{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194449,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194449,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4449","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Arbeitssituation bei Mutterschaft in der Bundesverwaltung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Juni 2019 berichteten verschiedene Zeitungen dar\u00fcber, dass jede siebte Frau ihre Stelle wegen Mutterschaft verliert, ausgehend von der Studie des B\u00fcros f\u00fcr arbeits- und sozialpolitische Studien (Bass) zur\u00fcck, die im Auftrag des Bundes gemacht wurde. Sie kommt zum Schluss, dass 15 Prozent der Frauen nach der Geburt gegen ihren Willen eine Erwerbspause einlegen. H\u00e4ufig (11 %) ist eine K\u00fcndigung oder die fehlende M\u00f6glichkeit das Pensum zu reduzieren der Grund. Vier Prozent der Frauen m\u00fcssen ihre Arbeit wegen fehlender Betreuungspl\u00e4tze oder anderen Problemen vor\u00fcbergehend aufgeben. Da laut Bass-Studie 71 Prozent der Frauen erst nach der 16-w\u00f6chigen K\u00fcndigungs-Sperrfrist ihre Arbeit wieder aufnehmen (im Schnitt nach 22 Wochen), sind sie gegen K\u00fcndigungen aufgrund von Mutterschaft nicht gesch\u00fctzt. Einer der Gr\u00fcnde, warum M\u00fctter erst nach der Sperrfrist ihre Erwerbsarbeit wieder aufnehmen, ist, dass viele den Mutterschaftsurlaub als zu kurz betrachten und ihn auf eigene Kosten verl\u00e4ngern. Bei mehr als 80 Prozent der Schwangerschaften bleiben die Frauen nicht bis zur Geburt voll arbeitsf\u00e4hig und reduzieren ihr Pensum. </p><p>Damit sinnvolle Massnahmen diskutiert werden k\u00f6nnen, stellt sich die Frage, inwieweit diese Ergebnisse auf die Mitarbeiterinnen der Bundesverwaltung zutreffen. In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie viele Frauen kehren nach dem Mutterschaftsurlaub an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcck?</p><p>2. Wie viele Frauen verl\u00e4ngern ihren Mutterschaftsurlaub auf eigene Kosten?</p><p>3. Wie viele Frauen reduzieren nach der Mutterschaft ihren Besch\u00e4ftigungsgrad?</p><p>4. Wie viele M\u00fctter k\u00fcndigen nach dem Mutterschaftsurlaub ihre Anstellung? </p><p>5. Wie vielen Frauen wird nach dem Mutterschaftsurlaub gek\u00fcndigt?</p><p>6. Was sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrads, die Verl\u00e4ngerung des Urlaubs oder die K\u00fcndigung der Stelle? </p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Zu Frage 1</p><p>In der Bundesverwaltung dauert der Mutterschaftsurlaub vier Monate. 2019 haben 278 Angestellte einen Mutterschaftsurlaub bezogen, von denen 265 danach an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcckgekehrt sind.</p><p>Zu Frage 2</p><p>2019 haben 60 Angestellte ihren Mutterschaftsurlaub mit einem unbezahlten Urlaub verl\u00e4ngert. Das entspricht einem Anteil von 22 Prozent.</p><p>Zu Frage 3</p><p>Die Eltern haben bei der Geburt oder Adoption eines Kindes Anspruch auf eine Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrads. Die Reduktion darf gem\u00e4ss Artikel\u00a060a der Bundespersonalverordnung (BPV; 172.220.111.3) h\u00f6chstens 20 Prozent betragen. Der Besch\u00e4ftigungsgrad darf dabei nicht unter 60 Prozent fallen. 2018 haben 154 Mitarbeitende ihren Besch\u00e4ftigungsgrad nach Artikel\u00a060a BPV reduziert. Davon waren 105 Frauen. Die Zahlen f\u00fcr 2019 werden mit dem Reporting Personalmanagement im M\u00e4rz 2020 ver\u00f6ffentlicht.</p><p>Zu Frage 4</p><p>Zwischen 2010 und 2019 haben 120 Angestellte nach dem Mutterschaftsurlaub gek\u00fcndigt.</p><p>Zu Frage 5</p><p>Zwischen 2010 und 2019 gab es keine Entlassungen nach dem Mutterschaftsurlaub. Im gleichen Zeitraum wurde in 35 F\u00e4llen der befristete Vertrag nicht verl\u00e4ngert.</p><p>Zu Frage 6</p><p>Die Gr\u00fcnde, warum Frauen und M\u00e4nner ihren Besch\u00e4ftigungsgrad reduzieren oder ihren Urlaub verl\u00e4ngern, werden nicht erfasst.</p><p>Wer die Bundesverwaltung verl\u00e4sst, wird mit einer anonymen Online-Umfrage nach den Gr\u00fcnden f\u00fcr den Austritt gefragt. Die Daten f\u00fcr 2019 liegen noch nicht vor. 2018 gaben 0,4 Prozent der Antwortenden (bei einem Total von 1240 Antworten) als Hauptgrund f\u00fcr den Austritt Mutterschaft/Vaterschaft an. Genauere Informationen liegen nicht vor.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1582070400000)\/","SubmittedBy":"Wasserfallen Flavia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|44|2836|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510195293)\/","SubmissionDate":"\/Date(1576540800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5101,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz|Gesundheit"}}