{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194216,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194216,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4216","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Verkehrsmanagement am Gotthard. Warum haben die Staus trotz gleichbleibendem Verkehrsaufkommen deutlich zugenommen, und was soll dagegen unternommen werden?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Von 1995 bis heute ist die Anzahl Fahrten durch den Gotthard-Strassentunnel ungef\u00e4hr konstant geblieben. Die Staus an den Tunnelportalen haben in den letzten Jahren hingegen deutlich zugenommen. Best\u00e4tigt der Bundesrat diese Einsch\u00e4tzung, und falls ja, wie erkl\u00e4rt er sich das?</p><p>2. Wurden angesichts dieser beunruhigenden Entwicklung Massnahmen zur Verbesserung der Situation gepr\u00fcft?</p><p>3. Es ist unbestritten, dass die Sicherheit wichtig ist. Aber ist der Bundesrat nicht auch der Ansicht, dass insbesondere das \"Tropfenz\u00e4hlersystem\" zur Dosierung des Verkehrs an den beiden Tunnelportalen angepasst und dynamischer ausgestaltet werden m\u00fcsste?</p><p>4. Warum wird beim S\u00fcdportal des Tunnels die dritte Spur (Pannenstreifen) nicht umgewandelt - wenigstens im Sommer - in eine Ausfahrtspur f\u00fcr Fahrzeuge, die \u00fcber den Gotthard- oder den Nufenenpass fahren wollen, wie dies am Nordportal der Fall ist?</p><p>5. Sind Massnahmen denkbar, mit welchen bei Pannen oder Unf\u00e4llen im Tunnel die Hilfs- und Rettungseins\u00e4tze beschleunigt werden k\u00f6nnen, damit der Tunnel weniger lang gesperrt bleibt?</p>","ReasonText":"<p>Die Statistiken zeigen, dass das Verkehrsaufkommen am Gotthard trotz gewisser Schwankungen seit 1995 insgesamt ungef\u00e4hr konstant geblieben ist. Dennoch hat man den Eindruck, dass die Staustunden an beiden Tunnelportalen, insbesondere in den letzten Jahren, auch ausserhalb der kritischen Zeiten deutlich zugenommen haben. Damit verbunden sind Auswirkungen auf die Umwelt, von denen die Bev\u00f6lkerung in Uri und in der Leventina betroffen ist, und eine Zunahme des Umfahrungsverkehrs in den D\u00f6rfern. In diesem Zusammenhang w\u00e4re es interessant zu wissen, ob sich diese Einsch\u00e4tzung mit Zahlen untermauern l\u00e4sst. Die starke Zunahme der Staus bei gleichbleibendem Verkehrsaufkommen ist jedenfalls schwierig zu rechtfertigen. Viele Personen, darunter auch Fachleute, sind der Meinung, dass das sogenannte \"Tropfenz\u00e4hlersystem\" angepasst und dynamischer ausgestaltet werden muss. Es w\u00e4re daher w\u00fcnschenswert, dass sich das Bundesamt f\u00fcr Strassen dieses Themas annehmen und alternative L\u00f6sungen pr\u00fcfen w\u00fcrde. Genauso unverst\u00e4ndlich ist, warum beim S\u00fcdportal - zumindest im Sommer - nicht die gleiche L\u00f6sung zum Einsatz kommt wie beim Nordportal, dass n\u00e4mlich der Pannenstreifen als Ausfahrt in Richtung P\u00e4sse verwendet wird. Schliesslich sollte auch die Einsatzsteuerung bei Pannen und Unf\u00e4llen optimiert werden mit dem Ziel, die Sperrzeiten des Tunnels zu verk\u00fcrzen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Das j\u00e4hrliche Gesamtverkehrsaufkommen am Gotthard ist von rund 6,8 Millionen Fahrzeugen im Jahr 2000 auf rund 6,5 Millionen Fahrzeuge im Jahr 2017 gesunken. Dabei ist insbesondere der Schwerverkehr von rund 1 187 000 auf 698 000 Fahrzeuge zur\u00fcckgegangen. Diese erfreuliche Entwicklung ist das Resultat der Verlagerungspolitik des Bundes. Hingegen hat der Personenwagen- bzw. Reiseverkehr am Gotthard in den letzten Jahren tendenziell zugenommen. Die Verkehrsmengen konzentrieren sich dabei immer st\u00e4rker auf die Ferienmonate (durchschnittlicher Tagesverkehr August 2007: 23 053 Fahrzeuge; August 2017: 25 276 Fahrzeuge) sowie auf Wochenenden (durchschnittlicher Tagesverkehr an einem Sonntag 2007: 18 567 Fahrzeuge; 2017: 20 500 Fahrzeuge), was zu mehr Staustunden f\u00fchrt.