{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20194626,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20194626,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"19.4626","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Die Hochschulen positionieren sich mit zahlreichen Initiativen im zukunftsweisenden Bereich der Nachhaltigkeitsforschung und L\u00f6sungsentwicklung. Wie steht es um die Anschlussf\u00e4higkeit von Gymnasien, Berufsschulen und der Volksschule?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das IMD, die Universit\u00e4t und die ETH Lausanne gaben k\u00fcrzlich ein Joint Venture im Bereich Nachhaltigkeit bekannt. Alle seien \u00fcberzeugt, dass die multidisziplin\u00e4re Zusammenarbeit besser geeignet ist, als der Alleingang, um auf die grossen Fragen der Zukunft zu reagieren. Ein erster Schritt zu einer Fusion sei dies nicht.</p><p>Zuvor war in Bern die Gr\u00fcndung der Wyss Academy for Nature publiziert worden, die mit Fachleuten aus der Praxis sowie mit Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft Innovation zum Schutz der Natur und ihrer nachhaltigen Nutzung entwickeln will. Die 2-j\u00e4hrige Aufbauphase soll 2021 enden.</p><p>Im September entschied der ETH-Rat, die renommierten Forschungsanstalten EAWAG und WSL zu fusionieren, zu einem Institut f\u00fcr Umwelt- und Nachhaltigkeits-Technologie, welches internationale Spitzenforschung f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft betreiben solle. In den n\u00e4chsten Monaten werde man dessen Aktivit\u00e4ten erarbeiten.</p><p>Ich bitte den Bundesrat, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Schweizer Hochschulen sehen f\u00fcr die Zukunft einen grossen Bedarf und Chancen in den Bereichen Nachhaltigkeitskompetenz, Nachhaltigkeitsl\u00f6sungen und Nachhaltigkeitstechnologie. Wie steht es um die entsprechende Anschlussf\u00e4higkeit von Gymnasien bzw. der Volksschule?</p><p>2. Verschiedene L\u00e4nder Europas setzen Aktionspl\u00e4ne zur F\u00f6rderung der Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung um. In der Schweiz wird sie - insbesondere was die Umsetzung anbelangt - noch sehr stiefm\u00fctterlich behandelt. Wie plant der Bundesrat, dies auf der Ebene Strategie (z.B. Nachhaltige Entwicklung und BFI-Botschaft) sowie auf der Ebene Umsetzung (z.B. F\u00f6rderung von Projekten zur BNE durch das SBFI, Zusammenarbeit mit den Kantonen, Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen aller Bildungsstufen) zu \u00e4ndern?</p><p>3. Ist der Bundesrat nicht der Meinung, dass diese klaren Zeichen aus dem Hochschulbereich die Sicherung einer Anschlussf\u00e4higkeit von Gymnasium, Berufsschule und Volksschule bez\u00fcglich BNE zu einer vordringlichen Aufgabe machen?</p><p>4. Gibt es beim SBFI beispielsweise einen klar definierten Fachbereich zu BNE, eine klar definierte Stelle zu BNE, eine klar definierte Ansprechperson zu BNE und wenn ja, welche und von wie vielen Vollzeit\u00e4quivalenten ist die Rede?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. F\u00fcr die Lerninhalte der obligatorischen Schule und der Maturit\u00e4tsschulen sind grunds\u00e4tzlich die Kantone zust\u00e4ndig. Was die obligatorische Schule anbelangt, so ist Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) als f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Thema integraler Bestandteil der drei sprachregionalen Lehrpl\u00e4ne. BNE ist auch eine zentrale Aufgabe der gymnasialen Maturit\u00e4t. So wird im Rahmen des gemeinsam von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren und vom WBF gef\u00fchrten Projekts \"Weiterentwicklung der gymnasialen Maturit\u00e4t\" auch BNE ber\u00fccksichtigt. Dar\u00fcber hinaus unterst\u00fctzt das nationale Kompetenzzentrum \u00e9ducation21 im Auftrag von Bund, Kantonen und der Zivilgesellschaft die Umsetzung und Verankerung von BNE auf Ebene der obligatorischen Schule und Sekundarstufe II.