{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194306,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194306,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4306","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"F\u00f6rderung der Bildung eines Kompetenzzentrums im Bereich \"food and nutrition\" (Pr\u00e4zisionslandwirtschaft, nachhaltige Nahrungsmittel, personalisierte Ern\u00e4hrung, Recycling und Abfallverminderung)","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Die Ern\u00e4hrung ist eine der grossen Herausforderungen unserer Zeit. Diese Herausforderung ist sowohl demografisch als auch \u00f6kologisch, geht es dabei doch um die Verwendung von Kulturland oder von sauberem Wasser, um die Verschwendung von Lebensmitteln oder um eine massive Produktion von Plastikabf\u00e4llen. Zugleich ist es eine Herausforderung im Gesundheitsbereich, zwischen Unterern\u00e4hrung und \u00dcbergewicht und verbunden mit der Entwicklung von chronischen Krankheiten, die mit schlechter Ern\u00e4hrung in Zusammenhang stehen. </p><p>Diese doppelte Herausforderung verlangt von unserer Gesellschaft, mehr und bessere Nahrungsmittel zu produzieren, besser f\u00fcr uns Menschen und besser f\u00fcr unseren Planeten. Die Pr\u00e4zisionslandwirtschaft beinhaltet eine bessere Verwendung von Wasser, einen verminderten Einsatz von Pestiziden und die Entwicklung von Pr\u00e4zisionsnahrung. Diese erm\u00f6glicht es, dank Fortschritten in der Genetik, namentlich durch qualitativ hochstehende und m\u00f6glichst allen zur Verf\u00fcgung stehende Nahrungsmittel, zahlreiche Krankheiten zu verhindern, unsere Gesundheit zu verbessern und nicht zuletzt Abf\u00e4lle zu vermindern und das Recycling zu verbessern.</p><p>Dank ihren Hochschulen und ihren Unternehmen von Weltrang, die im Nahrungsmittel-, Ern\u00e4hrungs- und Life-Science-Bereich t\u00e4tig sind, und dank ihren Essgewohnheiten und ihrer hochstehenden Landwirtschaft ist die Schweiz bereits heute ein Land, an dem man sich in den Bereichen Nahrungsmittel, Ern\u00e4hrung, Gesundheit und nachhaltige Landwirtschaft orientiert. </p><p>In diesem Zusammenhang stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:</p><p>- Erachtet er es als angezeigt, die Gr\u00fcndung eines schweizerischen Kompetenzzentrums in den Bereichen Nahrung, Ern\u00e4hrung, landwirtschaftliche Produktion und Recycling zu f\u00f6rdern?</p><p>- Welche Massnahmen k\u00f6nnten diese Spitzenstellung f\u00f6rdern und private Initiativen unterst\u00fctzen, ohne sie ungewollt zu verlangsamen?</p><p>- K\u00f6nnte man beispielsweise \u00fcber den Schweizerischen Nationalfonds zur F\u00f6rderung der wissenschaftlichen Forschung ein nationales Forschungsprogramm lancieren (NFP oder NCCR)? Zurzeit gibt es zwei NFP mit Verbindungen zu diesen Bereichen. Sie wurden 2012 lanciert: das NFP 68, \"Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden\", und das NFP 69, \"Gesunde Ern\u00e4hrung und nachhaltige Lebensmittelproduktion\". Beide werden bald abgeschlossen, und keines der beiden widmet sich der Qualit\u00e4t der Nahrungsmittel oder der Ern\u00e4hrung. Im Jahr 2020 sollen neue NFP starten: Ist es vorgesehen, dass eines davon dieses zentrale Thema behandelt?</p><p>- Kann Pr\u00e4senz Schweiz bei einem entsprechenden Programm mit einbezogen werden, damit die hervorragende Stellung der Schweiz in Bereichen, die f\u00fcr eine nachhaltige Welt derart zentral sind, Bekanntheit erlangt?