{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20200457,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20200457,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.457","BusinessType":4,"BusinessTypeName":"Parlamentarische Initiative","BusinessTypeAbbreviation":"Pa. Iv.","Title":"Unverz\u00fcglich das Sparpotenzial der von Apothekerinnen und Apothekern erbrachten Leistungen nutzen","Description":null,"InitialSituation":"<p>-</p>","Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Das Bundesgesetz vom 18. M\u00e4rz 1994 \u00fcber die Krankenversicherung (KVG) wird wie folgt ge\u00e4ndert: *</p><p>Art. 25 Abs. 2 </p><p>h. die Leistungen der Apotheker und Apothekerinnen im Zusammenhang mit nach Buchstabe\u00a0b verordneten Arzneimitteln, die Leistungen im Rahmen von Fr\u00fcherkennungs- und Pr\u00e4ventionskampagnen von Bund und Kantonen, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung \u00fcbernommen werden, sowie die Leistungen, die die Kostenentwicklung d\u00e4mpfen und f\u00fcr die eine Vereinbarung mit den Versicherern besteht.</p>","ReasonText":"<p>Der geltende Buchstabe\u00a0h von Artikel\u00a025 Absatz\u00a02 des KVG verbietet es, dass die obligatorische Krankenpflegeversicherung andere durch Apothekerinnen und Apotheker erbrachte Leistungen als die Abgabe von Arzneimitteln \u00fcbernimmt - selbst dann, wenn durch diese Leistungen eine betr\u00e4chtliche Kosteneinsparung und eine gleichzeitige Verbesserung der Qualit\u00e4t erreicht wird. Diese willk\u00fcrliche Einschr\u00e4nkung hindert die Krankenversicherer und die Apotheken daran, dass, auf der Basis von Tarifvertr\u00e4gen, pharmazeutische Dienstleistungen verg\u00fctet werden, die erhebliche Einsparungen bewirken k\u00f6nnen und nicht zwangsl\u00e4ufig den Verkauf von Medikamenten beinhalten m\u00fcssen.</p><p>Seit mehr als zehn Jahren wird im Kanton Freiburg in Pflegeheimen die Erbringung pharmazeutischer Dienstleistungen interprofessionell gehandhabt; in diesem vorbildlichen Modell k\u00f6nnen die Apothekerin oder der Apotheker ihre Expertise in die Auswahl und das Handling von Medikamenten einfliessen lassen, ohne diese selbst zu verkaufen. Dadurch lassen sich j\u00e4hrliche Einsparungen von vier Millionen Franken erzielen. Im selben Modell sind die j\u00e4hrlichen Einsparungen zurzeit auf zwei Millionen geschrumpft, weil die Apothekerin oder der Apotheker den Heimbewohnerinnen und -bewohnern seit zwei Jahren die Medikamente selbst verkaufen muss.</p><p>Apothekerinnen und Apotheker sind darin geschult, im Bereich der Pr\u00e4vention und der Fr\u00fcherkennung von Krankheiten Dienstleistungen zu erbringen, und es sind genau sie, die in Kontakt mit den fraglichen Zielgruppen sind. Das Aufgabengebiet von Apothekerinnen und Apothekern umfasst somit mehr als den Verkauf von Medikamenten. Aber das geltende Recht gestattet es den Versicherern nicht, die angesprochenen Leistungen zu verg\u00fcten, auch wenn unbestritten ist, dass sie zu dem geh\u00f6ren, was von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung \u00fcbernommen werden muss, und somit offiziell best\u00e4tigt ist, dass die Leistungen zu Kosteneinsparungen f\u00fchren, da sie wirksam, zweckm\u00e4ssig und wirtschaftlich sind - und auch dann nicht, wenn die Leistungen im Rahmen eines nationalen oder kantonalen Programms erbracht werden, das Risikogruppen dazu ermuntert, diese Dienste in Anspruch zu nehmen. Zurzeit l\u00e4uft ein allseits anerkanntes Programm zur Fr\u00fcherkennung von Darmkrebs, das von mehreren Kantonen unterst\u00fctzt wird und in dem Fachleute aus den Bereichen Hausarztmedizin und Pharmazeutik interdisziplin\u00e4r zusammenarbeiten. Und auch hier k\u00f6nnen die Leistungen der beteiligten Apothekerinnen und Apotheker von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht verg\u00fctet werden, weil sie keine Medikamente verkaufen; dies ist nicht akzeptabel.</p><p>Es sollte also m\u00f6glich sein, dass die Tarifpartner Leistungen unter zwei Bedingungen verg\u00fcten k\u00f6nnen: die Leistung d\u00e4mpft die Kostenentwicklung, und es besteht eine Vereinbarung mit den Versicherern. Der geltende Buchstabe\u00a0h von Artikel\u00a025 Absatz\u00a02 des KVG h\u00e4lt die Tarifpartner unn\u00f6tigerweise davon ab, Anreize zur Kosteneinsparung zu setzen. Das widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Durch die vorgeschlagene Neuformulierung werden die Motionen Humbel 18.3977 und Ettlin 18.4079 - beide wurden von beiden R\u00e4ten angenommen - umgesetzt, gleichzeitig wird jegliche unerw\u00fcnschte Kostenentwicklung ausgeschlossen. Und mit dem neuen Text w\u00fcrde es wieder m\u00f6glich, in den Pflegeheimen des Kantons Fribourg zus\u00e4tzliche Kosteinsparungen von j\u00e4hrlich zwei Millionen Franken zu erzielen; Einsparungen liessen sich auch in den Pflegeheimen anderer Kantone erzielen.</p><p>Die vorliegende parlamentarische Initiative wird von allen Nationalr\u00e4tinnen und Nationalr\u00e4ten des Kantons Freiburg unterst\u00fctzt.</p><p>* Geltendes Recht:</p><p>h. die Leistung der Apotheker und Apothekerinnen bei der Abgabe von nach Buchstabe\u00a0b verordneten Arzneimitteln.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":null,"FederalCouncilProposal":null,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":null,"SubmittedBy":"Roth Pasquier Marie-France","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1750418262000)\/","ResponsibleDepartment":null,"ResponsibleDepartmentName":null,"ResponsibleDepartmentAbbreviation":null,"IsLeadingDepartment":null,"Tags":"2841","Category":"V","Modified":"\/Date(1750418277773)\/","SubmissionDate":"\/Date(1592438400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5104,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}