{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194346,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194346,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4346","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Sind elektromagnetische Felder von Elektroautos gesundheitssch\u00e4dlich?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>1. Kann der Bund vollst\u00e4ndig ausschliessen, dass durch die erh\u00f6hten elektromagnetischen Felder in und um Elektroautos mittel- bis langfristig Gesundheitssch\u00e4den entstehen?</p><p>2. Was unternimmt der Bundesrat, um \u00fcber die erh\u00f6hten elektromagnetischen Felder in Elektroautos zu informieren?</p><p>3. Tragen Bund, Kantone und Gemeinden mittel- bis langfristig ein Haftungsrisiko, wenn sie Elektrofahrzeuge direkt und indirekt f\u00f6rdern und sich in einigen Jahren dennoch gesundheitliche Risiken manifestieren?</p><p>4. Rund um die Einf\u00fchrung des 5G-Netzes werden im Parlament fast schon dramatische Gesundheitsrisiken diskutiert und von der Verwaltung abgekl\u00e4rt. Warum ist dies bei Elektroautos - deren elektromagnetische Felder zu den st\u00e4rksten \u00fcberhaupt geh\u00f6ren - nicht so?</p>","ReasonText":"<p>Jedes Auto erzeugt ein elektromagnetisches Feld. Aber diejenigen von Elektroautos geh\u00f6ren erwiesenermassen zu den st\u00e4rksten \u00fcberhaupt. Elektroautos st\u00f6ren durch ihre elektromagnetischen Emissionen die Umgebung und k\u00f6nnen von aussen gest\u00f6rt werden. Zudem kann es St\u00f6reffekte innerhalb des Fahrzeugs geben. Weit gravierender als die gegenseitige \"Unvertr\u00e4glichkeit\" von elektrischen und elektronischen Komponenten sind jedoch die massiven elektromagnetischen Felder in Elektroautos. Elektroautos sind in den Augen von EMV-Experten absolut heisse Eisen. Man spricht angesichts der im E-Fahrzeug auftretenden sehr hohen Str\u00f6me von magnetischen Feldst\u00e4rken einer v\u00f6llig neuen Dimension. Im Elektroauto trifft das Hochvoltbordnetz mit 400 bis 1000 Volt Gleichspannung auf das 12-Volt-Netz der Batterie, die Stromst\u00e4rken im Fahrzeug erreichen bis zu 500 Ampere. Bekanntermassen sind die Grenzwerte relativ hoch angesiedelt. So liegt beispielsweise der gesetzliche Grenzwert 300-fach (!!) \u00fcber dem Vorsorgewert der WHO zur Vermeidung eines erh\u00f6hten Krebsrisikos.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Elektromagnetische Felder in Automobilen haben verschiedene Ursachen, wie beispielsweise elektrische und elektronische Bordsysteme, die Position der Batterie oder die Ausf\u00fchrung der elektrischen Verkabelung. Wesentlich zur Belastung tragen die Reifen bei, deren Stahleinlagen produktionsbedingt magnetisch sind. Sie erzeugen w\u00e4hrend der Fahrt durch ihre Rotation ein magnetisches Wechselfeld, das in die Fahrzeugkabine eindringt und insbesondere die Hintersitze ausgepr\u00e4gt belasten kann. Bei Hybrid- und Elektroautos kommen die Felder der Batterie, der Stromversorgung und des Elektromotors dazu.</p><p>1. Gem\u00e4ss dem heutigen Wissensstand stellen die elektromagnetischen Felder in Automobilen, die mit Elektromotoren, Verbrennungsmotoren oder hybriden Antriebssystemen angetrieben werden, kein gesundheitliches Risiko dar. Studien der letzten Jahre zeigen, dass die elektromagnetischen Felder von Elektroautos bei den meisten untersuchten Fahrzeugmodellen unter einem Zehntel der Grenzwerte liegen. Diese Grenzwerte beruhen auf nachgewiesenen gesundheitlichen Wirkungen. Studien, wie in der Interpellation erw\u00e4hnt, zum Zusammenhang zwischen lang andauernden Magnetfeldbelastungen unterhalb der Grenzwerte und Kinderleuk\u00e4mie zeigen zwar einen statistischen Zusammenhang, aber es ist bis jetzt nicht klar, ob dies auf die elektromagnetischen Felder oder auf andere Ursachen zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Aufgrund dieser Unsicherheiten ist es f\u00fcr den Bundesrat unm\u00f6glich, Gesundheitssch\u00e4den von Elektroautos vollst\u00e4ndig auszuschliessen. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) verfolgt seit Jahren die diesbez\u00fcgliche Forschung und beobachtet die wissenschaftlichen Entwicklungen eng.</p><p>Die im Moment offenen und zu kl\u00e4renden Punkte zu gesundheitlichen Risiken betreffen drahtlose Ladetechnologien, die in Zukunft mit starken magnetischen Feldern die Batterien von elektrischen Fahrzeugen aufladen sollen. Im Vordergrund steht die Frage, ob diese Felder die Gesundheit von Personen gef\u00e4hrden k\u00f6nnen, die Implantate tragen. Die Thematik steht aufgrund ihrer Wichtigkeit auf der Agenda des BAG. Das BAG tr\u00e4gt im Moment die Fakten zusammen und kl\u00e4rt die Zust\u00e4ndigkeit der Bundesstellen ab.</p><p>2. Das BAG publiziert auf seiner Internetseite Faktenbl\u00e4tter zu gesundheitlichen Wirkungen elektromagnetischer Felder von Technologien und Produkten. Das BAG hat unter anderem ein Faktenblatt zu Automobilen und Hybridfahrzeugen ver\u00f6ffentlicht. Sollten sich in Zukunft wichtige Erkenntnisse zu den Feldern von Elektromobilen ergeben, wird das Faktenblatt erg\u00e4nzt.</p><p>3. Eine allf\u00e4llige Staatshaftung f\u00fcr gesundheitliche Sch\u00e4den im Zusammenhang mit der direkten oder indirekten F\u00f6rderung von Elektrofahrzeugen durch Bund, Kantone oder Gemeinden beurteilt sich nach dem Verantwortlichkeitsgesetz des Bundes oder nach dem einschl\u00e4gigen kantonalen Staatshaftungsrecht. Zentrale Haftungsvoraussetzungen sind dabei das Vorliegen eines Schadens und ein widerrechtliches Vorgehen des Gemeinwesens. Letzteres kann ausgeschlossen werden; es besteht somit nach dem heutigen Stand des Wissens kein Haftungsrisiko des Gemeinwesens.</p><p>4. Personen, die Elektroautos benutzen, sind in Bezug auf die Grenzwerte f\u00fcr gesundheitliche Wirkungen wie dargelegt gem\u00e4ss heutigem Kenntnisstand schwach belastet. Der Bundesrat sieht daher im Moment keinen Handlungsbedarf.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574208000000)\/","SubmittedBy":"Wobmann Walter","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1576800000000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"34|48|52|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763108401097)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569542400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Medien und Kommunikation|Verkehr|Umwelt|Gesundheit"}}