{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194266,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194266,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4266","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Internationale Ministerkonferenz in der Schweiz mit dem Ziel, forschungsfreundliche Rahmenbedingungen zur Bek\u00e4mpfung von Antibiotikaresistenzen zu schaffen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, in der Schweiz eine internationale Ministerkonferenz mit dem Ziel der Erforschung neuer Antibiotika durchzuf\u00fchren.</p>","ReasonText":"<p>Antibiotikaresistenzen sind weltweit festzustellen. Wir haben es mit einer Bedrohung der Gesundheit der Weltbev\u00f6lkerung zu tun. In fast allen Industriestaaten sind nationale Programme und Strategien entwickelt worden. Auch supranationale Organisationen besch\u00e4ftigen sich mit diesem gravierenden Problem. Die EU und auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben Aktivit\u00e4ten entwickelt. Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber eine gute nationale Strategie.</p><p>Bis heute ist das Thema \"Rahmenbedingungen f\u00fcr die Erforschung von neuen Antibiotika\" nicht mit gen\u00fcgendem Nachdruck angegangen worden. Hier braucht es Verbesserungen. Die Schweiz als f\u00fchrender Standort der biomedizinischen Forschung ist pr\u00e4destiniert, auf internationaler Ebene die Initiative zu ergreifen und das Thema \"Anreize f\u00fcr die Erforschung von neuen Antibiotika\" gezielt anzugehen. Die Schweiz mit ihren erstklassigen Forschungsinstitutionen, mit ihrer nationalen Strategie, der ans\u00e4ssigen Pharmaindustrie, der ausgezeichneten Gesundheitsversorgung und dem international guten Image kann die politischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Akteure zusammenbringen und den Anstoss f\u00fcr konkrete Arbeit zugunsten von ad\u00e4quaten Rahmenbedingungen geben.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Antibiotikaresistenzen sind weltweit eine zunehmende Bedrohung f\u00fcr die Gesundheit von Mensch und Tier. Der Bundesrat setzt deshalb im Rahmen seiner gesundheitspolitischen Priorit\u00e4ten Gesundheit 2020 die nationale Strategie Antibiotikaresistenzen Schweiz (Star) mit dem Ziel um, die Verf\u00fcgbarkeit wirksamer Antibiotika auch in Zukunft sicherzustellen. Er anerkennt dabei auch die Notwendigkeit der F\u00f6rderung forschungsfreundlicher Rahmenbedingungen zur Bek\u00e4mpfung von Antibiotikaresistenzen. Wie schon in seiner Stellungnahme zum Postulat B\u00e9gl\u00e9 19.3860 er\u00f6rtert, unterst\u00fctzt der Bundesrat international koordinierte Ans\u00e4tze, um die Gefahren von antimikrobiellen Resistenzen (AMR) m\u00f6glichst umfassend einzud\u00e4mmen und finanzielle Anreize f\u00fcr die Forschung zu schaffen.</p><p>Um die Erforschung neuer Antibiotika konkret voranzutreiben, leistet das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit im Rahmen der Umsetzung von Star finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Global Antibiotic Research and Development Partnership mit Sitz in Genf. In diesem Zusammenhang erachtet der Bundesrat insbesondere auch die Rolle der WHO, der Global Health Security Agenda und der Tripartite-Allianz (Ern\u00e4hrungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, WHO, Weltorganisation f\u00fcr Tiergesundheit) sowie weiterer Partnerorganisationen als zentral. Die Schweiz ist zudem Mitglied des Global Antimicrobial Resistance Research and Development Hub, welcher die internationale Koordination und Zusammenarbeit in der Antibiotikaforschung f\u00f6rdert. Die Resultate dieser Arbeit sollen der evidenzbasierten Entscheidungsfindung dienen und einen m\u00f6glichst wirkungsvollen Einsatz der Mittel erm\u00f6glichen.</p><p>Bereits heute nehmen hochrangige Vertreter der an der Star-Umsetzung involvierten Bundes\u00e4mter an internationalen Treffen zum Thema teil. Zu nennen w\u00e4ren hier insbesondere verschiedene internationale Ministerkonferenzen zu Antibiotikaresistenzen, wie z. B. im Sommer 2019 im niederl\u00e4ndischen Noordwijk, oder das hochrangige Treffen der Vereinten Nationen zu Antibiotikaresistenzen im Jahr 2016. Antimikrobielle Resistenzen werden zudem auch in dem von der Schweiz organisierten Patient Safety Summit Ende Februar 2020 in Montreux thematisiert.</p><p>Der Bundesrat erachtet deshalb die Durchf\u00fchrung einer zus\u00e4tzlichen internationalen Ministerkonferenz in der Schweiz als nicht notwendig. Die Unterst\u00fctzung und aktive Beteiligung an bereits geplanten internationalen Veranstaltungen zum Thema AMR werden hingegen weiterverfolgt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1573603200000)\/","SubmittedBy":"B\u00e9gl\u00e9 Claude","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1575504000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"8|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690509773010)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Internationale Politik|Gesundheit"}}