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat ist generell daran interessiert, einen starken Forschungs- und Innovationsplatz Schweiz zu erhalten. Er erachtet es als eine seiner wichtigsten Aufgaben, g\u00fcnstige Rahmenbedingungen f\u00fcr die Schweizer Wirtschaft und f\u00fcr die Forschung und Innovation zu erhalten. Dazu geh\u00f6rt auch, geeignete Massnahmen f\u00fcr eine gute Zusammenarbeit zwischen Privaten und Hochschulen zu schaffen und im Rahmen der existierenden F\u00f6rderinstrumente des Bundes weiterzuentwickeln. Im Rahmen seiner sektoriellen Politik hat er auch ein spezifisches Interesse, den Bereich Agrar- und Ern\u00e4hrungsforschung zu unterst\u00fctzen. So unterst\u00fctzt er bereits im Rahmen der Ressortforschung gezielt Forschungsprojekte in diesem Bereich.</p><p>1./2. Agroscope ist gem\u00e4ss dem Landwirtschaftsgesetz (LwG; SR 910.1) als Kompetenzzentrum des Bundes verantwortlich f\u00fcr die Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Grundlagen f\u00fcr die landwirtschaftliche Praxis, Bildung und Beratung. Es pflegt auch einen regelm\u00e4ssigen Wissensaustausch und Technologietransfer mit den Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschulen (ETH) im Rahmen von Foren, der Betreuung von Doktorierenden und gemeinsamen Forschungsprojekten. Was die Zusammenarbeit zwischen \u00f6ffentlichen und privaten Forschungsinstitutionen anbelangt, so ist beispielsweise der Verein Swiss Food Research zu nennen. Als national anerkanntes thematisches Netzwerk finanziert Swiss Food Research Netzwerkaktivit\u00e4ten und die Durchf\u00fchrung von Forschungsprojekten mit Mitgliederbeitr\u00e4gen und Beitr\u00e4gen der Innosuisse. Weiter werden seit Anfang 2019 mit \"Future Food - A Swiss Research Initiative\", welche die ETH Z\u00fcrich und die EPF Lausanne zusammen mit der Industrie lanciert haben, die Expertise in Forschung und Innovation geb\u00fcndelt und innovative Ans\u00e4tze f\u00fcr gesunde Lebensmittel und eine nachhaltige Versorgung weiterentwickelt. Mit dem \"Fellow-F\u00f6rderprogramm der Future Food Initiative\" f\u00fcr junge Forschende nach dem Doktorat k\u00f6nnen sich Nachwuchsforschende als hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte f\u00fcr die Grundlagenforschung, Industrie oder als Unternehmensgr\u00fcnder weiterqualifizieren. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der bestehenden F\u00f6rderinstrumente sieht der Bund keine Notwendigkeit f\u00fcr weitere Massnahmen.</p><p>3. Der Bund unterst\u00fctzt die Forschung im erw\u00e4hnten Themenbereich schon seit l\u00e4ngerer Zeit durch gezielte Massnahmen. Darunter sind auch abgeschlossene nationale Forschungsprogramme wie etwa das NFP 61, \"Nachhaltige Wassernutzung\" (12 Millionen Franken), oder das NFP 68, \"Nachhaltige Nutzung der Ressource Boden\" (13 Millionen Franken), zu erw\u00e4hnen.</p><p>Bei den laufenden Programmen sind das NFP 69, \"Gesunde Ern\u00e4hrung und nachhaltige Lebensmittelproduktion\" (13 Millionen Franken; Synthese wird auf Anfang 2020 erwartet), und das NFP 73, \"Nachhaltige Wirtschaft\" (20 Millionen Franken, Forschungsprojekte im Gang, Synthese auf Ende 2023 erwartet), zu nennen. Zudem f\u00f6rdert der SNF mittels seiner regul\u00e4ren F\u00f6rderinstrumente Forschungsprojekte bottom-up, die sich ebenfalls mit Fragen im angesprochenen Themenfeld befassen. Themenvorschl\u00e4ge f\u00fcr neue NFP k\u00f6nnen jeweils im Rahmen einer neuen NFP-Runde eingereicht werden. Die Fristen und Bedingungen zur Einreichung neuer NFP-Vorschl\u00e4ge werden jeweils auf der Website des zust\u00e4ndigen Fachamtes kommuniziert (www.sbfi.admin.ch).</p><p>4. Der Bundesrat bef\u00fcrwortet es, dass wichtige Ergebnisse von Forschungsprogrammen \u00fcber Pr\u00e4senz Schweiz im Rahmen des bestehenden Auftrages kommuniziert werden.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574208000000)\/","SubmittedBy":"Derder Fathi","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"36|52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510207797)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569542400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wissenschaft und Forschung|Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}