{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194591,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194591,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4591","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Schleppschlauch-Obligatorium. Einf\u00fchrung ohne Gesamtbetrachtung?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat plant die Einf\u00fchrung des Obligatoriums f\u00fcr die emissionsmindernde Ausbringung von G\u00fclle und fl\u00fcssigen Verg\u00e4rungsprodukten per 1. Januar 2022. Die obligatorische Einf\u00fchrung hat neben m\u00f6glichen Vorteilen betreffend Ammoniakemissionen vor allem auch grosse negative Erscheinungen in diversen anderen Bereichen. Bodendruck, Futterverschmutzung, CO2 Emissionen, Sicherheit und so weiter.</p><p>Hier stellen sich einige Fragen, ob der Bundesrat hier eine Gesamtbetrachtung vorgenommen hat.</p><p>1. Um wie viel schwerer ist durchschnittlich ein G\u00fcllefass mit Schleppschlauch gegen\u00fcber einem G\u00fcllefass ohne Schleppschlauch?</p><p>2. Wie viel zus\u00e4tzliches CO2 wird schweizweit dadurch ausgestossen, weil die G\u00fcllef\u00e4sser schwerer sind?</p><p>3. Hat der Bundesrat erforscht, was f\u00fcr negative Folgen diese schwereren G\u00fcllef\u00e4sser f\u00fcr den Boden haben (Bodendruck). Wie sind die Ergebnisse?</p><p>4. Hat der Bundesrat untersucht, wie sich die schwereren Ger\u00e4te wegen Schleppschlauch auf die Fahrsicherheit auswirken? Wie sind die Ergebnisse?</p><p>5. Hat der Bundesrat untersucht, wie sich G\u00fcllef\u00e4sser mit Schleppschlauch auf die Sicherheit auf der Strasse auswirken, da sie oftmals breiter sind als G\u00fcllef\u00e4sser ohne Schleppschlauch? Wie sind die Ergebnisse?</p><p>6. Durch das gezielte ablegen der G\u00fclle durch den Schleppschlauch entsteht am Boden ein G\u00fclleband. Dieses wird oftmals mit dem Graswuchs nach oben bef\u00f6rdert. Somit steigt die Gefahr der Futterverschmutzung. Vor allem kann dies Fehlg\u00e4rungen von Silage zur Folge haben. Hat der Bundesrat diese m\u00f6glichen Futterverschmutzungen untersucht. Was sind die Ergebnisse?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Minderung der landwirtschaftlichen Ammoniakemissionen ist ein wichtiges Ziel der Agrar- und Umweltpolitik. In seinem Bericht in Erf\u00fcllung des Postulates 13.4284 Bertschy \"Nat\u00fcrliche Lebensgrundlagen und ressourceneffiziente Produktion. Aktualisierung der Ziele\" hat der Bundesrat festgehalten, dass bei technischen, betrieblichen und organisatorischen Massnahmen noch ein beachtliches Minderungspotential bestehe. Aus diesem Grund hat der Bundesrat in den Vernehmlassungsunterlagen zur Agrarpolitik ab 2022 die Anforderung formuliert, dass emissionsmindernde Ausbringverfahren in die Luftreinhalte-Verordnung (LRV; 814.318.412.1) integriert werden sollen.</p><p>Zu 1), 2) und 3)</p><p>Verfahren zur emissionsmindernden Ausbringung von G\u00fclle sind erfolgreich erprobt und entsprechen dem Stand der Technik, welcher bereits 2007 im \"Leitfaden \u00fcber Techniken zur Vermeidung und Verringerung von Ammoniakemissionen\" der Wirtschaftskommission f\u00fcr Europa der Vereinten Nationen (UNECE) publiziert wurde. Der auch in der Vollzugshilfe von 2012 \"N\u00e4hrstoffe und Verwendung von D\u00fcngern in der Landwirtschaft\" der Bundes\u00e4mter f\u00fcr Umwelt (BAFU) und Landwirtschaft (BLW) beschriebene Stand der Technik ist nach wie vor aktuell. Die entsprechenden Ausbringsysteme sind so gebaut, dass das Mehrgewicht sowie eine allf\u00e4llige erh\u00f6hte Bodenverdichtung durch verbesserte Gewichtsverteilung pro Auflagefl\u00e4che minimiert werden. Durch den Schleppschlaucheinsatz wird der Ausnutzungsgrad des Stickstoffs in der G\u00fclle wesentlich verbessert.</p><p>Zu 4) und 5)</p><p>Emissionsmindernde Ausbringverfahren wurden seit 2008 finanziell unterst\u00fctzt. \u00dcber 40 Prozent der G\u00fclle werden heute mittels emissionsmindernder Verfahren ohne wesentliche Nachteile und Probleme ausgebracht. Dies zeigt, dass die Umsetzung in der Praxis funktioniert. Dem Bundesrat sind keine erh\u00f6hten Sicherheitsprobleme im Strassenverkehr bekannt.</p><p>Zu 6) </p><p>Einem allf\u00e4lligen Auftreten von G\u00fclleb\u00e4ndern kann entgegengewirkt werden, indem die G\u00fclle gem\u00e4ss guter landwirtschaftlicher Praxis ausreichend verd\u00fcnnt und homogenisiert wird, so dass sie rasch in den Boden einsickern kann.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1581465600000)\/","SubmittedBy":"Dettling Marcel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1639699200000)\/","ResponsibleDepartment":9,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"UVEK","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"52|55|2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690509699040)\/","SubmissionDate":"\/Date(1576800000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5101,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Umwelt|Landwirtschaft|Gesundheit"}}