{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194150,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194150,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4150","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Nationaler Aktionsplan Pflanzenschutzmittel. Information der Bev\u00f6lkerung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Thema Pflanzenschutzmittel und Pestizide beunruhigt die Bev\u00f6lkerung immer mehr. Die Berichte in den Medien sind oft nicht objektiv, unter anderem weil es sich um ein sehr komplexes Thema handelt und neutrale Informationen fast immer fehlen. Dadurch werden die \u00c4ngste in der Bev\u00f6lkerung zus\u00e4tzlich gesch\u00fcrt.</p><p>Deshalb bitte ich den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Wie informiert der Bund die Bev\u00f6lkerung gesamthaft \u00fcber die Ziele des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel und die darin vorgesehenen Massnahmen?</p><p>2. Ist der Bundesrat nicht der Ansicht, dass es n\u00f6tig w\u00e4re, die Gesellschaft besser und genauer \u00fcber die mit dem Aktionsplan verbundenen Aktivit\u00e4ten zu informieren?</p><p>3. Ist der Bundesrat bereit, die Bev\u00f6lkerung generell besser \u00fcber Pflanzenschutz, Pflanzenschutzmittel und Pestizide zu informieren?</p>","ReasonText":"<p>Der Nationale Aktionsplan Pflanzenschutzmittel wurde Ende 2017 lanciert. Zwei Jahre danach scheint es, dass der Zeitplan eingehalten wird. Ein Viertel der insgesamt 51 Massnahmen soll bereits eingef\u00fchrt worden sein, und zwei Drittel sind in Erarbeitung. Der Aktionsplan sieht verbindliche Fristen und Ziele vor und geht damit inhaltlich weiter als die entsprechenden Pl\u00e4ne im Ausland, wie ein internationaler Vergleich zeigt.</p><p>Die fehlende Kommunikation der Beh\u00f6rden f\u00fchrt aber zu einem weit verbreiteten Misstrauen: Resultate von Tests privater Labors, beispielsweise Urin-, Haar- oder Blutanalysen, werden ohne seri\u00f6se wissenschaftliche Begleitung und Evaluation verwendet. Das Schweizerische Zentrum f\u00fcr Angewandte Humantoxikologie hat sich im Mai bereits zu solchen Tests ge\u00e4ussert und diese als kritisch eingestuft.</p><p>Es ist an der Zeit, die in der Landwirtschaft T\u00e4tigen mit einer umfassenden Information \u00fcber einen spezifischen Aspekt ihrer T\u00e4tigkeit zu unterst\u00fctzen. </p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Jedes Jahr verfassen die verantwortlichen \u00c4mter BAFU, BLV, BLW, SECO und Agroscope einen Zwischenbericht zur Umsetzung des Aktionsplans. Er enth\u00e4lt eine Auswertung, wie viele Massnahmen umgesetzt wurden, und einen kurzen Text zum Stand der Umsetzung jeder einzelnen Massnahme. Der Zwischenbericht wird mit einer Medienmitteilung kommuniziert. Zudem wird einmal pro Jahr an einer Tagung \u00fcber den Stand der Umsetzung des Aktionsplans und \u00fcber aktuelle Themen informiert.</p><p>Auch die Einf\u00fchrung einzelner Massnahmen, wie zus\u00e4tzliche Massnahmen zur Reduktion der Abschwemmung oder die Publikation der Liste von Pflanzenschutzmitteln f\u00fcr Hobbyg\u00e4rtner, wurde jeweils mit einer Medienmitteilung kommuniziert. Auf der Internetseite des Aktionsplans sind alle diese Informationen zu finden. Zudem sind weitere Informationen wie beispielsweise zu Pflanzenschutzmitteln und generell zum Pflanzenschutz zug\u00e4nglich. Es werden alle zugelassenen Pflanzenschutzmittel mit den Anwendungsvorschriften im Pflanzenschutzmittel-Verzeichnis aufgef\u00fchrt. Zur\u00fcckgezogene Wirkstoffe und Anpassungen der Anwendungsvorschriften werden im Detail ausgewiesen. Neue Informationen wie z. B. die j\u00e4hrlich publizierten Verkaufszahlen von Pflanzenschutzmitteln werden mit einer Medienmitteilung kommuniziert.</p><p>2. Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass eine gute und detaillierte Information zur Umsetzung des Aktionsplans wichtig ist. Wie unter Punkt 1 ausgef\u00fchrt, wird heute schon viel gemacht. Die zust\u00e4ndigen \u00c4mter sind bestrebt, diese Informationen zu erweitern.</p><p>3. Aktuell fokussiert die Information zu Pflanzenschutzmitteln h\u00e4ufig einseitig auf die Risiken. Die Notwendigkeit eines wirksamen Pflanzenschutzes f\u00fcr die Produktion von Schweizer Lebensmitteln von hoher Qualit\u00e4t und in ausreichender Menge ger\u00e4t damit in den Hintergrund. Der Bundesrat teilt die Ansicht, dass eine umfassende Information der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber Nutzen, Chancen, Risiken und Gefahren von Pflanzenschutzmitteln wichtig ist. Der Bundesrat ist daher bereit, die Informationen zum Pflanzenschutz weiter zu verst\u00e4rken.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574208000000)\/","SubmittedBy":"Borloz Fr\u00e9d\u00e9ric","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510680690)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569369600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}