptiert werden. Aktuell erlaubt es das Simulationsmodell, konkrete Massnahmen f\u00fcr die \u00e4rztliche Weiterbildung auf nationaler Ebene abzuleiten. Es soll weiterentwickelt werden, damit auch Aussagen auf kantonaler Ebene gemacht werden k\u00f6nnen.</p><p>Mit den auf der optimierten Datengrundlage entwickelten Modellen k\u00f6nnen zuk\u00fcnftig Empfehlungen f\u00fcr die verschiedenen Akteure ausgearbeitet werden. So wird der Bund auch die Kantone besser bei der Planung des Bedarfs unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Die Anliegen der Motion sind demnach bereits erf\u00fcllt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1573603200000)\/","SubmittedBy":"Herzog Verena","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"28|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779310918190)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569369600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Soziale Fragen|Gesundheit"}}