</p><p>2. und 3. Der Bundesrat legt seine politischen Absichten zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklung in der Schweiz seit 1997 in einer Strategie fest. Sie stellt einen Orientierungsrahmen dar, in welche Richtung sich die Schweiz k\u00fcnftig in wichtigen Bereichen weiterentwickeln soll. Gegenw\u00e4rtig ist eine Strategie f\u00fcr den Zeitraum 2020-30 in Erarbeitung, in der der Bereich Bildung, Forschung und Innovation eine wichtige Rolle einnimmt.</p><p>Die F\u00f6rderung der nachhaltigen Entwicklung ist ein langfristig und holistisch anzugehender Prozess. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass Denken und Handeln im Sinne der nachhaltigen Entwicklung stufen- und bereichs\u00fcbergreifend als transversales Thema in Bildung, Forschung und Innovation zu integrieren ist. Die Umsetzung aller Massnahmen erfolgt im Rahmen der jeweiligen Zust\u00e4ndigkeiten. Der Bund setzt sich im Rahmen seiner Kompetenzen und im Rahmen der Bildungszusammenarbeit von Bund und Kantonen f\u00fcr BNE ein. Die Nachhaltigkeit wird entsprechend auch als transversales Schwerpunktthema in der BFI-Botschaft 2021-2024 verankert. Zudem ist BNE in der Erkl\u00e4rung 2019 ( www.sbfi.admin.ch &gt; Bildung &gt; Bildungsraum Schweiz &gt; Bildungszusammenarbeit Bund-Kantone &gt; Gemeinsame Grundlagen) von Bund und Kantonen zu den gemeinsamen bildungspolitischen Zielen erw\u00e4hnt. Zu dessen F\u00f6rderung geht der Bund von einem \"whole of government approach\" aus und koordiniert sich im Rahmen der interdepartementalen Gruppe BNE Bund.</p><p>Im Bereich der Berufsbildung besteht bereits heute die M\u00f6glichkeit, Initiativen Dritter zur F\u00f6rderung von BNE in der Berufsbildung zu unterst\u00fctzen (Art. 54 Berufsbildungsgesetz [BBG; SR 412.10]). Dar\u00fcber hinaus plant das SBFI die Erarbeitung einer Orientierungshilfe zu BNE, damit Tr\u00e4gerschaften bei Revisionen der Bildungserlasse die relevanten BNE-Aspekte besser ber\u00fccksichtigen k\u00f6nnen. Nachhaltige Entwicklung ist zudem Thema im Rahmenlehrplan f\u00fcr den allgemeinbildenden Unterricht f\u00fcr die berufliche Grundbildung. F\u00fcr die Anschlussf\u00e4higkeit von der Berufsbildung zum Fachhochschulstudium sind im Rahmenlehrplan f\u00fcr die Berufsmaturit\u00e4t Bildungsziele f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung formuliert. Im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen ist die Nachhaltigkeit im Rahmenlehrplan f\u00fcr Berufsbildungsverantwortliche verankert.</p><p>Als Eigner des ETH-Bereichs misst der Bundesrat \u00fcberdies bei der Definition seiner strategischen Ziele f\u00fcr den ETH-Bereich der nachhaltigen Entwicklung einen grossen Stellenwert zu. Er begr\u00fcsst ausserdem die umfangreichen Aktivit\u00e4ten der Hochschulen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung.</p><p>4. Der Nachhaltigkeit wird im SBFI \u00fcber alle Bereiche hinweg Beachtung geschenkt. So ist in jeder Abteilung eine Ansprechperson f\u00fcr diese Thematik definiert. Wegen der hohen Transversalit\u00e4t ist der Aufwand jedoch nicht exakt zu quantifizieren. Die Koordination wird durch den regelm\u00e4ssigen Austausch im Rahmen einer von der Direktion eingesetzten Arbeitsgruppe der mit Nachhaltigkeit betrauten Personen gew\u00e4hrleistet.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1582070400000)\/","SubmittedBy":"Gugger Niklaus-Samuel","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32|36|52","Category":null,"Modified":"\/Date(1690510161667)\/","SubmissionDate":"\/Date(1576800000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5101,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung|Wissenschaft und Forschung|Umwelt"}}