{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194214,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194214,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4214","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Welche Massnahmen sind zu ergreifen, um die Zukunft der Schweizer Weinproduktion zu sichern?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>H\u00e4lt es der Bundesrat f\u00fcr sinnvoll, einzugreifen und Massnahmen vorzuschlagen, die dem R\u00fcckgang des Konsums von Schweizer Weinen entgegenwirken und den Erhalt der 15 000 Hektaren Rebfl\u00e4che im Land sichern sollen?</p><p>Wenn ja: Welche Mittel schl\u00e4gt er dazu vor?</p>","ReasonText":"<p>In der Schweiz reduzierte sich der Weinkonsum zwischen 1994 und 2018 um 20 Prozent. Die getrunkene Menge sank von 307 Millionen Liter auf 244 Millionen Liter. Dieser gesellschaftliche Trend ist in allen L\u00e4ndern, die zu den traditionellen Weinkonsumenten z\u00e4hlen, zu beobachten. In der Schweiz wird er durch eine besondere Konjunkturlage verst\u00e4rkt, ohne dass Schweizer Produzentinnen und Produzenten diesen Trend beeinflussen k\u00f6nnten.</p><p>Den weinwirtschaftlichen Statistiken 2017 des Bundesamtes f\u00fcr Landwirtschaft (BLW) ist zu entnehmen: \"Der R\u00fcckgang des Weinkonsums ist haupts\u00e4chlich auf die tiefen Erntemengen in den Jahren 2013-2015 zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Ernte 2017 ist mit 79 Millionen Litern die tiefste Ernte seit 40 Jahren und gleichzeitig bereits die vierte Ernte innerhalb von f\u00fcnf Jahren, welche den durchschnittlichen Jahreskonsum von Schweizer Wein, welcher im Zehnjahresdurchschnitt bei rund 100 Millionen Liter liegt, nicht mehr abdeckt. Entsprechend ist auch im n\u00e4chsten Jahr nicht mit einer Erholung des Konsums zu rechnen.\"</p><p>Um in dieser einzigartigen Situation der Nachfrage gerecht zu werden, hat der Weinhandel auf die ausl\u00e4ndische Weinproduktion zur\u00fcckgegriffen. Die Bedingungen haben sich auch 2018 nicht ver\u00e4ndert, einem Weinjahr, das zu den besten \u00fcberhaupt z\u00e4hlt. Dennoch sind einige F\u00e4sser heute noch voll. Im Vorfeld der Weinlese 2019 machen sich nun einige Schweizer Winzer die gr\u00f6ssten Sorgen um ihre Zukunft und bef\u00fcrchten das Verschwinden von einigen Rebbergen.</p><p>Vor diesem Hintergrund sollten alle M\u00f6glichkeiten gepr\u00fcft werden, um dem R\u00fcckgang des Konsums von Schweizer Weinen entgegenzuwirken. Zum Beispiel, indem man den ganzen Spielraum, den die Artikel\u00a021 und 22 des Landwirtschaftsgesetzes (LwG; SR 910.1) bez\u00fcglich der Zollkontingente schaffen, ausnutzt.</p><p>Oder indem die Weingrossverteiler auf die eine oder andere Weise f\u00fcr diese Problematik sensibilisiert und so dazu angeregt werden, Schweizer Weine zu bewerben. Oder indem die Winzerinnen und Winzer selber durch ihren Dachverband zusammengebracht werden.</p><p>Oder auch indem die Identifikation der Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten mit den heimischen Produkten gest\u00e4rkt wird, beispielsweise durch spezifische Sensibilisierungsprogramme, die die Qualit\u00e4t und Vielfalt der Schweizer Weinbaugebiete bewerben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>In der Schweiz wird weltweit am viertmeisten Wein pro Einwohner konsumiert. Der seit \u00fcber 25 Jahren r\u00fcckg\u00e4ngige Gesamtweinkonsum spiegelt den gesellschaftlichen Wandel und ein verantwortungsvolleres Konsumentenverhalten wider. Der Marktanteil der Schweizer Weine hat sich seit 2005 zwischen 35 Prozent und 38 Prozent eingependelt und belief sich 2018 auf 36,6 Prozent (plus 1,6 Prozent gegen\u00fcber 2017). Der Bundesrat ist sich der Wettbewerbsbedingungen auf dem Schweizer Weinmarkt und der Schwierigkeiten aufgrund der hohen Lagerbest\u00e4nde an Schweizer Weinen nach der Rekordernte von 2018 bewusst.