{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194230,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194230,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4230","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Werden mit der Reduktion der Verkaufsmenge die Risiken von Pestiziden effektiv reduziert?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Februar 2019 publizierte das BLW die Verkaufsstatistik von Pflanzenschutzmitteln f\u00fcr die Jahre 2008 bis 2017. Es unterstrich dabei den Abw\u00e4rtstrend bei der Gesamtverkaufsmenge und einen R\u00fcckgang bei Glyphosat von 29 Prozent f\u00fcr den gesamten Zeitraum und 45 Prozent f\u00fcr 2017.</p><p>Die Zunahme der Verkaufsmenge von auch f\u00fcr die biologische Landwirtschaft zugelassenen Wirkstoffen (plus 40 Prozent) erkl\u00e4rte das BLW mit der Zunahme der f\u00fcr den Biolandbau genutzten Landwirtschaftsfl\u00e4che sowie dem Umstand, dass immer mehr konventionell produzierende Betriebe diese Produkte einsetzten, anstelle von Pestiziden, die ausschliesslich f\u00fcr die konventionelle Landwirtschaft zugelassen sind.</p><p>Auch wenn die Mengenreduktion erfreulich ist, so lautet der Auftrag des Bundesrates, wie er in der Motion 13.3367 der WBK-N formuliert ist oder im Aktionsplan Pestizidreduktion vom 6. September 2017, die Risiken des Pestizideintrages zu halbieren.</p><p>Ich danke dem Bundesrat daher f\u00fcr die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Was sagt die Reduktion der Verkaufsmenge \u00fcber die Reduktion der Risiken des Pestizideinsatzes aus?</p><p>2. Kann der Bundesrat aufgrund der Verkaufsmengen gesicherte Aussagen dazu machen, ob die Risiken des Pestizideinsatzes in der Schweiz seit September 2017 insgesamt zu- oder abgenommen haben?</p><p>3. Welche vergleichenden Aussagen k\u00f6nnen betreffend die Toxizit\u00e4t (Human- und \u00d6kotoxikologie) und die Risiken der Gruppen der Herbizide, Fungizide und Insektizide gemacht werden?</p><p>4. M\u00fcssten, um die Risiken des Pestizideintrages senken zu k\u00f6nnen, nicht vorab die Eintr\u00e4ge von besonders toxischen Stoffen reduziert werden?</p><p>5. Hat der Bundesrat einen Ausstiegsplan f\u00fcr die am st\u00e4rksten wirkenden toxischen Stoffe? Wenn ja, wie sieht er aus? Wenn nein, bis wann liegt er vor?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1./2. Die vom BLW ver\u00f6ffentlichten Statistiken zeigen einen Anstieg der Verkaufsmengen bei Produkten, die im biologischen Landbau eingesetzt werden, sowie einen R\u00fcckgang bei den anderen Produkten. Insgesamt sind die Mengen r\u00fcckl\u00e4ufig. Die oben beschriebene Tendenz kann positiv sein, ist aber nur bedingt dazu geeignet, eine endg\u00fcltige Schlussfolgerung betreffend Entwicklung des Risikos zu ziehen.</p><p>Der R\u00fcckgang bei den ausserhalb des biologischen Landbaus verwendeten Produkten kann zwei Ursachen haben: die Anwendung von alternativen Bek\u00e4mpfungsmethoden, zum Beispiel der mechanischen Unkrautbek\u00e4mpfung, oder die Verwendung von Produkten, die eine geringere Dosierung erfordern. Falls der festgestellte R\u00fcckgang auf die Verwendung alternativer Methoden oder weniger toxischer Produkte zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, kann von einer Risikominderung gesprochen werden. Falls aber auf Produkte ausgewichen wird, die toxischer sind, kann das Gesamtrisiko zunehmen.</p><p>In Anbetracht der oben erw\u00e4hnten Tendenz gibt es keinen Grund zur Annahme, dass das Gesamtrisiko zunimmt. Nichtsdestotrotz ist es nicht m\u00f6glich, basierend auf den Verkaufszahlen eine definitive Schlussfolgerung zur generellen Entwicklung des Risikos zu ziehen. Dazu sind Indikatoren erforderlich, die die Toxizit\u00e4t der verschiedenen Substanzen und die eingesetzten Mengen ber\u00fccksichtigen. Solche Indikatoren werden von Agroscope im Rahmen des Aktionsplans Pflanzenschutzmittel entwickelt.</p><p>3. Ohne pr\u00e4zisere Indikatoren ist es derzeit nicht m\u00f6glich, die Entwicklung der Risiken zwischen den verschiedenen Gruppen von Pflanzenschutzmitteln zu vergleichen.</p><p>4./5. Es existieren verschiedene Massnahmen zur Minderung des Risikos im Zusammenhang mit dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Die Reduzierung des Einsatzes von Substanzen mit h\u00f6herem Risiko stellt eine der Methoden dar, um dies zu erreichen. W\u00e4hrend der Vernehmlassung zur Agrarpolitik AP 22 plus hat der Bundesrat vorgeschlagen, im Rahmen der Direktzahlungen den Verzicht auf die Verwendung solcher Substanzen zu f\u00f6rdern.</p><p>Gleichzeitig wird die \u00dcberpr\u00fcfung der Bewilligungen alter Pflanzenschutzmittel fortgesetzt, um auf Grundlage des heutigen Kenntnisstandes sicherzustellen, dass die heute geltenden Anforderungen gleichermassen erf\u00fcllt sind. Diese Anforderungen sind versch\u00e4rft worden: Was vor 20 Jahren noch zul\u00e4ssig war, ist es heute nicht mehr unbedingt. Diese \u00dcberpr\u00fcfung f\u00fchrt in manchen F\u00e4llen dazu, dass die Bewilligung f\u00fcr die Vermarktung widerrufen wird, und in zahlreichen anderen F\u00e4llen zu einer Versch\u00e4rfung der Anwendungsbedingungen der \u00fcberpr\u00fcften Produkte.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574208000000)\/","SubmittedBy":"Schneider Sch\u00fcttel Ursula","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1633046400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1715877846250)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}