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Iv.","Title":"Verbot der Gratisabgabe von Einwegs\u00e4cken","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Artikel\u00a030a Buchstabe\u00a0a des Umweltschutzgesetzes ist dahingehend anzupassen, dass schweizweit im Detailhandel die Gratisabgabe von Einwegs\u00e4cken verboten wird.</p>","ReasonText":"<p>Plastik ist einer der Hauptverschmutzer unseres Planeten. Jedes Jahr nimmt die Plastikproduktion zu, in der Schweiz \u00fcbersteigt sie j\u00e4hrlich die Menge von 320 Millionen Tonnen; dies stellt eine beispiellose Umweltgef\u00e4hrdung dar. Die Folgen f\u00fcr Flora und Fauna sind allgemein anerkannt, und die gesundheitlichen Folgen sind ebenfalls bekannt. In der Schweiz ist die Verunreinigung der Seen und der B\u00f6den durch Mikroplastik eine Tatsache. Um zu illustrieren, wieviel Plastik wir wegwerfen, kann man sich vorstellen, dass wir jedes Jahr so viel wegwerfen wie wir selbst wiegen - und das Plastik wird mindestens f\u00fcnf- bis sechsmal so lange auf Erden verweilen wie wir selbst.</p><p>T\u00e4glich benutzen wir mit grosser Selbstverst\u00e4ndlichkeit Plastik. Ein Beispiel daf\u00fcr ist der Gebrauch von Einwegs\u00e4cken. Bis ein solcher Sack, der vom Laden bis nach Hause bloss wenige Minuten benutzt und dann weggeworfen wird, abgebaut ist, vergehen abgebaut ist, vergehen mehrere Jahrhunderte.</p><p>Die Problematik besteht nicht nur bei Plastiks\u00e4cken, sondern grunds\u00e4tzlich bei der Einweg-Verwendung. Die vorliegende Initiative zielt deshalb generell auf Einwegs\u00e4cke, mithin auf das Prinzip, dass zwischen Herstellung und Entsorgung nur eine kurze Dauer liegt. Dasselbe gilt auch bei Papiers\u00e4cken. Diese k\u00f6nnen rezykliert und kompostiert werden und stellen einen guten Ersatz f\u00fcr Plastiks\u00e4cke dar. Aber auch Papiers\u00e4cke haben Auswirkungen auf die Umwelt, weil sie ebenfalls nur kurzzeitig in Gebrauch sind.</p><p>Weltweit und europaweit wird die Verwendung von Einwegs\u00e4cken mehr und mehr reguliert. Die Schweiz sollte darauf achten, dass sie an der Spitze dieser Bewegung bleibt. Die Herausforderung stellt sich in globalem Massstab, aber lokale L\u00f6sungsans\u00e4tze k\u00f6nnen etwas bewirken. Mit der vorliegenden Initiative wird deshalb verlangt, dass schweizweit im Detailhandel die Abgabe von Einwegs\u00e4cken verboten und dadurch die Mehrfachbenutzung gef\u00f6rdert wird.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Klopfenstein Broggini Delphine","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1639353600000)\/","ResponsibleDepartment":1,"ResponsibleDepartmentName":"Parlament","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"Parl","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"15|52","Category":"IV","Modified":"\/Date(1712776096570)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592265600000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Wirtschaft|Umwelt"}}