{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194551,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194551,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4551","BusinessType":6,"BusinessTypeName":"Postulat","BusinessTypeAbbreviation":"Po.","Title":"Kostensenkung im Gesundheitswesen und Minderung der Pr\u00e4mienlast durch Abbau unn\u00f6tiger b\u00fcrokratischer Regulierungen in der medizinischen Versorgung und Pflege","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt zu pr\u00fcfen, wie die zunehmende administrative Belastung von \u00c4rztinnen und \u00c4rzten, medizinischem Fachpersonal und Pflegenden durch b\u00fcrokratische Regulierungen, Dokumentations- und Reportingpflichten, Statistik und Archivierung wirkungsvoll gebremst und wieder auf ein vern\u00fcnftiges, verh\u00e4ltnism\u00e4ssiges und effizientes Mass zur\u00fcckgef\u00fchrt werden kann, ohne dass Behandlungsqualit\u00e4t und Patientensicherheit gef\u00e4hrdet werden.</p>","ReasonText":"<p>\u00c4rztinnen und \u00c4rzte, aber ebenso medizinisches Fachpersonal und Pflegende verbringen immer mehr Zeit im B\u00fcro oder am Computer, um unz\u00e4hligen b\u00fcrokratischen Verpflichtungen nachzukommen, statt sich ihrer eigentlichen medizinischen und fachlichen Aufgabe und dem Dienst an den Patientinnen und Patienten zu widmen. Selbst der Expertenbericht des Bundesrates zur Kostend\u00e4mpfung im Gesundheitswesen h\u00e4lt fest, dass beispielsweise Assistenz\u00e4rztinnen und -\u00e4rzte und Pflegende bis zu einem Drittel ihrer Arbeitszeit f\u00fcr administrative Aufgaben und Datenerfassungen aufwenden m\u00fcssen. Sowohl im station\u00e4ren wie auch zunehmend im ambulanten Bereich werden heute grosse Datenmengen erfasst, welche zum Teil nicht weiter ausgewertet werden oder schlicht nicht relevant sind. Aus Sicht der Leistungserbringer ist dieser Aufwand auch deshalb nicht gerechtfertigt, weil Nutzen und Kosten dieser B\u00fcrokratie weder sorgf\u00e4ltig abgewogen noch deren Relevanz \u00fcberpr\u00fcft wird. </p><p>\"Das Effizienzpotential, das eine Reduktion administrativer Arbeiten b\u00f6te, sehen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in der Schweiz t\u00e4glich: Alleine die Bearbeitung von Patientendossiers nimmt 19 Prozent der Arbeitszeit der spitalt\u00e4tigen \u00c4rzteschaft in Anspruch und hat seit 2011 pro Arzt und Tag um 26 Minuten zugenommen. Dass der Zeitbedarf allein f\u00fcr diesen Zuwachs an Dokumentationsaufwand in den Spit\u00e4lern 662 Arztstellen (bei 56 Wochenstunden) entspricht, sollte in Hinblick auf Nachwuchsmangel und Zulassungsregelung zu denken geben, denn auch im ambulanten Bereich nimmt die administrative Belastung stetig zu: Der Anteil der Grundversorger, die mindestens 75 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Patientenkontakten verbringen k\u00f6nnen, sank zwischen 2012 und 2015 von 60 auf 45 Prozent. Administration bindet Arbeitszeit und generiert Kosten. Dieses hohe Potential zur Kostend\u00e4mpfung findet jedoch kaum politische Aufmerksamkeit.\" (zitiert aus der Schweizerischen \u00c4rztezeitung, Ausgabe 2018/08, erschienen am 21.02.2018).</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Es ist unbestritten, dass die administrative Belastung der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte in den letzten Jahren zugenommen hat. Dies zeigen auch die neusten Daten zu den administrativen T\u00e4tigkeiten der Spital\u00e4rzteschaft, die 2019 im Auftrag der FMH erhoben wurden (Quelle: Schweizerische \u00c4rztezeitung, Ausgabe 2020/1-2). Gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr Patientinnen und Patienten zu haben, ist nicht nur f\u00fcr das Patientenwohl relevant, sondern auch f\u00fcr die Zufriedenheit der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte.</p><p>Der Bund verfolgt im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten verschiedene Ans\u00e4tze, um unn\u00f6tigen administrativen Aufwand im Bereich der Datenerhebung zu reduzieren: so hat der Bundesrat am 27. September 2019 beim Bundesamt f\u00fcr Statistik vier Pilotprojekte in die Wege geleitet, um damit die Grundlagen f\u00fcr die Umsetzung des sogenannten \"Once-Only\"-Prinzips zu schaffen. Dieses zielt darauf ab, die Datenbewirtschaftung der \u00f6ffentlichen Hand durch die Mehrfachnutzung von Daten einfacher und effizienter zu machen. Ein Pilotprojekt fokussiert auf den Gesundheitsbereich. So soll in der station\u00e4ren Gesundheitsversorgung ein einheitlicher Standard f\u00fcr die Transaktionsdaten der Spit\u00e4ler (u.a. wirtschaftliche und medizinische Ordnungssysteme) und f\u00fcr die entsprechenden Stammdaten definiert werden.</p><p>Mit dem elektronischen Patientendossier soll zudem ein einfacher und sicherer Zugriff auf behandlungsrelevante Daten und Dokumente (z. B. R\u00f6ntgenbilder, Spitalaustrittsberichte, Labordaten, Medikationslisten, Pflegedokumentation) erm\u00f6glicht und der Aufwand f\u00fcr die Suche nach Informationen zu den Vorbehandlungen reduziert werden.</p><p>Die Reduktion des administrativen Aufwands f\u00fcr die \u00c4rzteschaft ist jedoch nicht prim\u00e4r eine Aufgabe des Bundes, sondern aller Akteure und dies sowohl im ambulanten wie im station\u00e4ren Bereich: So k\u00f6nnen in den Arztpraxen smarte Praxisinformationssysteme und die Reduktion von Medienbr\u00fcchen die Dokumentation der Krankengeschichte und die Nutzung des elektronischen Patientendossiers vereinfachen und gleichzeitig den Aufwand f\u00fcr die Abrechnung zulasten der Krankenversicherer reduzieren. Gleichzeitig sind auch die station\u00e4ren Einrichtungen gefordert, die interne Arbeitsorganisation effizienter zu gestalten und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Informatikanwendungen im Sinne des \"Once-Only-Prinzips\" zu verbessern. Und nicht zuletzt k\u00f6nnen die Tarifpartner gemeinsam mit den Anbietern von Software-L\u00f6sungen daf\u00fcr sorgen, dass der Aufwand f\u00fcr die Abrechnung nicht weiter zunimmt.</p><p>Der Bundesrat sieht aktuell keinen Bedarf f\u00fcr einen Bericht, da die im Rahmen seiner Zust\u00e4ndigkeiten m\u00f6glichen Verbesserungen bereits vorangetrieben werden und alle \u00fcbrigen Massnahmen in die Zust\u00e4ndigkeit der Gesundheitseinrichtungen, der Tarifpartner oder weitere Akteure fallen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposal":20,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1582675200000)\/","SubmittedBy":"de Courten Thomas","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1639699200000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510556670)\/","SubmissionDate":"\/Date(1576713600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5101,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}