{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194351,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194351,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4351","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Talente und Fachkr\u00e4fte f\u00fcr den Technologiestandort Schweiz im 21. Jahrhundert","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird aufgefordert, ein Massnahmenpaket zur Sicherung des Wachstums des Technologiestandorts Schweiz im 21. Jahrhundert zu erarbeiten. Dieses soll folgende Elemente enthalten:</p><p>1. Massnahmen zur F\u00f6rderung der ICT- und Hightech-Berufsbildung.</p><p>2. Massnahmen zur Umschulung und Weiterbildung, insbesondere von erfahrenen Erwerbslosen (50 plus) und anderen Zielgruppen, die so dem Technologie-Arbeitsmarkt erschlossen werden k\u00f6nnen.</p><p>3. Gezielte F\u00f6rderung f\u00fcr M\u00e4dchen und Frauen, in relevante Technologieberufe ein- oder umzusteigen.</p><p>4. Dringliche Einf\u00fchrung eines befristeten Visums f\u00fcr ICT- und andere Fachkr\u00e4fte aus Drittstaaten (nicht EU), \u00e4hnlich dem U.S. \"H1B\"-Visum.</p>","ReasonText":"<p>Die Schweiz befindet sich inmitten der sogenannten Digitalen Transformation oder der Vierten Industriellen Revolution. Der Forschungs- und Innovationsstandort Schweiz ist bestens ger\u00fcstet, eine wirtschaftlich f\u00fchrende Rolle in diesem Prozess einzunehmen und zukunftssicheres Wachstum zu erzeugen.</p><p>Allerdings fehlen gem\u00e4ss Aussagen von Unternehmen, insbesondere Start-ups und KMU, die zum Wachsen n\u00f6tigen Talente und Fachkr\u00e4fte. Gem\u00e4ss einer Studie von ICT-Berufsbildung Schweiz fehlen bis 2026 40 000 Fachkr\u00e4fte allein in der IT-Branche in der Schweiz. In Z\u00fcrich werden die verf\u00fcgbaren Kontingente f\u00fcr Fachkr\u00e4fte aus Drittstaaten von Firmen wie Google stark ausgesch\u00f6pft. Start-ups und andere Unternehmen haben grosse Schwierigkeiten, an solche Fachkr\u00e4fte zu kommen.</p><p>Weder mit der EU-Personenfreiz\u00fcgigkeit noch mit verst\u00e4rkten Anstrengungen in der Berufsbildung und Weiterbildung allein ist dem zu begegnen.</p><p>Wir fordern daher den Bundesrat auf, ein Massnahmenpaket zur Sicherung des Wachstums und der Innovation des Wirtschaftsstandorts Schweiz im 21. Jahrhundert zu erarbeiten. Dabei sollen unbedingt departements\u00fcbergreifende Ans\u00e4tze gesucht werden.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat geht mit der Postulantin einig, dass die digitale Transformation die schweizerische Gesellschaft und Wirtschaft vor grosse Herausforderungen stellt.</p><p>Mit seiner Strategie Digitale Schweiz gibt der Bundesrat die Leitlinien f\u00fcr das staatliche Handeln vor und zeigt auf, wo und wie Beh\u00f6rden, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammenarbeiten m\u00fcssen, damit wir diesen Transformationsprozess gemeinsam zum Nutzen unseres Gemeinwesens gestalten k\u00f6nnen. Digitale Schweiz ist eine Dachstrategie, die Aktivit\u00e4ten in s\u00e4mtlichen f\u00fcr den Technologiestandort Schweiz relevanten Aktionsfeldern aufeinander abstimmt.