{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194289,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194289,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4289","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Der Bund muss f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung der Folgen des Klimawandels auf den Schweizer Wald weitere Massnahmen ergreifen und finanzielle Mittel bereitstellen","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, zusammen mit den Kantonen, Waldbesitzern und involvierten Kreisen zur Bew\u00e4ltigung der Folgen der unter dem Klimawandel leidenden W\u00e4lder die notwendigen vorbereitenden Adaptionsmassnahmen zu ergreifen und zus\u00e4tzliche finanzielle Mittel bereitzustellen.</p>","ReasonText":"<p>Der Wald ist vielf\u00e4ltiger Lebensraum, Wasser- und CO2-Speicher, Holz-und Energielieferant und sch\u00fctzt vor Naturgefahren. Diese Funktionen sind gef\u00e4hrdet. Der Klimawandel schreitet in bisher ungekanntem Tempo vorw\u00e4rts. Es wird heiss und trocken in der Schweiz, und dies hat grosse Auswirkungen auf den Wald und seine vielf\u00e4ltigen wichtigen Waldleistungen. </p><p>Nach dem ausserordentlichen Trocken- und Hitzesommer 2018 sind die Auswirkungen in unseren W\u00e4ldern teils dramatisch: Es herrscht Wassermangel, erh\u00f6hte Waldbrandgefahr, und es gibt in bestimmten Gegenden der Schweiz bis zu ein Drittel vertrocknete Waldb\u00e4ume und in der Folge auch Sch\u00e4dlingsbefall und die Gefahr von umst\u00fcrzenden B\u00e4umen. In der Region Basel musste der Hardwald wegen den grossen Sch\u00e4den an den Buchen gesperrt werden. F\u00fcr die Ajoie hat der Regierungsrat des Kantons Jura den \"Katastrophen-Zustand\" ausgerufen. In anderen Teilen der Schweiz m\u00fcssen als Folge der Borkenk\u00e4fersch\u00e4den innerhalb und ausserhalb des Schutzwaldes riesige Anstrengungen zur Wiederherstellung der W\u00e4lder unternommen werden. Die Waldeigent\u00fcmer k\u00f6nnen weder die Sch\u00e4den noch die kurz- bis mittelfristigen ver\u00e4nderten Bewirtschaftungsweisen alleine bew\u00e4ltigen. Im Sinne des verfassungsm\u00e4ssigen Auftrages der Walderhaltung ist es angezeigt, sich bietende Chancen zu nutzen, um f\u00fcr eine nachhaltigere Waldentwicklung zu sorgen. Daf\u00fcr stehen insbesondere die Kantone und der Bund in der Verantwortung. Sie sind in der Pflicht, den seit dem 1. Januar 2017 neu im Waldgesetz geltenden Artikel\u00a028a, \"Vorkehrungen zum Klimawandel\", umzusetzen. Darin heisst es w\u00f6rtlich: \"Der Bund und die Kantone ergreifen Massnahmen, welche den Wald darin unterst\u00fctzen, seine Funktionen auch unter ver\u00e4nderten Klimabedingungen nachhaltig erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen.\"</p><p>Der Bund muss nun dringend zur Sicherstellung der Waldleistungen im Verbund mit den Kantonen, Waldeigent\u00fcmern und involvierten Kreisen die notwendigen vorbereitenden Adaptionsmassnahmen ergreifen und zus\u00e4tzliche finanzielle Mittel bereitstellen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat anerkennt den grunds\u00e4tzlichen Handlungsbedarf zur Bew\u00e4ltigung der Folgen des Klimawandels auf den Schweizer Wald und insbesondere die Notwendigkeit, gemeinsam mit allen Stakeholdern eine Strategie zur Anpassung des Waldes an den Klimawandel zu entwickeln. Aus diesem Grund empfiehlt der Bundesrat die Motion H\u00eache 19.4177, \"Eine Gesamtstrategie f\u00fcr die Anpassung des Waldes an den Klimawandel\", zur Annahme. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt, wie von der Motion\u00e4rin gefordert, \"zus\u00e4tzliche finanzielle Mittel bereitzustellen\", erscheint dem Bundesrat verfr\u00fcht und unbegr\u00fcndet. Erst im Rahmen der Erarbeitung der Strategie werden der effektive Finanzbedarf sowie allf\u00e4llige zus\u00e4tzliche Finanzierungsvarianten aufgezeigt werden k\u00f6nnen. Der Bundesrat will die Frage nach allf\u00e4lligen finanziellen Ressourcen daher zum jetzigen Zeitpunkt offenlassen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574812800000)\/","SubmittedBy":"Graf Maya","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1633046400000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"24|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510521293)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569542400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Finanzwesen|Umwelt"}}