{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194450,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194450,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4450","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Arbeitssituation bei Mutterschaft in den staatsnahen Betrieben","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Im Juni 2019 berichteten verschiedene Zeitungen dar\u00fcber, dass jede siebte Frau ihre Stelle wegen Mutterschaft verliert, ausgehend von der Studie des B\u00fcros f\u00fcr arbeits- und sozialpolitische Studien (Bass) zur\u00fcck, die im Auftrag des Bundes gemacht wurde. Sie kommt zum Schluss, dass 15 Prozent der Frauen nach der Geburt gegen ihren Willen eine Erwerbspause einlegen. H\u00e4ufig (11 %) ist eine K\u00fcndigung oder die fehlende M\u00f6glichkeit das Pensum zu reduzieren der Grund. Vier Prozent der Frauen m\u00fcssen ihre Arbeit wegen fehlender Betreuungspl\u00e4tze oder anderen Problemen vor\u00fcbergehend aufgeben. Da laut Bass-Studie 71 Prozent der Frauen erst nach der 16-w\u00f6chigen K\u00fcndigungs-Sperrfrist ihre Arbeit wieder aufnehmen (im Schnitt nach 22 Wochen), sind sie gegen K\u00fcndigungen aufgrund von Mutterschaft nicht gesch\u00fctzt. Einer der Gr\u00fcnde, warum M\u00fctter erst nach der Sperrfrist ihre Erwerbsarbeit wieder aufnehmen, ist, dass viele den Mutterschaftsurlaub als zu kurz betrachten und ihn auf eigene Kosten verl\u00e4ngern. Bei mehr als 80 Prozent der Schwangerschaften bleiben die Frauen nicht bis zur Geburt voll arbeitsf\u00e4hig und reduzieren ihr Pensum. </p><p>Damit sinnvolle Massnahmen diskutiert werden k\u00f6nnen, stellt sich die Frage, inwieweit diese Ergebnisse auf die Mitarbeiterinnen der staatsnahen Unternehmen wie SBB, Post und Swisscom zutreffen. In diesem Zusammenhang bitte ich den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>1. Wie viele Frauen kehren nach dem Mutterschaftsurlaub an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcck?</p><p>2. Wie viele Frauen verl\u00e4ngern ihren Mutterschaftsurlaub auf eigene Kosten?</p><p>3. Wie viele Frauen reduzieren nach der Mutterschaft ihren Besch\u00e4ftigungsgrad?</p><p>4. Wie viele M\u00fctter k\u00fcndigen nach dem Mutterschaftsurlaub ihre Anstellung? </p><p>5. Wie vielen Frauen wird nach dem Mutterschaftsurlaub gek\u00fcndigt?</p><p>6. Was sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrads, die Verl\u00e4ngerung des Urlaubs oder die K\u00fcndigung der Stelle?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat steuert die bundesnahen Unternehmen SBB, Post und Swisscom mit der Vorgabe von strategischen Zielen. Auf das operative Gesch\u00e4ft nimmt er grunds\u00e4tzlich keinen Einfluss. Der Bundesrat erwartet von den Unternehmen in seinen Zielvorgaben eine fortschrittliche und sozialverantwortliche Personalpolitik, attraktive Anstellungsbedingungen und ein Engagement f\u00fcr die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die in der Interpellation gestellten Fragen wurden SBB, Post und Swisscom zur Beantwortung zugestellt.</p><p></p><p>Frage 1</p><p>Bei der SBB kehrten \u00fcber die letzten 3 Jahre betrachtet 94\u00a0Prozent der Mitarbeiterinnen nach dem Mutterschaftsurlaub an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcck (2017: 93\u00a0Prozent, 2018: 95\u00a0Prozent, 2019: 94%).</p><p>Bei der Post kehrten im Jahr 2018 81\u00a0Prozent der M\u00fctter an ihren Arbeitsplatz zur\u00fcck (die Zahlen der Post zu 2018 sind jeweils auch repr\u00e4sentativ f\u00fcr die Jahre 2017 und 2019).</p><p>Bei der Swisscom betr\u00e4gt die R\u00fcckkehr-Quote in den Jahren 2017-2019 knapp 80\u00a0Prozent (2017: 76\u00a0Prozent, 2018: 79\u00a0Prozent, 2019: 88%).</p><p></p><p>Frage 2</p><p>Bei der SBB haben 2019 17\u00a0Prozent der Frauen den Mutterschaftsurlaub in Form von unbezahltem Urlaub verl\u00e4ngert. Zu den Jahren 2017 und 2018 liegen keine entsprechenden Zahlen vor.</p><p>Bei der Post haben im Jahr 2018 34.5\u00a0Prozent der Frauen den Mutterschaftsurlaub auf eigene Kosten verl\u00e4ngert.</p><p>Bei der Swisscom haben 2017 32\u00a0Prozent, 2018 25\u00a0Prozent und 2019 17\u00a0Prozent der Frauen ihren Mutterschaftsurlaub mit einem unbezahlten Urlaub verl\u00e4ngert.</p><p></p><p>Frage 3</p><p>Bei der SBB haben 35\u00a0Prozent der Frauen im Durchschnitt der letzten drei Jahre ihren Besch\u00e4ftigungsgrad nach der Mutterschaft reduziert (2017: 52\u00a0Prozent, 2018: 31\u00a0Prozent, 2019: 21%).</p><p>Bei der Post haben im Jahr 2018 rund 29\u00a0Prozent der Frauen ihren Besch\u00e4ftigungsgrad nach der Mutterschaft reduziert.</p><p>Bei der Swisscom haben in den Jahren 2017-2019 rund 26\u00a0Prozent der Frauen ihren Besch\u00e4ftigungsgrad nach der Mutterschaft reduziert (2017: 32\u00a0Prozent, 2018: 31\u00a0Prozent, 2019: 21%).</p><p></p><p>Frage 4</p><p>Bei der SBB sind hierzu keine Daten vorhanden.</p><p>Bei der Post haben im Jahr 2018 knapp 22\u00a0Prozent der M\u00fctter nach dem Mutterschaftsurlaub gek\u00fcndigt.</p><p>Bei der Swisscom haben in den Jahren 2017-2019 rund 17\u00a0Prozent der Frauen nach dem Mutterschaftsurlaub ihre K\u00fcndigung eingereicht (2017: 21.5\u00a0Prozent, 2018: 19\u00a0Prozent, 2019: 11%).</p><p></p><p>Frage 5</p><p>Bei der SBB sind hierzu sind keine Daten vorhanden.</p><p>Die Post hat 2018 rund 2\u00a0Prozent der Frauen nach dem Mutterschaftsurlaub aus wirtschaftlichen oder pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden gek\u00fcndigt.</p><p>In den Jahren 2017-2019 hat Swisscom rund 1.6\u00a0Prozent der Frauen nach der R\u00fcckkehr aus dem Mutterschaftsurlaub gek\u00fcndigt.</p><p></p><p>Frage 6</p><p>Zu dieser Frage k\u00f6nnen die Unternehmen keine Angaben machen. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Reduktion des Besch\u00e4ftigungsgrads, die Verl\u00e4ngerung des Urlaubes oder die K\u00fcndigung werden nicht systematisch abgefragt und erfasst.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1582675200000)\/","SubmittedBy":"Wasserfallen Flavia","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|28|44|2836|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1763102730860)\/","SubmissionDate":"\/Date(1576540800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5101,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Soziale Fragen|Besch\u00e4ftigung und Arbeit|Sozialer Schutz|Gesundheit"}}