{"d":{"__metadata":{"id":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')","uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')","type":"itsystems.Pd.DataServices.DataModel.Business"},"BusinessResponsibilities":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/BusinessResponsibilities"}},"RelatedBusinesses":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/RelatedBusinesses"}},"BusinessRoles":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/BusinessRoles"}},"Publications":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Publications"}},"LegislativePeriods":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/LegislativePeriods"}},"Sessions":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Sessions"}},"Preconsultations":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Preconsultations"}},"Bills":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Bills"}},"Councils":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Councils"}},"BusinessTypes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/BusinessTypes"}},"Votes":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Votes"}},"SubjectsBusiness":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/SubjectsBusiness"}},"BusinessStates":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/BusinessStates"}},"Council":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Council"}},"Transcripts":{"__deferred":{"uri":"https://ws.parlament.ch/OData.svc/Business(ID=20203083,Language='DE')/Transcripts"}},"ID":20203083,"Language":"DE","BusinessShortNumber":"20.3083","BusinessType":8,"BusinessTypeName":"Interpellation","BusinessTypeAbbreviation":"Ip.","Title":"Apotheken. Auch die Leistungen verg\u00fcten, die \u00fcber die Medikamentenabgabe hinausgehen, und Gesundheitskosten sparen. Wann kommt dieser einfache, aber viel bringende Wandel?","Description":null,"InitialSituation":null,"Proceedings":null,"DraftText":null,"SubmittedText":"<p>In Anbetracht der st\u00e4ndig steigenden Gesundheitskosten erh\u00f6hen sich die Krankenkassenpr\u00e4mien exponentiell. Sie belasten das Budget der Versicherten und insbesondere der Familien enorm. Auch wenn das Problem unendlich komplex ist, gibt es einfache L\u00f6sungen, dank denen sich umfangreiche Einsparungen erzielen lassen. Eine solche einfache L\u00f6sung w\u00e4re, auch die Leistungen von Apothekerinnen und Apothekern zu verg\u00fcten, die \u00fcber die Medikamentenabgabe hinausgehen. Den Beweis daf\u00fcr liefert das Freiburger Modell zur Medikamentenversorgung in Pflegeeinrichtungen. 2016 lagen die mittleren Medikamentenkosten pro Tag und Bewohnerin oder Bewohner von Pflegeeinrichtungen im Kanton Freiburg bei 4.80 Franken und in der ganzen Schweiz bei 8.55 Franken. Dieses Modell sollte nicht nur im Kanton Freiburg wiedereingef\u00fchrt, sondern auf die ganze Schweiz ausgedehnt werden.</p><p>Verschiedene parlamentarische Vorst\u00f6sse (insbesondere die Motionen Ettlin 18.4079 und SGK 18.3387 sowie die Interpellation Vonlanthen 18.3542) weisen in diese Richtung, haben aber bis heute keine Wirkung gezeitigt.</p><p>Der Risikoausgleichsmechanismus der Krankenversicherung wird oft als Hindernis angef\u00fchrt. Tats\u00e4chlich erlaubt es das zweckm\u00e4ssige Freiburger Modell der pharmazeutischen Beratung nicht, den Versicherern individuelle Daten zu liefern f\u00fcr die neue Methode, den Risikoausgleich zu berechnen. Doch dies ist nichts als ein Scheinproblem. Es liesse sich in zwei Schritten einfach aus dem Weg schaffen:</p><p>Erstens mit einer \u00c4nderung von Artikel\u00a025 Absatz\u00a02 Buchstabe\u00a0h des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) von geltend:</p><p>h. die Leistung der Apotheker und Apothekerinnen bei der Abgabe von nach Buchstabe\u00a0b verordneten Arzneimitteln,</p><p>in neu:</p><p>h. die Leistung der Apotheker und Apothekerinnen im Zusammenhang mit nach Buchstabe\u00a0b verordneten Arzneimitteln.