{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194278,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194278,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4278","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Versorgungsl\u00fccken schliessen. Es ist Zeit f\u00fcr neue Pflegemodelle","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, wie eine gesetzliche Regulierung von Pflegeexpertinnen und Pflegeexperten APN (Advanced Practice Nurse) im Gesundheitsberufegesetz zu gestalten ist, wie ihre Leistungen im KVG (und UVG, MV usw.) aufgenommen werden k\u00f6nnen und wie eine geeignete Tarifstruktur zur Finanzierung der erbrachten Leistungen aussehen k\u00f6nnte.</p>","ReasonText":"<p>Sowohl die Zunahme des Anteils \u00e4lterer Menschen an der Gesamtbev\u00f6lkerung als auch der Mangel an Haus\u00e4rzten sowie die immer komplexere Patientenbetreuung zwingen uns dazu, nach effizienten und kosteng\u00fcnstigen neuen L\u00f6sungen im Gesundheitswesen zu suchen. Studien zeigen, dass der Einsatz von AP-Pflegefachpersonen die Versorgungsqualit\u00e4t aufrechterhalten oder gar steigern kann. APN sind aufgrund ihrer Fachausbildung f\u00e4hig, in unterschiedlichen Settings vertiefte und erweiterte Rollen zu \u00fcbernehmen. Sie k\u00f6nnen innerhalb multidisziplin\u00e4rer Teams die Fallf\u00fchrung in der Versorgung von chronisch oder mehrfach erkrankten Menschen \u00fcbernehmen. Diverse Einsatzm\u00f6glichkeiten im station\u00e4ren und ambulanten Bereich sind dokumentiert: in Arztpraxen, Spit\u00e4lern, in der Langzeit- oder Palliativpflege. Dies f\u00fchrt zu einer direkten Entlastung von Fach- und Haus\u00e4rzten. </p><p>In diversen Kantonen gibt es diverse erfolgreiche Pilotprojekte. Die Leistungen k\u00f6nnen momentan sowohl im ambulanten als auch im station\u00e4ren Bereich nur ungen\u00fcgend abgerechnet werden. Es ist an der Zeit, diese Pflegemodelle angemessen zu regeln und ihre Finanzierung zu sichern.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit der Postulantin einig, dass die Sicherstellung einer qualitativ hochstehenden, effizienten und kostenbewussten Gesundheitsversorgung auch die Pr\u00fcfung und Entwicklung neuer Pflegemodelle und ihrer Finanzierung notwendig macht. In diesem Kontext ist die F\u00f6rderung der APN nach Massgabe der Fachwelt mit einem Potenzial zur Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t verbunden. Gleichzeitig sind die Berufsprofile der APN und anderer Fachexpertinnen und -experten im Bereich der Pflege, wie sie aktuell in Entwicklung sind, noch sehr unscharf und unterscheiden sich je nach Fachbereich und Funktion teils erheblich. Entsprechend war von der Regulierung der APN im Interesse einer klaren Profilbildung bislang abzusehen: Eine verfr\u00fchte Regulierung birgt die Gefahr, zu holzschnittartig (\"one size fits all\") oder aber viel zu restriktiv-einschr\u00e4nkend zu wirken und damit die Erprobung und Weiterentwicklung neuer Berufsprofile zu behindern.</p><p>Vor diesem Hintergrund ist der Bundesrat bereit, die Frage der Regulierung der APN zu pr\u00fcfen und \u00fcber die verschiedenen Optionen sowie deren Vor- und Nachteile Bericht zu erstatten. Dabei wird er auch den Stand der Entwicklung anderer Expertenprofile der h\u00f6heren Berufsbildung, z. B. das der Fachexpertinnen und -experten f\u00fcr Onkologiepflege oder des Nachdiplomstudiums Notfallpflege, ber\u00fccksichtigen.</p><p>Ein besonderes Augenmerk wird auf die Frage zu richten sein, ob und wie neue Pflegemodelle im Kontext der schweizerischen Gesundheitsversorgung so gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen, dass neben der Verbesserung der Versorgungsqualit\u00e4t auch eine D\u00e4mpfung der Kostenentwicklung erfolgt. In diesem Zusammenhang hat der Bundesrat die Erweiterung des Katalogs der Leistungen, die von einer Kategorie von Leistungserbringern isoliert zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) erbracht werden k\u00f6nnen, aufgrund des Risikos einer Mengenausweitung wiederholt als unzweckm\u00e4ssig beurteilt.</p>  Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposal":18,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574812800000)\/","SubmittedBy":"Streiff-Feller Marianne","BusinessStatus":215,"BusinessStatusText":"Berichterstattung zum Umsetzungsstand des Vorstosses liegt vor","BusinessStatusDate":"\/Date(1775001600000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"44|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1779311133843)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569456000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Gesundheit"}}