{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194474,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194474,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4474","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Lesef\u00f6rderung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Alle drei Jahre werden im Rahmen der sogenannten Pisa-Studie die Leistungen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern auf der ganzen Welt verglichen. Vor kurzem wurden die Ergebnisse der Pisa-Studie 2018 ver\u00f6ffentlicht. Sie legte den Fokus auf die Lesekompetenz der 15-j\u00e4hrigen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. </p><p>Die Ergebnisse zeigen, dass die Lesekompetenz der Schweizer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sinkt. Durchschnittlich erzielten die Schweizer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler 484 Punkte. Die Schweiz liegt damit leicht unter dem OECD-Mittelwert und lediglich auf dem 27. Platz von total 79 teilnehmenden Staaten. L\u00e4nder wie Finnland, Deutschland oder Frankreich sowie auch mehrsprachige L\u00e4nder wie Kanada oder Belgien haben signifikant besser abgeschnitten.</p><p>Sorgen bereiten muss uns, dass die Lesekompetenz abnimmt und die Schweiz im Ranking abrutscht. Bei der letzten Pisa-Studie 2015 erzielten die Schweizer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler noch acht Punkte mehr. Sorgen bereiten muss uns weiter, dass vor allem die Leseleistung der schwachen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler abgenommen hat. 24 Prozent erreichen bei Pisa 2018 das Kompetenzniveau 2 nicht, das f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung von Alltag und Beruf eigentlich n\u00f6tig ist.</p><p>Ich frage daher den Bundesrat:</p><p>1. Bereits heute wird in der Volksschule das Lesen gef\u00f6rdert. Welche M\u00f6glichkeiten sieht er, um die Kantone und (Schul-)gemeinden bei ihren Anstrengungen zu unterst\u00fctzen?</p><p>2. Wie stellt er sicher, dass m\u00f6glichst auch die schw\u00e4cheren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im Lesen gef\u00f6rdert werden?</p><p>3. Was kann der Bund unternehmen, um die Akteure der Lesef\u00f6rderung besser miteinander zu vernetzen und den Wissenstransfer sicherzustellen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Aufgrund von Art. 62 Bundesverfassung (BV; RS 101) ist der Bund nicht befugt, Massnahmen f\u00fcr die obligatorische Schule zu ergreifen. Im ausserschulischen Bereich sowie an den Schnittstellen zur Schule ist er in der Lesef\u00f6rderung aber bereits unterst\u00fctzend t\u00e4tig. So finanziert der Bund gem\u00e4ss Art. 15 des Bundesgesetzes \u00fcber die Kulturf\u00f6rderung (KFG; RS 442.1) nationale Organisationen und Institutionen im Bereich der Lesef\u00f6rderung. Im Rahmen der jeweiligen Zust\u00e4ndigkeiten von Bund und Kantonen kann der Bund zudem entsprechende Projekte f\u00f6rdern. Er tut dies mit einem Schwerpunkt auf Vorhaben in Zusammenarbeit mit Bibliotheken und Schulen.</p><p>Der Bundesrat ist \u00fcberzeugt, dass sich die Kantone und insbesondere auch die Lehrerinnen und Lehrer ihrer Verantwortung im Hinblick auf das Erreichen der Bildungsziele auch im Bereich der Lesekompetenz bewusst sind. In den Kantonen ist die Lesef\u00f6rderung nicht erst seit PISA ein Thema, sie hat seit der Publikation der PISA-Ergebnisse 2000 jedoch an Bedeutung gewonnen. Vertreterinnen und Vertreter von Forschung, Fachdidaktik, Unterrichtspraxis und Bildungspolitik sowie private Anbieter besch\u00e4ftigen sich seither verst\u00e4rkt mit guter Praxis in der Lesef\u00f6rderung (www.edk.ch &gt; Arbeiten &gt; Schulkonkordat &gt; Sprachenunterricht &gt; Tagung Lesef\u00f6rderung).</p><p>2. Gest\u00fctzt auf aktuelle Studien ist aus Sicht des Bundesrates in erster Linie bei der Fr\u00fchf\u00f6rderung anzusetzen. Die fr\u00fche F\u00f6rderung von Sprachkenntnissen, d.h. vor dem Schulbeginn, spielt eine zentrale Rolle bei der Verringerung von durch Migrations- oder sozialen Hintergrund bedingten L\u00fccken bei Kindern. Seitens Bund werden zurzeit eine Strategie zur fr\u00fchen F\u00f6rderung (Postulat WBK-N 19.3417) und ein Bericht zur fr\u00fchen Sprachf\u00f6rderung vor dem Kindergarteneintritt (Motion Eymann 18.3834) erarbeitet. F\u00fcr die fr\u00fche F\u00f6rderung im Allgemeinen und die fr\u00fche Sprachf\u00f6rderung im Besonderen sind jedoch in erster Linie die Kantone und Gemeinden zust\u00e4ndig.</p><p>3. In dieser Hinsicht ist der Bund bereits im Rahmen des Kulturf\u00f6rderungsgesetzes aktiv (siehe Antwort auf Frage 1). Eine Arbeitsgruppe des nationalen Kulturdialogs mit Vertretern von Gemeinden, Kantonen und Bund hat sich bereits zur Thematik der Lesef\u00f6rderung getroffen. Die verst\u00e4rkte Nutzung von Synergien ist auch Ziel der Schweizerischen Konferenz zur Lesef\u00f6rderung, deren n\u00e4chste Tagung im November 2020 stattfinden wird. Dar\u00fcber hinaus f\u00fchren Bund und Kantone einen regelm\u00e4ssigen Dialog \u00fcber Fragen der Chancengerechtigkeit im Bildungswesen.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1582070400000)\/","SubmittedBy":"Kutter Philipp","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1639699200000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1690509707277)\/","SubmissionDate":"\/Date(1576627200000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5101,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Kultur"}}