</p><p>2. Das Bundesamt f\u00fcr Strassen (ASTRA) hat in Zusammenarbeit mit den kantonalen Beh\u00f6rden bereits verschiedene Massnahmen umgesetzt, um die Verkehrssituation am Gotthard-Strassentunnel zu verbessern. Dazu geh\u00f6ren unter anderem die tempor\u00e4ren Sperrungen der Autobahneinfahrten G\u00f6schenen und Airolo. Weiter pr\u00fcft das ASTRA auf den Zufahrtsachsen die Installation von Geschwindigkeitsharmonisierungsanlagen, um den Verkehrsfluss l\u00e4nger aufrechterhalten zu k\u00f6nnen.</p><p>3. Das Tropfenz\u00e4hlersystem dient in erster Linie der Verkehrssicherheit und hat sich seit seiner Einf\u00fchrung 2002 bew\u00e4hrt. Das System dosiert den Durchfluss bei den Tropfenz\u00e4hlern je nach Verkehrsaufkommen mittels Lichtsignalanlagen. Die Anzahl der Lastwagen wird in Abh\u00e4ngigkeit zum Personenwagen-Aufkommen ermittelt, wobei 1000 Personenwageneinheiten (ein Lastwagen entspricht drei Personenwageneinheiten) pro Stunde und Richtung nicht \u00fcberschritten werden sollen. Erfahrungen zeigen, dass bei dieser Menge der Verkehrsfluss unter Einhaltung der Sicherheits\u00fcberlegungen - insbesondere der Fahrzeugabst\u00e4nde - im Tunnel bestm\u00f6glich gew\u00e4hrleistet werden kann. Droht im Tunnel Stau, wird die Anzahl Durchfahrten gedrosselt, bis der Verkehr wieder fl\u00fcssig fahren kann. Der Bundesrat sieht keine Veranlassung, \u00c4nderungen am bestehenden und bew\u00e4hrten System vorzunehmen.</p><p>4. Derzeit findet die Dosierung des Verkehrs wegen der laufenden Bauarbeiten vor dem Stalvedro-Tunnel statt. Somit h\u00e4tte die \u00d6ffnung der dritten Fahrspur mit dem Ziel, die Ausfahrt Airolo vorzuziehen, keine Verbesserung des Verkehrsflusses zur Folge. Die Schliessung des Pannenstreifens f\u00fcr den Verkehr gew\u00e4hrleistet dagegen, dass die Blaulichtfahrzeuge jederzeit passieren k\u00f6nnen. Nach Abschluss der laufenden Arbeiten ist vorgesehen, analog zum Nordportal die Ausfahrtspur nach Airolo auf dem Pannenstreifen zu verl\u00e4ngern.</p><p>5. F\u00fcr die Versorgung und Rettung von Verunfallten sowie die Bergung von Pannen- und Unfallfahrzeugen sind die kantonalen Blaulichtorganisationen zust\u00e4ndig. Erst wenn diese die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen, kann der Tunnel wieder f\u00fcr den Verkehr freigegeben werden. Dies geschieht unter Ber\u00fccksichtigung aller Umst\u00e4nde in der Regel so rasch wie m\u00f6glich. Generell und unabh\u00e4ngig davon pr\u00fcft das ASTRA in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Feuerwehr am Gotthard Massnahmen, die eine noch raschere R\u00e4umung von Unfallstellen erm\u00f6glichen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574812800000)\/","SubmittedBy":"Regazzi Fabio","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"48","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108390543)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Verkehr"}}