{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203050,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203050,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3050","BusinessType":5,"BusinessTypeName":"Motion","BusinessTypeAbbreviation":"Mo.","Title":"Titel\u00e4quivalenz f\u00fcr die h\u00f6here Berufsbildung","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Abschl\u00fcsse der h\u00f6heren Berufsbildung gem\u00e4ss den Artikeln 26 bis 29 BBG aufzuwerten, indem jene modernen Titelbezeichnungen gesetzlich verankert werden, welche die Titel- und Niveau\u00e4quivalenz mit anderen Titelbezeichnungen im In- und Ausland herstellen (\"Professional Bachelor\", \"Professional Master\").</p>","ReasonText":"<p>Seit dem 1. Januar 2020 werden in Deutschland f\u00fcr berufliche Abschl\u00fcsse die Titel \"Bachelor Professional\" und \"Master Professional\" vergeben. Der Vorschlag stammt vom Bundesbildungsministerium und wurde mit der Gleichwertigkeit zwischen der h\u00f6herqualifizierenden Berufsbildung und dem Hochschulstudium begr\u00fcndet. Dieser Entscheid d\u00fcrfte f\u00fcr die Schweizer Berufsleute drastische Auswirkungen haben. Weil die Schweiz nach wie vor keine solche Titel kennt, schm\u00e4lert das f\u00fcr viele Schweizer Berufsleute die Anstellungschancen im In- und Ausland. Gesucht werden n\u00e4mlich immer h\u00e4ufiger Berufsleute mit einem Bachelor- - oder Masterabschluss. Kommt hinzu, dass der zus\u00e4tzliche Titel auch lohnrelevant ist. Ausweise mit \"Bachelor\" oder \"Master\" im Titel berechtigen vielerorts zu einer h\u00f6heren Einstufung in der Lohnskala. </p><p>Am 22. August 2012 begr\u00fcndete der Bundesrat die Ablehnung einer \u00e4hnlich lautenden Motion (12.3511) noch mit Koordinationsmassnahmen in Europa. Der europ\u00e4ische Qualifikationsrahmen w\u00fcrde zusammen mit der Abgabe von englischen Diplomzus\u00e4tzen die Vergleichbarkeit und Transparenz der Berufsbildungsabschl\u00fcsse im Bildungssystem erh\u00f6hen und die Mobilit\u00e4t der Arbeitnehmenden erleichtern. Damit sei das Problem gel\u00f6st, hiess es damals.  Die Einf\u00fchrung der Titel \"Bachelor Professional\" und \"Master Professional\" hat den Wettbewerbsvorteil der deutschen Berufsleute massiv vergr\u00f6ssert. Die Argumentation von damals beleuchtet also aus heutiger Sicht nur noch einen Teilaspekt des Problems.</p><p>Wer in der Schweiz einen Ausweis der h\u00f6heren Berufsbildung erworben hat, geh\u00f6rt zu den Besten weltweit. Mit den heutigen Titeln wird diese Qualit\u00e4t aber international nicht erkannt. Erst recht nicht nach dem Entscheid in Deutschland. Das ist nicht nur schlecht f\u00fcr die Schweizer Berufsleute selbst, sondern f\u00fcr das ganze Schweizer Bildungswesen.</p>","DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>Der Bundesrat hat sich im Rahmen seiner Stellungnahmen zu den Motionen Tsch\u00fcmperlin 11.3618 und Aebischer 12.3511 bereits ausf\u00fchrlich zur Problematik der Einf\u00fchrung der Titel Bachelor resp. Master und entsprechender Zus\u00e4tze in der h\u00f6heren Berufsbildung ge\u00e4ussert und diese abgelehnt. Das Parlament ist seinen Antr\u00e4gen gefolgt. Hauptgrund der Ablehnung bildete die Vermischung der Titelstrukturen der Berufsbildung und der Hochschulen, im Besonderen der Fachhochschulen, die praxisorientierte Studien und berufsqualifizierende Abschl\u00fcsse anbieten. Diese Vermischung k\u00f6nnte einer unerw\u00fcnschten \"Akademisierung\" der h\u00f6heren Berufsbildung Vorschub leisten.</p><p>Mit dem europ\u00e4ischen Qualifikationsrahmen und der Abgabe von englischen Diplomzus\u00e4tzen wurde seither die Vergleichbarkeit und Transparenz der Berufsbildungsabschl\u00fcsse, insbesondere auch jener der h\u00f6heren Fachschulen, im Bildungssystem erh\u00f6ht und die Mobilit\u00e4t der Arbeitnehmenden erleichtert. Im Rahmen der verbundpartnerschaftlich getragenen Initiative \"Berufsbildung 2030\" wird zudem das System der h\u00f6heren Fachschulen derzeit breiter \u00fcberpr\u00fcft. Veranlasst wurde das Projekt durch die Annahme der Motionen WBK-N 18.3392 und Fetz 18.3240. Der Bundesrat, der die Motionen unterst\u00fctzte, erkl\u00e4rte sich bereit, das System der h\u00f6heren Fachschulen sowie der Bildungsg\u00e4nge hinsichtlich ihrer nationalen und internationalen Positionierung zu \u00fcberpr\u00fcfen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Dies mit dem Ziel, das spezifische Qualit\u00e4tsmerkmal der Arbeitsmarktorientierung der h\u00f6heren Fachschulen zu erhalten und weiter zu st\u00e4rken.</p><p>Das Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation SBFI nimmt bis im Sommer 2020 eine umfassende Auslegeordnung vor. Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen der Arbeitswelt, Bildungsanbietern, Kantonen und Bund begleiten und unterst\u00fctzen diesen Prozess. Basierend auf den Ergebnissen sollen Handlungsfelder gepr\u00fcft und gegebenenfalls Massnahmen ergriffen werden. Einbezogen werden dabei auch die Entwicklungen in anderen L\u00e4ndern mit vergleichbaren Berufsbildungssystemen, namentlich Deutschland und \u00d6sterreich.</p><p>Der Bundesrat ist der Ansicht, dass die Resultate dieser Arbeiten abzuwarten sind, und h\u00e4lt deshalb an seiner bisherigen Position fest. Sollte die Motion im Erstrat dennoch angenommen werden, beh\u00e4lt sich der Bundesrat vor, im Zweitrat die Ab\u00e4nderung in einen Pr\u00fcfauftrag zu beantragen.</p>  Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposal":21,"FederalCouncilProposalText":"Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.","FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1589328000000)\/","SubmittedBy":"Aebischer Matthias","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1678060800000)\/","ResponsibleDepartment":8,"ResponsibleDepartmentName":"Departement f\u00fcr Wirtschaft, Bildung und Forschung","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"WBF","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"32","Category":null,"Modified":"\/Date(1751897327490)\/","SubmissionDate":"\/Date(1583366400000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5102,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Bildung"}}