{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194217,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194217,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4217","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Einen Teil der NAF-Gelder f\u00fcr Alternativen zum Privatfahrzeug f\u00fcr die Anreise zu Knotenpunkten des \u00f6ffentlichen Verkehrs einsetzen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie dar\u00fcber vorzulegen, ob ein Teil der Gelder aus dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds f\u00fcr Projekte eingesetzt werden kann, die darauf abzielen, die Ben\u00fctzung des \u00f6ffentlichen Verkehrs im Vergleich zur Verwendung eines Privatfahrzeugs bequemer zu machen. Der Bundesrat k\u00f6nnte beispielsweise pr\u00fcfen, ob ein Pilotprojekt sinnvoll w\u00e4re, wonach die Einwohnerinnen und Einwohner einer Region gratis mit einem Fahrzeug zu einem Knotenpunkt des \u00f6ffentlichen Verkehrs transportiert werden und so einen Anreiz haben, den wesentlichen Teil ihres Wegs mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr zur\u00fcckzulegen.</p>","ReasonText":"<p>Eine Ursache daf\u00fcr, dass die Menschen ihr Privatfahrzeug anstelle des \u00f6ffentlichen Verkehrs nutzen, liegt darin, dass die Grenzkosten f\u00fcr die Ben\u00fctzung des \u00f6ffentlichen Verkehrs oft h\u00f6her sind als die Grenzkosten f\u00fcr die Verwendung des Privatfahrzeugs. Ein noch wichtigerer Grund ist allerdings die Tatsache, dass es f\u00fcr Fahrten aus schlecht erschlossenen Regionen oft viel praktischer ist, ein Privatfahrzeug zu verwenden, als die Reise mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr auf sich zu nehmen. Das hat teilweise raumplanerische Gr\u00fcnde.</p><p>Wenn hingegen die Ben\u00fctzerinnen und Ben\u00fctzer des \u00f6ffentlichen Verkehrs auf eine \u00f6ffentliche Fahrzeugflotte zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnten, um kurze Strecken zur\u00fcckzulegen, die vom \u00f6ffentlichen Verkehr nicht abgedeckt werden, dann w\u00fcrde dies die Fahrzeit verk\u00fcrzen. Dadurch w\u00fcrden die Fahrten angenehmer, und man w\u00e4re genauso schnell, wie wenn man das private Fahrzeug f\u00fcr die gesamte Strecke verwenden w\u00fcrde. Diese Logik, Flotten von Gemeinschaftsfahrzeugen anstelle von Individualfahrzeugen einzusetzen, w\u00fcrde die Strassen massiv entlasten, den Parkplatzbedarf stark senken und den Fahrzeugeinsatz rationalisieren, w\u00e4hrend gleichzeitig der \u00f6ffentliche Verkehr wettbewerbsf\u00e4higer w\u00fcrde.</p><p>Mittelfristig k\u00f6nnte man daf\u00fcr Elektrofahrzeuge vorsehen, die auf erneuerbare Energien zur\u00fcckgreifen, wodurch Fahrten von Personen, die ausserhalb der st\u00e4dtischen Zentren leben, viel \u00f6kologischer w\u00e4ren als bei Verwendung eines Privatfahrzeugs.</p><p>Mit diesem Postulat wird der Bundesrat beauftragt, den Zeitgewinn und die \u00f6kologischen Vorteile zu untersuchen, die sich mit solchen Fahrzeugflotten - bestehend aus autonomen Fahrzeugen oder aus solchen mit Chauffeurin oder Chauffeur - erzielen liessen. So k\u00f6nnten die Menschen auf einfache Art Knotenpunkte des \u00f6ffentlichen Verkehrs erreichen, wenn sie diesen ben\u00fctzen wollen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Aus Sicht des Bundesrates stellen sich die Verkehrsprobleme prim\u00e4r in den St\u00e4dten und Agglomerationen. Die Verbesserung von Umsteigepunkten oder Schnittstellen zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln kann einen Beitrag zur L\u00f6sung dieser Verkehrsprobleme darstellen. Dazu sind ein einfaches und effizientes Umsteigen und entsprechend attraktive Angebote erforderlich. Es gibt bereits zahlreiche gelungene Beispiele von sogenannten Park-and-Pool-, Park-and-Ride- oder Bike-and-Ride-Anlagen, der Umgestaltung von Bahnhofspl\u00e4tzen und der st\u00e4dtebaulichen Gestaltung wichtiger Knotenpunkte des \u00f6ffentlichen Verkehrs. Im Rahmen der Erarbeitung des Berichtes zum Postulat Burkart 18.3606, \"Die Schnittstellenproblematik zwischen Nationalstrassen und dem nachgelagerten Strassennetz l\u00f6sen\", werden Massnahmen gepr\u00fcft, um die Kombination der verschiedenen Verkehrsmittel zu verbessern. </p><p>Die geltenden gesetzlichen Bestimmungen schliessen jedoch die M\u00f6glichkeit aus, \u00fcber den NAF (Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds) einen Gratistransport f\u00fcr Personen oder neue Verkehrsdienstleistungen zu finanzieren, um Knotenpunkte des \u00f6ffentlichen Verkehrs zu erreichen (vgl. Art. 17a Abs. 4 des Bundesgesetzes vom 22. M\u00e4rz 1985 \u00fcber die Verwendung der zweckgebundenen Mineral\u00f6lsteuer und weiterer f\u00fcr den Strassen- und Luftverkehr zweckgebundener Mittel; SR 725.116.2). </p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574812800000)\/","SubmittedBy":"Bendahan Samuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1632355200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|48","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510644413)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Verkehr"}}