</p><p>Im Rahmen dieser Strategie wurde auch der Aktionsplan \"Digitalisierung im BFI-Bereich f\u00fcr die Jahre 2019-2020\" erarbeitet. Folgende Initiativen zeigen auf, dass der Aktionsplan umgesetzt wird:</p><p>Im schweizerischen Berufsbildungssystem werden die Bildungsinhalte laufend an die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarkts angepasst, auch im Technologiebereich. Berufs- und Branchenverb\u00e4nde setzen sich daf\u00fcr ein, dass sich potenzielle Lernende und Studierende f\u00fcr die entsprechenden Bildungsabschl\u00fcsse interessieren. Auch fordern sie ihre Mitglieder dazu auf, Lehrstellen und Ausbildungspl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung zu stellen, um den Berufsnachwuchs sicherzustellen. Erg\u00e4nzend f\u00f6rdert der Bund Projekte, die den digitalen Wandel in der Berufsbildung beg\u00fcnstigen. Zudem sorgt er f\u00fcr einen aktiven Know-how-Transfer zwischen den Akteuren und Projekten (digitalinform.swiss).</p><p>Grunds\u00e4tzlich liegt Weiterbildung in der Verantwortung jeder und jedes Einzelnen. In Anlehnung an das Weiterbildungsgesetz (SR 419.1) f\u00f6rdert der Bund subsidi\u00e4r den Erwerb und Erhalt von Grundkompetenzen, gerade auch im Bereich der digitalen Kompetenzen. Dies erfolgt in Erg\u00e4nzung zu Massnahmen der Migrationspolitik und der Arbeitslosen- und Invalidenversicherung.</p><p>Zudem hat der Bundesrat Mitte Mai 2019 Massnahmen beschlossen, um \u00e4ltere Arbeitnehmende im Arbeitsmarkt zu halten bzw. ihre Wiedereingliederung zu erleichtern. Neben einer kostenlosen Standortbestimmung, Potenzialanalyse und Laufbahnberatung f\u00fcr Arbeitnehmende \u00fcber 40 Jahre sollen Aus- und Weiterbildungen auf dem Weg zu einem Berufsabschluss konsequenter angerechnet werden. F\u00fcr Umschulungen k\u00f6nnen die Branchen sozialpartnerschaftliche Fonds oder Berufsbildungsfonds einrichten.</p><p>Der Bund hat die Akademien der Wissenschaften Schweiz mit einem Mandat f\u00fcr die F\u00f6rderung von Mint-Kompetenzen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) betraut. In diesem Rahmen werden Projekte und Initiativen unterst\u00fctzt, die das Interesse - insbesondere von M\u00e4dchen - f\u00fcr Studieng\u00e4nge und Berufe im Mint-Bereich wecken. Ausserdem f\u00f6rdert der Bund Massnahmen der Hochschulen zur Motivation von Frauen f\u00fcr Technik und Informatik im Rahmen der Aktionspl\u00e4ne f\u00fcr Chancengleichheit.</p><p>Komplement\u00e4r zum Arbeitskr\u00e4fteangebot in der Schweiz werden in begrenztem Ausmass qualifizierte Arbeitskr\u00e4fte aus Drittstaaten zugelassen. Weitaus die meisten Aufenthaltsbewilligungen werden dabei an ICT-Spezialistinnen und -Spezialisten erteilt, auch f\u00fcr Start-ups. Der Bundesrat ist jedoch bereit, das aktuelle System der Zulassung von Arbeitskr\u00e4ften aus Drittstaaten und m\u00f6gliche Alternativen insgesamt vertieft zu pr\u00fcfen. In diesem Zusammenhang hat er das Postulat Nantermod 19.3651, \"F\u00fcr eine Zuwanderungsregelung, die den Bed\u00fcrfnissen der Schweiz entspricht\", zur Annahme empfohlen.</p><p>Der Bundesrat ist der Auffassung, dass sowohl ein breites Massnahmenpaket als auch eine interdepartementale Koordination dieser Massnahmen besteht und dass somit das Anliegen des Postulates erf\u00fcllt ist.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1574208000000)\/","SubmittedBy":"Riklin Kathy","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1633046400000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|32|34|44","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510578763)\/","SubmissionDate":"\/Date(1569542400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5019,"SubmissionLegislativePeriod":50,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Bildung|Medien und Kommunikation|Besch\u00e4ftigung und Arbeit"}}