{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194177,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194177,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4177","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Eine Gesamtstrategie f\u00fcr die Anpassung des Waldes an den Klimawandel","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Strategie f\u00fcr die Anpassung des Waldes an den Klimawandel vorzulegen. Die Strategie wird die Problematik als Ganzes (Waldschutz, Schadenbew\u00e4ltigung, Jungwaldpflege, Verwaldung, Auswirkungen auf die Waldfunktionen, Waldeigent\u00fcmer, Waldwirtschaft usw.) einbinden und auch die Instrumente und finanziellen Mittel festlegen, die erforderlich sind, um die Multifunktionalit\u00e4t und die Nachhaltigkeit des Waldes in der Schweiz zu garantieren.</p>","ReasonText":"<p>Leider sind in den Jahren 2018 und 2019 die ersten Auswirkungen des Klimawandels auf die W\u00e4lder offensichtlich geworden. Die Beeintr\u00e4chtigungen wie Sturm, Trockenheit und Borkenk\u00e4ferbefall oder auch ihre kombinierten Auswirkungen zeigen sich von Region zu Region wesentlich anders, aber sind alle auf die gleiche Ursache zur\u00fcckzuf\u00fchren. F\u00fcr die Koordination und Festlegung der n\u00f6tigen Instrumente, mit denen die Multifunktionalit\u00e4t und die Nachhaltigkeit des Waldes gew\u00e4hrleistet werden k\u00f6nnen, bedarf es einer umfassenden Strategie, mit der den aktuellen und zuk\u00fcnftigen Herausforderungen begegnet werden kann. Die Waldpolitik 2020 muss angesichts dieser Krise ebenfalls einer erneuten Pr\u00fcfung unterzogen werden.</p><p>Im Bereich des Waldschutzes muss darauf geachtet werden, dass alle Waldfunktionen (Schutz, soziale Funktionen, Jungwaldpflege usw.) im Rahmen einer integralen Waldpolitik langfristig erhalten werden k\u00f6nnen. Ausserdem m\u00fcssen die Fragen bez\u00fcglich Verwaldung, Pflegemassnahmen zur Verj\u00fcngung und Bewirtschaftung der noch gesunden Waldbest\u00e4nde ber\u00fccksichtigt werden, insbesondere wenn die nat\u00fcrliche Regeneration nicht gesichert ist oder sich als ungen\u00fcgend erweist. Diese fr\u00fchzeitigen und beachtlichen Auswirkungen des Klimawandels auf den Wald zeigen auf, wie notwendig und dringend es ist, zu bestimmen, welche Massnahmen ergriffen werden m\u00fcssen.</p><p>Die W\u00e4lder mehrerer Kantone (JU, BL, SO, AG, ZH, NE und auch SH) sind auf eindr\u00fcckliche Weise von einem beispiellosen Waldsterben betroffen. Es sind grossfl\u00e4chige und weitreichende Sch\u00e4den, die sich ausbreiten, festzustellen. Im Bereich Waldwirtschaft erweist sich der Umgang mit der Krise komplizierter als nach dem Sturm Lothar. Es ist leider anzunehmen, dass diese Entwicklung, die voraussichtlich fortschreitet und anh\u00e4lt, schnell in allen tiefer liegenden Regionen der Schweiz zu beobachten ist. Diese neue Krise, die jetzt eine vorherrschende Baumart wie die Buche trifft, kommt zu den Gesundheitsproblemen anderer Baumarten hinzu (Borkenk\u00e4ferbefall der Nadelw\u00e4lder, Eschensterben).</p><p>Die betroffenen Kantone sind bereit, diese Herausforderung anzugehen und sich als In-vivo-Labore zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die Eigent\u00fcmer der in Mitleidenschaft gezogenen W\u00e4lder ergreifen bereits die ersten Massnahmen, k\u00f6nnen aber die Multifunktionalit\u00e4t der W\u00e4lder und die notwendigen Investitionen f\u00fcr den Wald von morgen nicht garantieren. Zudem wird diese Katastrophe die Waldwirtschaft hart treffen und sie dauerhaft infrage stellen.</p><p>Die Gesamtstrategie sollte die erforderlichen finanziellen Mittel pr\u00e4zisieren und zugleich die Fragen kl\u00e4ren:</p><p>- wie die vorhandenen Gelder optimal genutzt werden beziehungsweise wie die Anpassung der aktuellen Programmvereinbarungen mit den Kantonen vonstattengeht und wie die erforderlichen Zusatzmittel kurz- und mittelfristig ermittelt werden k\u00f6nnen;</p><p>- ob die heutigen Interventionsinstrumente, die vor allem Br\u00e4nde und Sch\u00e4dlinge als nat\u00fcrliche Ph\u00e4nomene beinhalten und sich von jenen der Naturgefahren unterscheiden, nicht angepasst und harmonisiert werden m\u00fcssten. Gekl\u00e4rt werden soll auch, ob der Begriff Naturgefahren, der f\u00fcr Steinschl\u00e4ge verwendet wird, auf B\u00e4ume, die eine Gefahr f\u00fcr die Sicherheit darstellen, ausgeweitet werden k\u00f6nnte.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposal":19,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574812800000)\/","SubmittedBy":"H\u00eache Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1686528000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52","Category":"V","Modified":"\/Date(1771607993953)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569369600000)\/","SubmissionCouncil":2,"SubmissionCouncilName":"St\u00e4nderat","SubmissionCouncilAbbreviation":"SR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":2,"FirstCouncil1Name":"St\u00e4nderat","FirstCouncil1Abbreviation":"SR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt"}}