{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194252,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194252,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4252","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Verbesserung der Rahmenbedingungen f\u00fcr die Nutzung von Mist als N\u00e4hrstofflieferant und Bodenverbesserer","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in den verschiedenen f\u00fcr die Landwirtschaft relevanten Gesetzgebungen Anpassungen vorzunehmen, dass wieder vermehrt Mist als N\u00e4hrstofflieferant auf die landwirtschaftlichen B\u00f6den ausgebracht wird.</p>","ReasonText":"<p>Mist ist ein \u00e4usserst wertvoller N\u00e4hrstofflieferant, der einen effektiven Beitrag zum Humusaufbau im Boden leistet. Gut funktionierender Humusaufbau ist zentral f\u00fcr die Produktionsf\u00e4higkeit landwirtschaftlicher B\u00f6den, er tr\u00e4gt dar\u00fcber hinaus dazu bei, dass B\u00f6den verschiedene weitere wichtige Funktionen erf\u00fcllen k\u00f6nnen. So wird im Humus \u00fcber die Speicherung von CO2 Kohlendioxid sequestriert. B\u00f6den mit hohem Humusgehalt haben eine bessere Wasser- und N\u00e4hrstoffr\u00fcckhaltef\u00e4higkeit, k\u00f6nnen R\u00fcckst\u00e4nde von Pflanzenschutzmitteln besser puffern und abbauen und zeichnen sich durch eine gr\u00f6ssere biologische Vielfalt aus. Mistgaben sind dar\u00fcber hinaus im Vergleich zu anderen D\u00fcngergaben auch aus Sicht der Biodiversit\u00e4t positiv zu bewerten.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Mist tr\u00e4gt dazu bei, den Humusgehalt der B\u00f6den zu erh\u00f6hen. Jedoch ist G\u00fclle ebenfalls ein gutes Mittel, um den B\u00f6den N\u00e4hrstoffe und organische Substanz zur\u00fcckzugeben. Die verf\u00fcgbaren Studien und Untersuchungen fallen sehr unterschiedlich aus und sind nicht sehr aussagekr\u00e4ftig, da die Wirkung dieser beiden Hofd\u00fcngertypen auf den Boden von vielen nicht beeinflussbaren Parametern abh\u00e4ngt. Die Untersuchungen zeigen insgesamt, dass G\u00fclle und Mist eine \u00e4hnliche Wirkung auf den Humus haben (Vergleich der Wirkungen von G\u00fclle mit Stallmist und Jauche im \u00f6kologischen Landbau. Bayerische Landesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft, Juni 2003). Ein seit 1976 bei Agroscope in Changins durchgef\u00fchrter Versuch best\u00e4tigt, dass es keinen signifikanten Unterschied betreffend Anreicherung des Bodens mit organischer Substanz zwischen Mist- und G\u00fclleeintr\u00e4gen gibt (Langfristige Wirkung von organischen D\u00fcngern auf die Bodeneigenschaften. Agrarforschung Schweiz 3 (3): 148-155, 2012).</p><p>Auf agrar\u00f6kologischer Ebene ist die Dynamik der N\u00e4hrstoffe von Mist viel langsamer und weniger vorhersehbar als bei G\u00fclle. Dies kann f\u00fcr die Stickstofffixierung von Vorteil sein. Die Verwendung von Mist zur pr\u00e4zisen D\u00fcngung von offenen Ackerfl\u00e4chen, deren Humusgehalt erh\u00f6ht werden soll, kann jedoch zu erheblichen agronomischen Problemen f\u00fchren.</p><p>So k\u00f6nnen Schwierigkeiten wegen nicht vorhersehbarer Mineralisierung oder bei der Regulierung des tats\u00e4chlichen N\u00e4hrstoffgehalts des Bodens entstehen.</p><p>Ob auf einem Betrieb G\u00fclle oder Mist produziert wird, h\u00e4ngt haupts\u00e4chlich von der Art der Nutztierhaltung ab. In Freilaufst\u00e4llen werden die Tiere selten auf Stroh gehalten, da dazu sehr hohe Mengen an Stroh ben\u00f6tigt werden und die anfallende Arbeitsbelastung schwer tragbar ist. Im Vergleich zu Anbindesystemen sind Hygiene und Tierwohl jedoch deutlich verbessert. Die Tierschutzbestimmungen und die F\u00f6rderung des Tierwohls im Rahmen des Landwirtschaftsgesetzes haben Freilaufst\u00e4lle stark beg\u00fcnstigt. Der Bundesrat will nicht, dass diese im Bereich des Tierwohls gemachten Fortschritte wieder infrage gestellt werden.</p><p>Die systematische F\u00f6rderung der Mistproduktion w\u00fcrde zu einem deutlich erh\u00f6hten Bedarf an Stroh f\u00fcr Einstreu f\u00fchren. Die Getreideproduktion oder die Importe m\u00fcssten folglich betr\u00e4chtlich erh\u00f6ht werden. In der H\u00fcgelzone und insbesondere in Berggebieten ist die Getreideproduktion marginal und w\u00fcrde nicht ausreichen, um die ben\u00f6tigte Menge an Einstreu zu liefern. Der Import von Stroh ist keine nachhaltige und lokal angemessene L\u00f6sung. Zudem sieht der Bundesrat dies als Widerspruch zur F\u00f6rderung der standortangepassten Landwirtschaft, wie sie in der AP 22 plus vorgeschlagen wird.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574208000000)\/","SubmittedBy":"Vogler Karl","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1633046400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55","Category":null,"Modified":"\/Date(1690509951100)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft"}}