</p><p>Zweitens k\u00f6nnte bei dieser Gesetzes\u00e4nderung auch das Pflichtenheft der Apothekerinnen und Apotheker um die Pflicht erweitert werden, dem Versicherer die Daten zu liefern, die die Medikation einer jeden Patientin oder eines jeden Patienten betreffen und f\u00fcr die Berechnung des Risikoausgleichs notwendig sind. Diese Leistung m\u00fcsste bei der Vereinbarung des Verg\u00fctungsvertrags zwischen Versicherern und Apothekerinnen und Apothekern ber\u00fccksichtigt werden. </p><p>Wann und wie will der Bundesrat diese einfachen \u00c4nderungen zur Umsetzung dieses zweckm\u00e4ssigen Modells vorlegen?</p>","ReasonText":null,"DocumentationText":null,"MotionText":null,"FederalCouncilResponseText":"<p>1. Der Bundesrat hat vorgesehen, mit der Vernehmlassungsvorlage des zweiten Paketes von Kostend\u00e4mpfungsmassnahmen eine Gesetzesanpassung zu unterbreiten, mit welcher Apothekerinnen und Apotheker sowie weitere Gesundheitsfachpersonen im Rahmen von organisierten und qualit\u00e4tsgesicherten Programmen zur Fr\u00fcherkennung und Pr\u00e4vention sowie Betreuung von Patienten mit chronischen Krankheiten weiter gehende Leistungen zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) erbringen k\u00f6nnen, als dies bei der selbstst\u00e4ndigen Leistungserbringung ausserhalb von Programmen derzeit vorgesehen ist. Er hat damit die Anliegen der Motion 18.3387 der SGK-N \"Sinnvolle Patientensteuerungsprogramme im KVG erm\u00f6glichen\", der Motion 18.3977 Humbel \"Abbilden der Leistungen der Apotheker zur Qualit\u00e4tssicherung und Kostend\u00e4mpfung im Krankenversicherungsgesetz\" und der Motion 18.4079 Ettlin Erich \"Kostend\u00e4mpfende Apothekerleistungen erm\u00f6glichen\" aufgenommen.</p><p>Dies ist ein erster Schritt in einem kontrollierten Bereich, wo Grundlagen f\u00fcr Kosteneinsparungen bestehen und die Kontrolle der Entwicklungen hinsichtlich Mengen und Kosten gew\u00e4hrleistet scheint. Weitergehende Leistungen von Apothekerinnen und Apothekern sind sorgf\u00e4ltig zu pr\u00fcfen, da die Ausweitung bei Einzelleistungen immer auch das Risiko von ungerechtfertigten Mehrkosten mit sich bringen.</p><p>2. Weiter f\u00fchrt die Interpellantin den Risikoausgleich an, dessen Durchf\u00fchrung durch das \"Freiburger Modell\" nicht behindert werden soll. Sie schl\u00e4gt vor, zus\u00e4tzlich zur Gesetzesanpassung die Apotheker und Apothekerinnen zu verpflichten, den Versicherern die relevanten Daten der Medikation jedes einzelnen Patienten zuzustellen, damit die gemeinsame Einrichtung den Risikoausgleich berechnen kann. Der Bundesrat hat am 14. September 2018 zum \"Freiburger Modell\" und den Anforderungen an die Daten, die der gemeinsamen Einrichtung zur Berechnung des Risikoausgleichs zugestellt werden m\u00fcssen, Stellung genommen (18.3542 Ip Vonlanthen \"Senkung der Gesundheitskosten durch Fortsetzung bzw. gesamtschweizerische Generalisierung des Freiburger Modells einer pauschalen Abrechnung der Medikamentenkosten in Pflegeheimen\"). Er ist der Ansicht, dass die gesetzliche Lage schon heute eine pauschale Abgeltung der Arzneimittel in Pflegeheimen erlaubt, wenn zus\u00e4tzlich die Daten der bezogenen Arzneimittel der Pflegeheimbewohner und -bewohnerinnen den Versicherern zugestellt werden. Er bedauert, wenn auf dieser Basis bisher keine einvernehmliche L\u00f6sung gefunden werden konnte; zust\u00e4ndig sind nach wie vor die Tarifpartner. Die in der Interpellation vorgeschlagene Erg\u00e4nzung des Pflichtenhefts des zust\u00e4ndigen Heimapothekers zur Lieferung der Daten an die Versicherer erachtet er als einen m\u00f6glichen Weg.</p>  Antwort des Bundesrates.","FederalCouncilProposal":8,"FederalCouncilProposalText":null,"FederalCouncilProposalDate":"\/Date(1588896000000)\/","SubmittedBy":"Roth Pasquier Marie-France","BusinessStatus":229,"BusinessStatusText":"Erledigt","BusinessStatusDate":"\/Date(1592524800000)\/","ResponsibleDepartment":4,"ResponsibleDepartmentName":"Departement des Innern","ResponsibleDepartmentAbbreviation":"EDI","IsLeadingDepartment":true,"Tags":"2841","Category":null,"Modified":"\/Date(1690508770097)\/","SubmissionDate":"\/Date(1583884800000)\/","SubmissionCouncil":1,"SubmissionCouncilName":"Nationalrat","SubmissionCouncilAbbreviation":"NR","SubmissionSession":5102,"SubmissionLegislativePeriod":51,"FirstCouncil1":1,"FirstCouncil1Name":"Nationalrat","FirstCouncil1Abbreviation":"NR","FirstCouncil2":null,"FirstCouncil2Name":null,"FirstCouncil2Abbreviation":null,"TagNames":"Gesundheit"}}