</p><p>Der Bundesrat hat sich zur Frage einer m\u00f6glichen \u00c4nderung des Weinzollkontingents bereits in seinen Stellungnahmen zu den Motionen Freysinger 12.3482, \"Importkontingente f\u00fcr Wein\", und Hiltpold 12.3726, \"Weinimportkontingent dem Konsum anpassen\", und k\u00fcrzlich in seiner Antwort auf die Interpellation Borloz 18.3220, \"Zuteilung der Kontingentsanteile f\u00fcr die Einfuhr von Wein\", ge\u00e4ussert. Der Umfang des Zollkontingents wurde gem\u00e4ss den Modalit\u00e4ten im Zusammenhang mit den Verhandlungen der Uruguay-Runde auf 170 Millionen Liter festgelegt. Der aktuelle Stand von Produktion, Konsum und Einfuhr steht in keinem Zusammenhang mit der Berechnung des Umfangs des Zollkontingents, der in den Verpflichtungen der Schweiz hinsichtlich des Marktzugangs bei der WTO notifiziert ist. Seit Inkrafttreten des gemeinsamen Zollkontingents im Jahr 2001 wurde das Kontingent nie ausgesch\u00f6pft. Somit verkauft die Schweizer Weinwirtschaft ihre Produkte unter vorhersehbaren Bedingungen, die eine marktorientierte Ausrichtung der Branche f\u00f6rdern. Die Konsumentinnen und Konsumenten k\u00f6nnen frei entscheiden, welche Weine sie bevorzugen, ohne dass ihre Wahl durch Einfuhrbeschr\u00e4nkungen bestimmt wird. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass es keinen Handlungsspielraum bez\u00fcglich des Volumens oder der Zuteilung des Zollkontingents gibt.</p><p>Die Weinbaukultur pr\u00e4gt die Schweizer Landschaft und ist Teil des landwirtschaftlichen Kulturerbes der Schweiz. Der Bundesrat stimmt mit dem Interpellanten darin \u00fcberein, dass der Weinabsatz dank der Sensibilisierung der Konsumentinnen und Konsumenten f\u00fcr den Reichtum der Schweizer Weinkultur erh\u00f6ht und dieses Potenzial besser genutzt werden kann.</p><p>Es liegt in der Verantwortung der Branchenakteure, hinsichtlich der Sensibilisierung der grossen Weinh\u00e4ndler die Vermarktung der Schweizer Weine voranzutreiben. Der Bund unterst\u00fctzt bereits subsidi\u00e4r die Finanzierung von Massnahmen der Weinbranche zur F\u00f6rderung des Verkaufs von Schweizer Weinen. Zu diesem Zweck ist ein Betrag in H\u00f6he von 3,2 Millionen Franken f\u00fcr das Jahr 2019 vorgesehen.</p><p>Angesichts der besorgniserregenden Situation auf dem Schweizer Weinmarkt hat das Bundesamt f\u00fcr Landwirtschaft im Juli 2019 in Aussicht gestellt, innerhalb des bestehenden Budget- und Rechtsrahmens f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Absatzf\u00f6rderung f\u00fcr Landwirtschaftsprodukte eine zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung zu gew\u00e4hren. Diese Unterst\u00fctzung k\u00f6nnte beispielsweise dazu verwendet werden, Schweizer Weine bei den Grossverteilern besser zu bewerben.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1572998400000)\/","SubmittedBy":"Hiltpold Hugues","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510738907)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Landwirtschaft"}}