{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20201074,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20201074,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.1074","BusinessType":18,"BusinessTypeName":"Anfrage","BusinessTypeAbbreviation":"A","Title":"Pr\u00e4zisierungen zur Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In seinen Antworten auf die Motion 20.3920 und das Postulat 20.3921, die von der SPK-N eingereicht wurden, schreibt der Bundesrat Folgendes: \"Der Evaluationsbericht 2015-2019 zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit vom 20.12.2019 weist aus, dass die Sollwerte zur Vertretung der Sprachgemeinschaften \u00fcber alle Lohnklassen und Departemente insgesamt erreicht und Fortschritte erzielt worden sind.\"</p><p>Eine aufmerksame Lekt\u00fcre des Berichts zur F\u00f6rderung der Mehrsprachigkeit zeigt jedoch, dass es weniger rosig aussieht. Ab Lohnklasse 24 besteht ein grosses Ungleichgewicht, und gewisse Werte liegen unter den von der Sprachenverordnung (SpV) vorgesehenen Mindestzahlen f\u00fcr die Vertretung der Sprachgemeinschaften (S. 17-18 des Berichts):</p><p>\"- Die Vertretung der Italienischsprachigen liegt innerhalb der Bandbreite nach SpV (2008: 6,7\u00a0Prozent; 2014: 6,9\u00a0Prozent; 2017: 7,1\u00a0Prozent; 2018: 6,6\u00a0Prozent im Schnitt \u00fcber alle LK, ganze Bundesverwaltung): Zunahme von 4,4 auf 5,7 Prozent (Mindestwert nach SpV: 6,5 %) bei den Topkadern (LK 34 bis 38), eine gewisse Stabilit\u00e4t in den LK 30 bis 38 (von 4,2 auf 4,1 %) und eine leichte Zunahme von 4,8 auf 5 Prozent in den LK 24 bis 29;</p><p>- schwache Zunahme der Vertretung der R\u00e4toromanen (von 0,3 auf 0,4 %), was leicht unter dem Mindestwert nach SpV liegt, w\u00e4hrend beim Topkader (LK 34 bis 38) ein R\u00fcckgang von 0,7 auf 0 Prozent zu verzeichnen ist.\"</p><p>Weiter wird festgehalten: \"Dieses Gesamtergebnis ist den Anstrengungen der BK und eines Teils der Departemente und ihrer Verwaltungseinheiten zu verdanken: Dabei machen die Erfolge der einen die M\u00e4ngel und den R\u00fcckstand der anderen wett. [...] Im EDI, dem EJPD, dem VBS, dem EFD und dem UVEK sind die italienisch- und r\u00e4toromanischen Sprachgemeinschaften in den LK 34 bis 38 \u00fcberhaupt nicht vertreten. Diese Trends verdeutlichen, dass weiterhin eine negative Korrelation zwischen Lohn und Verantwortung einerseits und dem Anteil der Sprachminderheiten andererseits besteht.\"</p><p>Erkennt der Bundesrat angesichts dieser Ausf\u00fchrungen an, </p><p>- dass die Antworten auf die oben genannten Vorst\u00f6sse nicht mit dem Bericht \u00fcber die Mehrsprachigkeit \u00fcbereinstimmen?</p><p>- dass die italienische und r\u00e4toromanische Sprachgemeinschaft in mehr als einem Departement untervertreten sind?</p><p>- dass der Anteil der Sprachminderheiten kleiner wird, je h\u00f6her die Lohnklasse ist?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Die Aussagen im Mehrsprachigkeitsbericht und in den genannten parlamentarischen Vorst\u00f6ssen stimmen \u00fcberein, es gibt keine Widerspr\u00fcche. Die Aussagen in den genannten parlamentarischen Vorst\u00f6ssen beziehen sich auf die bundesweiten Werte, sie umfassen alle Lohnklassen und alle Departemente. Im Mehrsprachigkeitsbericht werden die Daten weiter detailliert. Deshalb ergeben sich je nach Auswertungstiefe andere Zahlen (Aufschl\u00fcsselung der Departemente, Lohnklassen). Das Gesamtbild bleibt jedoch unver\u00e4ndert.</p><p>Der Bundesrat stimmt mit der Feststellung \u00fcberein, dass die italienisch- und r\u00e4toromanischen Sprachgemeinschaften in mehreren Departementen unterrepr\u00e4sentiert sind. Dies wurde im Mehrsprachigkeitsbericht so ausgewiesen (vgl. insbesondere den Anhang 4 des Berichtes auf Seite 2).</p><p>Pauschale Aussagen zur Vertretung der Sprachminderheiten in den h\u00f6heren Lohnklassen (LK) sind schwierig: Die Sprachgemeinschaften F, I und R entwickeln sich je unterschiedlich. Auch innerhalb der Departemente f\u00e4llt das Bild insofern heterogen aus, dass beispielsweise eine Sprachgemeinschaft in einem Departement zunimmt, in einem anderen abnimmt. \u00dcber die ganze Bundesverwaltung betrachtet kann gesagt werden: Die Pr\u00e4senz des Italienischen und des R\u00e4toromanischen ist in den h\u00f6heren Lohnklassen abnehmend. Der Anteil der Franz\u00f6sischsprechenden steigt jedoch mit zunehmender Lohnklasse.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1613520000000)\/","SubmittedBy":"Gysin Greta","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1613520000000)\/","ResponsibleDepartment":7,"ResponsibleDepartmentName":"Finanzdepartement","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EFD","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"4|421|2831","Category":null,"Modified":"\/Date(1750800411570)\/","SubmissionDate":"\/Date(1607472000000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5107,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Staatspolitik|Parlament|Kultur"}}